Ich bin nicht so gut darin, Erfolge zu feiern, aber eine Veröffentlichung ist ein Erfolg und in der neuen zugetextet gibt es gleich 5 Gedichte von mir. Abgesehen davon übrigens ein großartiges Magazin, wenn ihr Lust auf viele verschiedene Positionen und Schreibstile habt.
Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
Heute einfach mal 3 Dreizeiler, die man zusammen oder getrennt lesen kann.
3 x 3
wenn eine einzelne träne meine augenränder streift länder entfernt, verschwindet leben
wenn mich ein sanfter wind in eine richtung drängt länder entfernt, pustet jemand kerzen aus
wenn mir ein angenehmer schauer über den rücken läuft länder entfernt, ensteht leben
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Das Gute am schlechten Wetter
Wie letzte Woche geschrieben ist Jammern eigentlich was Positives, aber, wenn man damit durch ist, muss man sich trotzdem mit den Problemen auseinandersetzen – oder die Perspektive wechseln. Gerade jammern alle über das regnerische und kühle Wetter. Die Rede ist vom Herbst-Sommer und dem nie endenden Frühling, aber ist das so schlecht?
Gründe, warum schlechtes Wetter gut ist:
die Grundwasserspiegel steigen durch den Regen
kein Sonnenbrand dank abwesender Sonne und damit weniger Hautkrebswahrscheinlichkeit
weniger Wäsche waschen, weil man weniger schwitzt und damit weniger Wasserverbrauch
weniger Duschen, weil s.o.
die Freibäder sind ruhig
die Tierparks sind leer
man steht nicht stundenlang für ein Eis an
ohne in Schweiß auszubrechen abends heißen Tee trinken
man kann Sport zu jeder Tageszeit machen und nicht erst spät nachts oder früh morgens
mehr Schlaf, weil man nicht die ganze Zeit in Biergärten rumhängen muss
keine angeschmolzene Schokolade
man kann ohne schlechtes Gewissen zu Hause bleiben, weil das Argument „schlechtes Wetter“ immer zieht
Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
Mein Sohn hatte einen kleinen Unfall. Nichts Wildes, aber ich konnte nicht bei ihm sein. Zur Ablenkung habe ich diese Zeilen geschrieben.
mutterherz
ein, zwei, drei schläge. umkreist die aorta den herzmuskel. sanft tickt es in den hohlvenen. immer langsamer werdend bis das laufen der zeit unsichtbar wird. ein leichtes zittern geht durch die kranzgefäße die lungenschlagader hält den atem an, während bluttropfen den ganzen apparat ad absurdum führen. herzen folgen logik, mutterherzen nicht.
Ich wollte schon ewig mein Buch ANDERNORTS vertonen, hatte aber nie den Elan dazu. Vor ein paar Wochen hatte ich dann die Idee einfach einen Podcast daraus zu machen. Allerdings nicht nur mit Geschichten aus dem Buch und vor allem nicht nur meine eigenen. Ich liebe einfach Kurzgeschichten, daher macht es mir besondere Freude ihnen einen ganzen Podcast zu widmen.
Den meisten Menschen fällt es schwer über den Tod zu sprechen, vor allem mit Kindern. Wie erklärt man die Angst vor der Endlichkeit und Trauer? Manchmal sind Geschichten die besten Erklärungen…
1. „Ente, Tod und Tulpe“ von Wolf Erlbruch (Kunstmann Verlag)
2. „Eine Gute-Nacht-Geschichte“ aus Andernorts
LINKS
Hier könnt ihr das Buch „Ente, Tod und Tulpe“ kaufen:KLICK!
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Warum ist Jammern so verpönt?
Irgendwie ist es angesehen „hart im Nehmen zu sein“. Man „steht etwas durch“ oder „wächst unter schwierigen Bedingungen“. Ok, kann man machen, und ich bin auch eher jemand, der Schwierigkeiten und Missgeschicke mit Humor nimmt, aber ich frage mich, ob man sich nicht auch mal wirklich Zeit zum Jammern nehmen muss, darüber wie unfair die Welt ist, wie beschissen der Tag läuft oder wie Karma einen anscheinend hasst. Immer nur stark zu sein ist anstrengend und wenn man zu viel runterschluckt, kommt es mit Schwung wieder hoch. Hier also mein Versuch es mal anders zu machen, nicht tough zu sein und einfach mal ausgiebig zu Jammern:
Da mir der Inktober über den Kopf gewachsen ist, habe ich beschlossen mir eine eigene Challenge zu batseln, bei der ich trotzdem jede Woche zeichne, aber nicht so strikt und vor allem mir freier Themenwahl. Klappt gut, ich habe nur hier vergessen, mal ein Update zu posten. Hier ist es. Wie immer mag ich einige Zeichnungen und einige weniger. Mein Favorit ist die Bananenkerze. nciht die beste Umsetzung, aber für mich die beste Idee aus der Auswahl. Und hier die Liste dazu:
Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
braune flut
schlammige wellen überspülen einen bunten Strand. muscheln schneiden in weiße, lila, gelbe, schwarze, orangene haut. faul liegt sie da, weil es ist ja noch zeit. steine schlagen löcher in weiß bis beiges lächeln. ein paar faulige zähne erwischt es auch. die gesunden lassen wir reparieren. es dauert. wenn die braune flut kommt. nein. sie ist schon da.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Heute mal eine sehr kurze Gedankenkritzelei und einen Tag zu spät. Gestern war nur eine reine Katastrophe, weil Kind Magen-Darm hat. Whoop! (Ich zähle die Stunden bis ich über der Schüssel hänge… 😉 )
Wie man die Welt zu einem besseren Ort macht
(Ich arbeite immer mal wieder an dieser Liste, vielleicht habt ihr mir Lust zu helfen.)
Anderen Komplimente machen, auch zu Kleinigkeiten, die die Person erfreuen könnten und wenn es nur ein cooles Shirt ist
besonders freundlich zu Servicekräften, Sprechstundenhilfen etc. sein, zB ein erholsames Wochenende wünschen oder einfach nur offen und ehrlich gemeint anlächeln
im Straßenverkehr (ob als Autofahrer, Fußgänger oder Fahrradfahrer) andere vorlassen und freundlich kommunizieren
den Kolleg*innen ohne Anlass was zum Naschen (kann auch gesund sein) mitbringen
wenn man jemanden besucht, ein kleines Geschenk mitbringen (Selbstgemachtes z.B.)
sich die Gesichter in der Nachbarschaft merken und grüßen
wenn man einen Balkon oder Garten hat, Vögeln und Insekten Futter, Wasser oder Zuhause bieten
Blumensamen für Bienen kaufen und auf allen (potentiellen) Grünflächen verteilen, die man findet
auf Social Media auf positive Kommentare reagieren und mehr Komlimente machen
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Habe mir den Knöchel verstaucht, weil ich mein Kind zum Lachen bringe wollte…
knirsch
ein trauriges kind, eine besorgte mutter, ein beet und ein großer sprung. ein kicherndes kind, eine mutige mutter, ein beet und ein größerer sprung ein lachendes kind, eine unvernünftige mutter, ein beet und ein zu großer sprung knirsch