Es ist wieder lyrimo = Lyric Month!! Alles Wissenswerte dazu findet ihr auf diesem Blog: https://lyrimo.wordpress.com/
Tag 1 – alles und nichts ich will die welt umarmen. für mich alleine. will laute ruhe und leises getöse. gesellig soll sie sein. meine einsamkeit. lass uns gemeinsam alleine sitzen. nur heute, ok?
Tag 2 – Prädikat besonders wertvoll besonders, herausragend. besser hätte es nicht umgesetzt werden können. hier schaut hin. nicht dort. hier. schreit die bewertung und flüstert leise zensur.
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Tag 21 – Haiku zum Lied von Deuter übers weite land mit bergwind und blütensturm es weht mich hinaus
Tag 22 – Lied „POW“ von Bollmann als sie über die haut fließt. in poren eindringt. bahnen schwimmt. durch meinen ganzen körper. auf den muskeln sitzt sie und zieht an unsichtbaren fäden. der fuß wippt. das herz tanzt.
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Tag 15 – Sommersprossen, Panton rufe erklingen auf weiter flur der frühling, der macht frei es geht ab in die natur holt die sonnenhüte herbei
der frühling, der macht frei und so malen wir zum schluss sommersprossen in den mai gegen trübsal und verdruss
Tag 16 – Medientransfer: Miles Davis ich gleite auf bassseiten in soundbahnen. töne leiten meine notenschlüssel. öffnen meine ohren. schwarz weiß kupfer gold. der beat vibriert im magen, darm. lässt meine lunge beben. tanzen. so what.
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Tag 8 – Geschlossene Gesellschaft staatische türen schwingen. erschwinglich. und der boden knarzt. einen blick riskieren. dahinter. weißt du, sagt der pförtner. sie speisen auch nur. bei wein, brot und ewigkeit.
Tag 9 – Der Mai ist gekommen kirschblütenwolken ziehen über den meerblauhimmel. durchatmen. ich bade in sonnenfarbenen maiglöckchenträumen.
Ich nehme dieses Jahr am lyrimo = Lyric Month teil. alles Wissenswerte dazu findet ihr auf diesem Blog: https://lyrimo.wordpress.com/
Die letzten beiden Gedichte vom Lyrimo. Mir hat der Monat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich habe viel rumprobiert und extrem viele tolle Gedichte gelesen. Das war eine wirklich inspirierende Zeit. Danke an die liebe Organisatorin. 🙂
Tag 29 – Blinde Begegnung bis zur dunkelheit. wir sehen uns nachts. die räume sind unbeleuchtet. diastole. systole. dein atem riecht nach knoblauch. sind wir dann fishermans friends? du lachst höflich. sonnenklang.
Tag 30 – Kaffeesatz der kaffee ist getrunken. die bohnen leer. nur noch der kaffeesatz erzählt von einer schönen zeit.
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Tag 15 – Phraseologismus in der kraft liegt die ruhe. sagst du. und ich erwidere. ohje, da ist hoffnung und schmalz verloren, denn schließlich müssen wir alle am selben boot ziehen. zum glück brauchen wir keine arche.
Tag 16 – Medientransfer wenn wir ausgedient haben, hängen wir einfach so rum. oll, unbrauchbar, nutzlos. da um da zu sein. wenn wir ausgedient haben, chillen wir einfach so rum. vielleicht können wir ja etwas festhalten. anderes olles zum beispiel.
Tag 17 – Dienstag/Akristichon dicht dichter ich schreibe ein gedicht. zeile nach zeile, wort, silbe, fragmente. punkt. trennstrich, komma. ende, aus. das gedicht ist leer.
Tag 18 – Radwege ritter der poolnudel, erhebt euch! schwingt den langen gummispeer und räumt die radwege frei. auf die rösser ihr mannen. wir werden sie und ihre blechhöllen richten.
Tag 19 -Triolett meine herbstkruste hart und aus stein so fest und robuste meine herbstkruste was ich nicht wusste lässt niemand rein meine herbstkruste hart und aus stein
Tag 20 – Einsilbig es ist da. schwarz, kalt. still und leis. es lebt. ein und aus und ein und. was fragst du dich. frag ich mich. der hass. ruft das tor und schluckt all das, was noch gut ist. es schmatzt. laut. das buch schreibt über alt das neu.
Tag 21 – Pantun ich träume, meine seele fliegt mit von kirschblüten in rot und in weiß von gärten, von bergen, ein schritt auf weite felder aus wind und aus reis
im norden die kälte, im süden ist heiß auf berge, zwischen stränden lauf ich halte mit dem shinkansen an jedem gleis zwei wochentickets für mich und für dich
für eine reise, nur wir zwei, du und ich ein abenteuer, eine erfahrung, ein ritt wir erleben, sind ausgelassen, fröhlich ich träume, meine seele fliegt mit
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Tag 1: November ein bunter strom fließt ins dunkle meer.freude verschwindet in haufen. haufen verschwinden im lachen. das plätschern der kälte lädt zum nachdenen ein. bunt. strom.
Tag 2: Elfchen marshmallowwolken wie schafherden treibt der herbstwind himmelswatte vor sich her fensterchillmomente
Tag 3: Märchen und Sagen gestern glauben morgen wissen. wir ziehen spinnfäden durch geschichten. aschenputtel webt rapunzels tränen. ich kenne heimdalls namen. und eine virus zerstört den olymp. heute
Tag 4: Einen Gegenstand zum Leben erwecken wie ein fleischiges herz. in meiner hand schlagen schaltkreise im rhythmus. ungezählte leben gefangen hinterm touchscreen. free me. ruft das herzblut. follow me. ruft die social aorta. nun liegt es da und pulsiert. noch ein blick.
Tag 5: Es ist Frost angesagt… es ist frost angesagt. sagte er eisüberzogen als ihm bereits die knie zusammenfroren. das klirren. ein zu spät. das krachen. die zerbrochene erde.
Tag 6 – Meditationsgedicht ein und aus und ein und…aus ein aus und einauseinau… shit. die gedanken flattern. das omm nervt. ungeduld fließt vom gehirn in die beine. ich. trinke tee und streichle die katze. innere ruhe hat keinen atem. nur hier und auch jetzt.
Tag 7 – Rondell eine wand baut sich auf meine sprache wie spachtel meine stimme ein stein eine wand baut sich auf faktendatenzahlen empathielogik eine wand baut sich auf der vorderzahn fehlt