Wieviel gibt man im Internet von sich preis? | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Wieviel gibt man im Internet von sich preis?

Da ich blogge und auf Social Media unterwegs bin, frage ich mich oft, wie viel ich bereit bin von mir zu teilen, denn alles was im Internet landet, bleibt dort. Klar kann man löschen, aber ob es damit wirklich weg ist, weiß man nicht. Vielleicht hat jemand einen Screenshot gemacht oder eine andere Seite hat den Inhalt geteilt. Ab der Sekunde, in der man etwas Online stellt, verliert man die Kontrolle darüber und das ist ein unheimliches Gefühl.

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zweifel | Der Dienstag dichtet



Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Ich bin gerade beim Überarbeiten meines Gedichtbandes und hier ist, wie es läuft:

zweifel

wie laub trudeln sie vom wind getrieben
über mein erdenes herz. ich will ein rotes
blatt greifen, doch eine brise weht es davon.
dann vielleicht ein braunes oder ein gelbes.
vielleicht fange ich eines dieser seltenen
matschorangenen. ein schwarzes zerbröselt
unter meinen fußsohlen. am besten wäre
es, ich würde mich in den blätterhaufen
setzen, mich fallen lassen.stattdessen hole
ich einen kescher. irgendwie muss man sie
doch greifen können, diese nervigen zweifel.

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Halloweenabend mit Überraschungen | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 41-44 beinhaltet die Worte „Grenzerfahrung, mutig, abhaken“.

Oktober ohne Halloween-Geschichte geht nicht, aber keine Angst, die Geschichte ist nicht gruselig.

Halloweenabend mit Überraschungen

„Und was ist das?“, fragte Inga.

„Gehirnmasse“, antwortete Georg.

„Was ist es wirklich?“ Inga klang genervt.

„Vanillepudding mit rosa Lebensmittelfarbe und die Stückchen sind Chiasamen, damit es schleimiger ist“, antwortete Georg.

„Das sieht eklig aus.“

„Danke.“ Georg schmunzelte. „Für die weniger hartgesottenen Seelen gibt es Schokoladenpudding.“

„Dann nehme ich lieber den,“ sagte Inga und machte sich eine Kelle voll in ihre Schüssel. „Igitt. Will ich wissen, was das für Stückchen sind?“

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Blätterzoo | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Blätterzoo

Der Vorteil am Herbst: viele tolle Blätter.

Der Nachteil am Herbst: sie liegen alle auf dem Boden, wo mein 3jähriger sie findet und jetzt einen Zoo aus Blättern basteln will.

Da ich nun keine Zeit mehr für Gedanken oder Kritzeleien habe, weil ich Blättertiere basteln muss, hier statt Text ein Blätterzoo:

herbstlaubmeer | Der Dienstag dichtet



Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

herbstlaubmeer

über mir rauscht es, unter mir
raschelt es. ich grabe meine nase
tief in die herbstwaldluft ein. atme
orangetöne, rotnuancen und das
sich langsam verflüchtigende grün.
am rande modert es. riecht nach
vergänglichkeit, nach herannahender
kälte und dunkelheit. nur wenn ich
die augen schließe. offen ertrinken
meine sinne im herbstlaubmeer.

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Rezept für (m)einen perfekten Halloweenabend | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Rezept für (m)einen perfekten Halloweenabend

1 Horrorfilm mit wenig „Jump Scare“ aber viel Gruselstimmung
handvoll              Deko mit Kerzen, Totenköpfen, Spinnen und Kürbissen
1                           flauschige Decke, um zur Not das Gesicht vergraben zu können
nach Bedarf        Kürbissuppe
nach Bedarf        Gewürztee mit Pumpkin Spice und Milch
bis Bauchweh    Halloween-Süßigkeiten, zB Knabbergeister, Gummi-Fledermäuse
1 Person              zum Händchenhalten

Zum Nachtisch:
1                          Albtraum, weil ich Horrorfilme eigentlich nicht gut vertrage

finger, augen, ohren, musik | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Ich spiele derzeit wegen Zeitmangel kein Klavier. Will aber wieder starten wenn das Kind etwas größer ist. Manchmal setze ich mich dann aber doch davor und spiele und dann merke ich wie magisch das Ganze eigentlich ist.

finger, augen, ohren, musik

meine finger fahren über kleine rillen
und lange kalte flächen. manchmal
stoßen sie an kanten, berühren sich
gegenseitig. drücken, loslassen, mal
sanft, mal schnell. meine augen lesen
kleine punkte mit langen strichen, die
über linien tanzen. hoch und nieder,
übereinander, nebeneinander, erhöht,
tiefer, verschoben. meine ohren hören
eine fremde sprache. töne werden nicht
zu worten, sondern gefühlen. ohne, dass
ich nachdenke, wandert das gesehene
in meine finger und das gespielte in meine
ohren. als wäre kein gehirn dazwischen.
als würde ich nur noch aus fingern, augen
und ohren bestehen. und musik.

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Aller guten Dinge sind vier | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Aller guten Dinge sind vier

Zeit für lustige Anekdoten. Ich wurde schon vier Mal von Hunden gebissen und vier Mal von Autos angefahren. Ich glaube, beides ist überdurchschnittlich oft, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass mir nie groß etwas passiert ist.

Die Hunde, die mich gebissen haben:

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durch augen weht | Der Dienstag dichtet

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Neues Banner! WIe gesagt, könnt ihr nutzen, müsst ihr nicht. Ich hatte einfach Lust auf was Neues.

durch augen weht

durch augen weht eine brise zukunft. hinter kleinen
lidern, flackern pupillen im takt eines werdens. ich
will sie in die hand nehmen. eines sperre ich in
einen hellen raum. eines in einen dunklen. eines
ist blind, eines sieht. eines träumt, eines existiert.
durch augen weht eine brise vergangenheit. es ist
nur ein körnchen. ein winziges war. ich will es
nehmen und wandeln. als ich es mit einer pinzette
greife, flackern die wimpern und es fällt. durch
augen weht ein sein, ein sollen. es ist nicht meins.
ich wollte dich. ob du die welt oder die welt dich
wollte. das körnchen antwortet mit einem klack.

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Omas Sockenschublade | Impulswerkstatt

Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

Omas Sockenschublade (Bild Nr 2)

Lange stehe ich vor diesem Bild. Es fasziniert mich, nicht, weil es besonders schön ist, sondern weil es mir einen Schauder den Rücken hinunterjagd. Ich sehe Gesichter, verschwommen, verzerrte Fratzen, sehe wie eine Frau von einer Seekreatur umschlungen wird. All das findet über den Wolken statt. Unterhalb ist alles zerstört, geschmolzen in den Höllenfeuern oder weil die Menschheit es nicht geschafft hat, den Planeten Erde zu erhalten. Nur ein einzelner Schmetterling ist zu erkennen. Wenn er noch am Leben ist, nicht mehr lange. Ich muss an die Bilder von Hieronymus Bosch denken. Der niederländische Maler hat keine solcher Weltuntergangsszenarien entworfen. Bei ihm war alles von Religion inspiriert, aber nicht minder schrecklich. Horrorgestalten verzierten seine Gemälde und mehr als einmal zeichnete er die Hölle. Ob der Maler oder die Malerin dieses Bildes davon inspiriert war?

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