Eigentlich heiße ich Katharina, aber jeder nennt mich Katha. Ich spreche mit Katzen, schaue halbnackten Menschen beim Ringen zu und verkleide mich zu Halloween. Außerdem schreibe ich gerne Krams und doodle so vor mich hin. Hier findet ihr, was ich so kritzele.
Ich mache immernoch Themen von meiner Kritzelliste, bin aber weniger überzeugt vond em Projekt als vorher. Ich denke nächstes Jahr wird es wieder der Inktober 52. :).
Ein paar der Bilder landen in cleanerer Version in meinem Gedichtband, aber mein Lieblingssketch ist der Wegweiser. Am liebsten würde ich den irgendwo einbauen. Mal schaun.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Kind vs Gesellschaft
Seit ich ein Kind habe, mache ich mir viele Gedanken darüber wie wir Kinder als Gesellschaft betrachten. Kinder sollen immer brav sein, ja nicht laut oder auffällig. Sie sollen niemanden stören. Dabei komme ich mehr und mehr zu der Auffassung, dass unsere Welt einfach nicht für Kinder gemacht ist. Kinder wollen Nähe, Schutz, wollen Erfahrungen machen und ihre Emotionen ausleben. Klar, Hauen ist doof, aber Wut muss raus. Warum nicht durch Schreien und Strampeln? Ich glaube, dass würde so einiges Erwachsenen auch guttun.
Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
weggeworfen
wenn mir mal wieder die kreativität aus der nase läuft, nehme ich ein taschentuch und fange so viel wie möglich auf. leider habe ich die stofftaschentücher schon vor jahren ausgemistet und die aus papier landen immer im müll zwischen bananenschalen und anderen obstresten.
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Mein Leben in Songs
Mir ist aufgefallen, dass ich sehr häufig Lieder mit Menschen oder Lebensabschnitten/Ereignissen verbinde. Hier mal random ein paar dieser Lieder.
Carolus Rex von Sabaton ist „das Lied“ von meinem Mann und mir. Der Song lief bei unserem ersten Kuss.
„Vs the World“ von Amon Amarth lief bei der Geburt meines Sohnes, was nicht nur wegen dem Titel lustig ist, sondern auch, weil die Band (über Umwege) uns zu seinem Namen inspiriert hat.
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Neue Grafik scheitert an WP. Ich kann gerade nichts hochladen, obwohl ich noch Speicher habe…Immerhin kann ich mich überhaupt wieder einloggen…
schlussstrich
wenn ich einen strich ziehe. wenn ich sage: stopp. bis hier hin und nicht weiter. wenn ich mauern hochziehe, türen schließe, vorhänge zuziehe und ein schild aufhänge, auf dem ein großes fettes nein steht. ich habe es getan. und es ist leise. manchmal denke ich noch daran, wer vor der tür steht. aber ich bleibe dabei. bis hier hin und nicht weiter.
Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 36-40 beinhaltet die Worte „Grenzerfahrung, mutig, abhaken“, gesponsert von Christiane selbst.
Die To-Do-Liste
Simon hakte den letzten Punkt der Liste ab. „Kleider in Altkleidercontainer werfen“. Erschöpft ließ er sich auf seine Couch fallen. Das ganze Vorhaben hatte nun beinahe vier Wochen gedauert. Es war anstrengend und befriedigend gewesen, teilweise wie ein wundervolle Ablenkung zu seinem Alltag und teilweise wie eine Grenzerfahrung.
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Warum ich veröffentliche
Ich will demnächst ein neues Buch herausbringen, ein Gedichtband. Ende des Monats geht es an die liebe Cathy, die wieder Buchsatz und Cover macht und dann, je nachdem wie lange sie braucht bzw. wir gemeinsam, weil ich bestimmt wieder spontane Eingebungen und Änderungen habe, soll es dann im Oktober erscheinen.
Bei meinem letzten SP-Buch Andernorts war ich mit allem mega zufrieden. Ich stehe 100% hinter dem Buch, ABER ich habe das mit dem Marketing nicht auf die Reihe bekommen. Zum einen will ich niemandem auf die Nerven gehen und zum anderen ist für mich ein Buch dann erledigt, wenn es veröffentlicht wird. Das ist für mich das Ziel. Das danach ist eher so das Nachgeplänkel, vielleicht auch, weil ich nicht den Druck verspüre damit Geld zu verdienen. Andernorts ist bei 0 und das ist für mich finanziell ausreichend. Ich brauche also eine andere Motivation, um mich nach dem Veröffentlichen noch um mein Buch zu kümmern.
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Kurze Info: Nächste Mal gibt es eine neue Grafik. Ihr könnt aber gerne auch alte verwenden, oder keine. 😅
die zeit stolpert über meine füße
die zeit stolpert über meine füße. unachtsam habe ich sie im gang abgelegt. höre das rattern der gleise unter mir. sehe wie die zeit bis zum nächsten halt verstreicht. ich müsste mal pipi, aber die toilette hinter mir ist verstopft. nach vorne will nicht gehen. das macht alles nur noch schneller. Ich betrachte die felder und häuser, die vorbeiziehen, obwohl sie stillstehen.die zeit meckert und droht mit weckern und deadlines. etwas sand rieselt aus meinen schuhen und das rattern der gleise klingt wie der rhythmus des sekundenzeigers.
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Veränderungen und Loslassen
Meistens ist es einfacher in eingefahrenen Mustern zu bleiben, als was Neues zu starten. Das Neue macht Angst, dauert länger und ist anstrengender. Deswegen nutzen wir wahrscheinlich so Momente wie den Jahreswechsel, um Änderungen zu erzwingen. Bringt selten was, aber gefühlt jeder macht es. Und dann gibt es noch Veränderungen, die kann man nicht stoppen und muss sich damit abfinden, dass es plötzlich schwieriger ist, bis das Neue quasi zum Alten wird.
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verflucht nass
auf die haut. sanft rieselnd, streichelnd. tropft langsam von meiner nasenspitze. läuft über meinen hals, nacken, kitzelt meinen rücken. trommelt auf dächer, lässt blätter rauschen. regenschirmtanz und matschepfützespringen. manchmal. heute fällt er mit voller wucht, in strömen. schwemmt kitzeln weg und übertönt beruhigende tropfmusik. manchmal sind regentage magisch, manchmal einfach nur verflucht nass.