Die To-Do-Liste | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 36-40 beinhaltet die Worte „Grenzerfahrung, mutig, abhaken“, gesponsert von Christiane selbst.

Die To-Do-Liste

Simon hakte den letzten Punkt der Liste ab. „Kleider in Altkleidercontainer werfen“. Erschöpft ließ er sich auf seine Couch fallen. Das ganze Vorhaben hatte nun beinahe vier Wochen gedauert. Es war anstrengend und befriedigend gewesen, teilweise wie ein wundervolle Ablenkung zu seinem Alltag und teilweise wie eine Grenzerfahrung.

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Warum ich veröffentliche | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum ich veröffentliche

Ich will demnächst ein neues Buch herausbringen, ein Gedichtband. Ende des Monats geht es an die liebe Cathy, die wieder Buchsatz und Cover macht und dann, je nachdem wie lange sie braucht bzw. wir gemeinsam, weil ich bestimmt wieder spontane Eingebungen und Änderungen habe, soll es dann im Oktober erscheinen.

Bei meinem letzten SP-Buch Andernorts war ich mit allem mega zufrieden. Ich stehe 100% hinter dem Buch, ABER ich habe das mit dem Marketing nicht auf die Reihe bekommen. Zum einen will ich niemandem auf die Nerven gehen und zum anderen ist für mich ein Buch dann erledigt, wenn es veröffentlicht wird. Das ist für mich das Ziel. Das danach ist eher so das Nachgeplänkel, vielleicht auch, weil ich nicht den Druck verspüre damit Geld zu verdienen. Andernorts ist bei 0 und das ist für mich finanziell ausreichend. Ich brauche also eine andere Motivation, um mich nach dem Veröffentlichen noch um mein Buch zu kümmern.

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die zeit stolpert über meine füße | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Kurze Info: Nächste Mal gibt es eine neue Grafik. Ihr könnt aber gerne auch alte verwenden, oder keine. 😅

die zeit stolpert über meine füße

die zeit stolpert über meine füße.
unachtsam habe ich sie im gang
abgelegt. höre das rattern der gleise
unter mir. sehe wie die zeit bis zum
nächsten halt verstreicht. ich müsste
mal pipi, aber die toilette hinter mir ist
verstopft. nach vorne will nicht gehen.
das macht alles nur noch schneller. Ich
betrachte die felder und häuser, die
vorbeiziehen, obwohl sie stillstehen.die
zeit meckert und droht mit weckern und
deadlines. etwas sand rieselt aus meinen
schuhen und das rattern der gleise klingt
wie der rhythmus des sekundenzeigers.

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Veränderungen und Loslassen

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Veränderungen und Loslassen

Meistens ist es einfacher in eingefahrenen Mustern zu bleiben, als was Neues zu starten. Das Neue macht Angst, dauert länger und ist anstrengender. Deswegen nutzen wir wahrscheinlich so Momente wie den Jahreswechsel, um Änderungen zu erzwingen. Bringt selten was, aber gefühlt jeder macht es. Und dann gibt es noch Veränderungen, die kann man nicht stoppen und muss sich damit abfinden, dass es plötzlich schwieriger ist, bis das Neue quasi zum Alten wird.

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verflucht nass | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

verflucht nass

auf die haut. sanft rieselnd, streichelnd.
tropft langsam von meiner nasenspitze.
läuft über meinen hals, nacken, kitzelt
meinen rücken. trommelt auf dächer,
lässt blätter rauschen. regenschirmtanz
und matschepfützespringen. manchmal.
heute fällt er mit voller wucht, in strömen.
schwemmt kitzeln weg und übertönt
beruhigende tropfmusik. manchmal sind
regentage magisch, manchmal einfach nur
verflucht nass.

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Der Herbst naht | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Wer mir schon eine Weile folgt, weiß, dass ich den Herbst liebe. Hier mal eine Liste, was ich ander Jahreszeit besonders toll finde:

  • Kürbisse überall
  • Blätterrascheln, wenn man Spazierengeht
  • es ist warm genug, draußen zu verweilen, aber kalt genug, dass man nicht von Schatten zu Schatten hüpfen muss
  • es ist abends endlich wieder dunkel
  • der Duft von Herbstregen
  • lange ausgedehnte Regentage
  • Herbstdeko besteht aus Naturdingen
  • Kastanien sammeln
  • wenn es bei Wind Blätter regnet
  • keine Mücken
  • die kalte Luft, wenn man im Bett nochmal das Fenster öffnet
  • Spielplätze werden leerer und erträglicher
  • man kann wieder Tee trinken
  • Halloween!!!
  • hatte ich Kürbisse erwähnt?

nachleere | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Wir haben jemand neues in der Runde! Schaut auch bei ihr vorbei: L wie

nachleere

wenn alles voll war und viel. wenn
die farben aus den fotos quellen.
die buchstaben aus dem überfüllten
tagebuch fallen. die berge waren
höher als normal, die täler tiefer.
das meer blauer, die sonne heller.
das lachen war breiter, die freude
lauter. und dann ist plötzlich
ruhiger, etwas dunkler, weniger
hoch und tief. nach voll und viel
ist immer ein wenig leer.

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Ein paar Urlaubsfotos | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Hier ein paar Fotos aus meinem Urlaub von…

…einer Sandburgenküche mit Blättern, Algen, Steinen und Stöcken.

…einem klapprigen Tisch, auf dem Dosenbier, italienischem Gebäck und ein Campinglicht, um das Mücken kreisen, stehen.

…einer kleinen Spinne, die zum Kapitän des Tretboots ernannt wird.

…einer schielenden Kuh, die gemolken wird.

…einer geliehenen Sandschaufel und einem glücklichen Kind, das sie hält.

…einem Gorilla, der Kinder beobachtet, die wiederum ihn beobachten.

…zwei Star Wars-Fans, die kichernd vor Darth Vader stehen.

…von einer glücklichen Oma und einem noch glücklicheren Enkelkind.

…nackten Füßen, zwischen denen eine Strandpizza liegt.

…einem vollen Apfelbaum, einem vollen Eimer und zwei Menschen mit vollen Bäuchen.

urlaubskater | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Wir haben jemand neues in der Runde! Hallo 🙂 Schaut auch bei ihr vorbei: L wie

urlaubskater

meeresrauschen in den muschelohren.
ein kribbeln in den füßen wie beim
laufen über sand. und salzgeruch in
den haaren. meine gedanken kehren
wellenartig zu den postkartenmotiven
zurück und mein körper weicht den
wasserstrahlen der dusche aus. wenn
ich nur ein wenig urlaub behalten
dürfte. vielleicht bleibt ein kleines
körnchen unterm fingernagel kleben.

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bare necessities | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

In kurzes Hallo aus dem Urlaub! ☀️

bare necessities

die zehen kreisen im sand, die
finger in der luft. daneben baumelt
die seele. der verstand lässt ein
paar gehirnzellen schleifen. kajal
und wimperntusche bleiben liegen,
neben der bürste. die knitter werden
ignoriert, die flecken auf den schuhen
auch. ein paar tage wird der alltag
noch beiseite geschoben. vielleicht
bleiben ein paar zehenkreiser zurück
oder ein wenig bare necessities.

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