Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

braune flut

schlammige wellen überspülen
einen bunten Strand. muscheln
schneiden in weiße, lila, gelbe,
schwarze, orangene haut. faul liegt
sie da, weil es ist ja noch zeit. steine
schlagen löcher in weiß bis beiges
lächeln. ein paar faulige zähne
erwischt es auch. die gesunden
lassen wir reparieren. es dauert.
wenn die braune flut kommt. nein.
sie ist schon da.

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Wie man die Welt zu einem besseren Ort macht | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Heute mal eine sehr kurze Gedankenkritzelei und einen Tag zu spät. Gestern war nur eine reine Katastrophe, weil Kind Magen-Darm hat. Whoop! (Ich zähle die Stunden bis ich über der Schüssel hänge… 😉 )

Wie man die Welt zu einem besseren Ort macht

(Ich arbeite immer mal wieder an dieser Liste, vielleicht habt ihr mir Lust zu helfen.)

  • Anderen Komplimente machen, auch zu Kleinigkeiten, die die Person erfreuen könnten und wenn es nur ein cooles Shirt ist
  • besonders freundlich zu Servicekräften, Sprechstundenhilfen etc. sein, zB ein erholsames Wochenende wünschen oder einfach nur offen und ehrlich gemeint anlächeln
  • im Straßenverkehr (ob als Autofahrer, Fußgänger oder Fahrradfahrer) andere vorlassen und freundlich kommunizieren
  • den Kolleg*innen ohne Anlass was zum Naschen (kann auch gesund sein) mitbringen
  • wenn man jemanden besucht, ein kleines Geschenk mitbringen (Selbstgemachtes z.B.)
  • sich die Gesichter in der Nachbarschaft merken und grüßen
  • wenn man einen Balkon oder Garten hat, Vögeln und Insekten Futter, Wasser oder Zuhause bieten
  • Blumensamen für Bienen kaufen und auf allen (potentiellen) Grünflächen verteilen, die man findet
  • auf Social Media auf positive Kommentare reagieren und mehr Komlimente machen

knirsch | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Habe mir den Knöchel verstaucht, weil ich mein Kind zum Lachen bringe wollte…

knirsch

ein trauriges kind, eine besorgte mutter,
ein beet und ein großer sprung.
ein kicherndes kind, eine mutige mutter,
ein beet und ein größerer sprung
ein lachendes kind, eine unvernünftige mutter,
ein beet und ein zu großer sprung
knirsch

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Die Weinprobe | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 19-22 beinhaltet die Worte „Geist, herb, unterstellen“, gesponsert von Christiane.

Die Weinprobe

Der Wein schmeckte herb und Jürgen schluckte ihn nur widerwillig herunter. Er bemühte sich keine Grimasse zu ziehen, aber dem Gesichtsausdruck des Sommeliers zu urteilen, gelang ihm dies nur bedingt. Während er sich bei dieser Weinprobe vollkommen fehl am Platz fühlte, amüsierte sich Karin vorzüglich. Das war die Hauptsache, schließlich hatte er ihr diesen Ausflug geschenkt. Er hatte dabei nur nicht bedacht, dass er auch Wein trinken musste. Er überlegte einen Moment nach dem Glas Wasser zu greifen, dass neben ihm stand, aber der Sommelier hatte gesagt, man müsse den Wein wirken lassen. Das Wasser war nur dazu da, den Gaumen wieder frei zu machen, für den nächsten Wein. Bis dahin war Jürgens Gaumen gefangen, wollte er den Sommelier nicht beleidigen.

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Warum ich Schreiben/Lesen liebe | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Dafür, dass ich jeden Donnerstag eine kleine Gedankenkritzelei machen wollte, setze ich in letzter Zeit oft aus. Ich bin allgemein weniger auf meinem oder anderen Blogs unterwegs. Ich male derzeit aber viel und gefühlt packe ich meine gesamte kreative Energie da rein. Hier also ein kleiner Reminder für mich selbst, warum ich Schreiben und Lesen liebe:

  • Ablenkung vom Alltag, vor allem von doofen Tagen
  • ein ganzer Blumenstrauß an Gefühlen
  • Wörter haben Bestand
  • ich kann mir selbst etwas vorstellen
  • Inspiration fürs Leben
  • ich erfahre Dinge, die ich in meinem Leben nie erlebt hätte, durch die Augen von jemand anderem (ob selbst geschrieben oder wem anders)
  • das Gefühl, wenn sich jemand in meinem Geschriebenen wiederfindet
  • das Gefühl, mich in dem Geschriebenen von jemand anderem wiederzufinden
  • Stille, Worte brauchen keine musikalische Untermalung

nach dem regen | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

nach dem regen

wolken ziehen durch meine
haare. etwas sonnenschein
blinzelt hinter dem rechten
ohr hervor. die stirn, noch nass
vom letzten regen, trocknet
langsam. ich streiche mir kleine
tropfen aus den augenbrauen
und hänge das regencape auf
meine nasenspitze.

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wind of change | Der Dienstag dichtet

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wind of change

braust leise um meine nase. bringt
den duft von flieder, meer, abenteuer,
aufregung, neuem, beängstigendem,
ungewissheit. für einen moment auf ihm
surfen, nachschnuppern, reinfühlen und
dann feststellen. zuhause ist es doch am
schönsten. die tür wird geschlossen und
im radio läuft heimtückisch wind of change.

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Schnecken machen Winterschlaf | Der Dienstag dichtet

Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

Schnecken machen Winterschlaf

Alle sprechen darüber, dass Bären Winterschlaf machen, aber wusstet ihr, dass auch Schnecken das tun? Schnecken werden von vielen übersehen, oder absichtlich ignoriert, wahrscheinlich wegen ihrer Schleimigkeit, aber Schnecken sind faszinierende Tier und wahre Überlebenskünstler. Hier mal eine Sammlung von meinen liebsten Schnecken-Facts:

Im Winter verschließen Gehäuseschnecken ihr Schneckenhaus mit einem robusten Deckel aus Kalk und fallen in eine Winterstarre, aus der sie erst im Frühjahr erwachen

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Anekdoten von Little J | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Nach so einem ernsten Thema, habe ich mal wieder Lust auf humorvollere Gedanken und ich bin gerade dabei das Buch für meinen Sohn zu updaten, in dem ich Fotos, Anekdoten etc sammele seit vor seiner Geburt. Hier also ein paar Anekdoten:

Als mein Mann und ich an meinem Geburtstag alleine in ein Restaurant gehen wollten, hat die Oma zum ersten Mal versucht Little J ins Bett zu bringen. Wir haben ihm schon Tage vorher erzählt, dass wir das Vorhaben, wo wir hingehen etc. und er hat es ganz gut aufgenommen. Es war schließlich das erste Mal, dass jemand, der nicht Mama oder Papa ist, ihn ins Bett gebracht hat. War etwas schwierig für Oma, aber nach zwei Stunden schlief er happy im Elternbett ein (ach so, parallel war Zeitumstellung und nicht Zuhause, sondern bei Oma – beste Voraussetzungen). Am nächsten Morgen ist er aufgewacht, hat mich angesehen und noch bevor ich etwas sagen konnte, sagte er mit sehr ernster Miene: „Wo seid ihr gewesen??“

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Katha liest #12 Skål | Kritzelnews

Ich wollte schon ewig mein Buch ANDERNORTS vertonen, hatte aber nie den Elan dazu. Vor ein paar Wochen hatte ich dann die Idee einfach einen Podcast daraus zu machen. Allerdings nicht nur mit Geschichten aus dem Buch und vor allem nicht nur meine eigenen. Ich liebe einfach Kurzgeschichten, daher macht es mir besondere Freude ihnen einen ganzen Podcast zu widmen.

Liebestränke, Zaubertränke, Heiltränke… Tränke gibt es in vielen Geschichten, Alice in Wunderland, Asterix und Obelix oder Harry Potter. Ein Schluck und alle Probleme sind gelöst. Was eine nette Vorstellung und auch ein wenig gruselig, oder?

In dieser Ausgabe lese ich zwei Geschichten, die im Bereich Folklore und Horror angesiedelt sind, daher eine CW = Body Horror, Blut, Krankheit

  1. „Die Drei“ von Benjamin Spang aus der Erntenacht-Anthologie
  2. „Der Quacksalber“ aus Andernorts

LINKS

Hier findet ihr die Anthologie Erntenacht zu kaufen: AMAZON

Wenn ihr mehr von Benjamin Spang lesen wollt, stöbert auf seiner Website: https://www.benjaminspang.de/