warten | Der Dienstag dichtet

Da ich kaum Gedichte geschrieben habe, erkläre ich den Dienstag zum Gedichtetag und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

warten

warten. auf den frühling, sommer,
besseres wetter, dass die eisbahn
wieder öffnet, auf godot. heute
tanzen wir mit den füßen auf der
unsichtbaren ziellinie und warten
auf den startschuss. jetzt ist heute
ist vergangenheit. ich warte in den
tag hinein. und atme zukunft aus.

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22 Kommentare zu „warten | Der Dienstag dichtet

  1. Ein tolles Gedicht. Witzigerweise habe ich mich heute schon einmal mit diesem Thema beschäftigt. Mir ist klargeworden, dass an dem Satz: „Der Weg ist das Ziel“ sehr viel dran ist. Anstatt ständig zu warten, dass etwas geschieht oder wir etwas erreichen, sollten wir lieber den Moment und den Weg zu diesem Ziel genießen. Sonst stehen wir irgendwann am Ende unseres Lebens und haben unsere ganze Zeit mit warten vergeudet.

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  2. „Ich will aber nicht warten!“ schrie das vierjährige Nachbarskind gestern durch den Garten 🙂 Ein Gefühl, das wohl jeder nachempfinden kann. Ich habe vor ein paar Wochen den Tipp bekommen, die Wartezeit in langen Schlangen als Me-Time zu betrachten und ganz bewusst zu nutzen, um einfach die Welt um mich herum und in mir drin zu beobachten. Solange kein Termin hinten dran steht, funktioniert es bei mir tatsächlich. Dir weiterhin gutes Warten in Vorfreude!
    Ab nächster Woche schließe ich mir gerne der Aktion an 😀

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    1. Das ist eine gute Idee, warten als Zeit für sich zu betrachten! 🙂
      Super, dann nehme ich dich in die Liste auf. Nicht wundern, falls ich nicht bei dir kommentiere. Die Geburt meines Sohnes steht kurz bevor und ich kann nciht einschätzen, ob ich nächsten Dienstag online komme. Ich habe aber Posts programmiert und hole die ganzen Gedichte dann nach, wenn wir uns erholt haben.

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      1. Danke dir. Vorab-Programmieren klingt nach einem guten Plan, ich habe damals komplett unterschätzt, wie lange mich die Geburt meines Sohnes „aus dem Schreiben wirft“, wobei ich tatsächlich lange mit einem Notizbuch beim Stillen saß und seine ersten Wochen und Monate dokumentiert habe 🙂 Alles Gute dir und euch erst einmal und dann freue ich mich, wheneveryoureready von dir zu lesen!

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  3. Liebe Katharina,
    ein Text, der mich sehr anspricht. Ich bin bei dem Thema immer wieder hin- und hergerissen zwischen warten als etwas positives und (vor)freudiges und warten als Anstrengung. Immer häufiger schaffe ich es, das Warten als einen Wert an sich zu empfinden – und ich übe weiter.
    Außerdem dachte ich auch sofort an deine bevorstehende Geburt.
    Ich halte die Daumen, wünsche alles Gute und schicke Grüße
    Judith

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