Ho(rror)chzeit | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Ho(rror)chzeit

Nicht sicher, ob der Titel so grammatikalisch funktioniert, aber ich finde ihn witzig. Auf jeden Fall wollte ich, nachdem ich letzten Freitag auf einer Hochzeit war, mal über Hochzeiten schreiben. Über meine eigene, die keine Feier war, habe ich hier auch schonmal geschrieben. (KLICK), aber so allgemein habe ich da noch nie drüber geredet und ich will mal so richtig ablästern…ok, nicht ganz, trotzdem.

Ich mag Hochzeiten nicht sonderlich

Ich war noch nicht auf übermäßig vielen Hochzeiten und auf denen ich war, die waren nuja bis unterhaltsam. Die am Freitag zum Beispiel war nur Standesamt, Essen und bisschen Spazieren, nicht spannend, aber ich habe mich für das Paar gefreut und daher war die Feier ein Erfolg. Es war alles entspannt und niemand hat sich verstellt. Die beiden nuja-Hochzeiten wirkten auf mich hingegen gezwungen, aber wenn am Ende das Paar glücklich ist, werde ich nicht sagen, dass die Hochzeit scheiße war. Geht eben auch dabei nicht um mich. Trotzdem mag ich Hochzeiten generell nicht bzw. das, was daraus aus unserer Gesellschaft gemacht wird: Konsum.

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Meine Traumhochzeit oder so | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Meine Traumhochzeit oder so

Ich habe nie von einer Hochzeit geträumt, wollte nie ein weißes Kleid anziehen und ehrlich gesagt, graut es mich vor jeder Hochzeitseinladung. Natürlich war nicht jede Hochzeit, auf der ich war furchtbar, aber viele wirkten stressig auf mich. Nach monatelanger Vorbereitung lief nichts, wie es sollte, die zukünftig Verheirateten hatten sich zahllose Male gestritten, die Verwandtschaft nervte und am eigentlichen Abend war das Paar irgendwas zwischen gestresst und froh, dass der Tag endlich da ist. Die besten Hochzeiten, auf denen ich war, fanden in Hinterhöfen mit einer Handvoll Leute statt und die Braut hatte das Kleid auf Amazon bestellt oder von Oma bekommen.

Soviel zum Akt an sich. Mir bedeutet heiraten auch so nicht viel. Ich bin nicht christlich aufgewachsen und nicht sonderlich romantisch veranlagt. Für mich war es ein viel wichtigerer Schritt mit meinem, jetzt, Mann zu beschließen ein Kind in diese Welt zu bringen. Ehen kann man auflösen, ein Kind bindet einen aneinander, solange es lebt. Ich habe mich nicht nur für ein Kind, sondern auch für ein Leben mit meinem Mann entschieden. Heiraten hat für auf der einen Seite für mich eher praktische Vorteile, wie Sicherheit, ein gemeinsamer Name und es macht einiges einfacher, wie wenn einer von uns krank wird. Aber auch wenn ich Heiraten nicht wichtig finde, finde ich es ein schönes Symbol. Ja, das Kind verbindet uns, aber jetzt tut das auch der Titel „Ehepaar“. Klingt halt irgendwie cool zu sagen, dass das „mein Mann“ ist und nicht nur „mein Freund“. So ganz rational lässt sich das wohl nicht erklären.

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