ohne grenzen | Der Dienstag dichtet

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Da ich kaum Gedichte schreibe, habe ich den Dienstag zum Gedichte-Tag erklärt und veröffentliche wöchentlich ein Gedicht über etwas, das mich gerade bewegt.
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Mit von der Partie sind bisher

Stachelbeermond
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Werner Kastens
Findevogel
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La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei
Myna Kaltschnee
Wortverdreher
Lebensbetrunken
und
Vienna BliaBlaBlub

ohne grenzen
und ich träume davon, grenzenlos. nur das
wasser trennt uns. wir bauen ein schiff zur
verständigung und leben alle unter einem
dach. ich du er sie he him her she it them
sind ein wir. sagst du. denn du fällst das
beschriebene holz für die planken, streichst
den kahn bunt und schwarz. doch die segel
folgen nur dem wind, reißen im sturm, der
von zu viel atem stammt. wir sind eins. sind
zusammen, weil die arche unter unseren
füßen deinen  wellen folgt. die wogen die
regeln machen. nur in uns leben grenzen,
die nach außen sichtbar sind. ein schiff ist
ein schiff ist ein schiff. wir teilen es in bug,
rumpf, unten, oben, kajüten, kombüse. wir
sind uns nicht eins, sind verschrankt ohne
schranken. nur begrenzt grenzenlos frei.

der wert eines lebens ist | Der Dienstag dichtet

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der wert eines lebens ist

der wert eines lebens ist. wir rechnen
in euro. jahren. gesundheit. reichtum.
seine wertpapiere sind schwach, ihre
stark.  zwischen blätterstapeln. grau,
weiß, schwarz. roter filzstift. spielen
kinder. der wert eines lebens ist. ich
höre lachen. weinen. jauchzen. klagen.
ich höre zweifeln. verzweifeln. die
blätter rascheln wie blätter rascheln
wie scheine. der wert eines lebens
ist. die mauer ist hoch. nur auf dieser
seite. auf der anderen sehe ich nur
haufen. der wert eines lebens ist

@x | Der Dienstag dichtet

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@x

ich bin ein x und du ein z. unter
diesem blauen bytehimmel. zählen
herzen mehr als sprechblasen. ich
rede in den äther. du bist ein g und
ich ein b. vielleicht bist du auch ein
p. ich rufe dir zu, aber du liest nur.
meine zahlen. fallen und steigen wie
ebbe und flut. der mond hat damit
nichts zu tun. die erde auch nicht.
die tiden schwappen in unsere
wassergläser. wenn ich das licht
ausschalten sehen wir nicht mal
unterschiede. warum also sammle
ich herzen und keine wahre liebe.

meine blätter | Der Dienstag dichtet

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meine blätter

meine blätter sind heute grün, übermorgen
orange gefärbt. mein holz ist braun und in
zwei jahren von moos überzogen. ich wachse.
ich lebe, verlebe. durchlebe. wasser pulsiert
in meinen adern. erzählungen von vergangen
tagen, von entfernten linien. bleiben einer
bedeutung fern. wie gerne würde ich meine
biologie verstehen, chemie beherrschen, die
formeln der farben verstehen. manchmal sehe
ich schwarz, denke ich. obwohl ich bunt bin.
ein vogel hackt die letzten früchte. weg. um
seinen hunger zu stillen. die zeit fließt durch
meine rinde und die zukunft pulsiert. voran,
vorbei. ich bin farbig und farblos, aber vor
allem bin ich hier.

der samen | Der Dienstag dichtet

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Ihr erinnert euch an mein Geheimnis, das unbedingt herauswollte? Jetzt ist die kritische Anfangsphase vorbei und daher entlasse ich es in die literarischen Weiten. (Ps.: 14te Woche)

der samen
du bist da und ich weiß nicht, was ich
sagen soll. schicht um schicht gräbst
du dich ein, dehnst dich aus. und ich
mit dir. eine lila fahne auf dem mond
sagt. ich bin hier. und die anti-materie
bebt. rote riesen werden klein, weiße
zwerge wachsen. quasare entlassen
ihre geiseln. nur ein samen. und doch
gleiten die sterne aus der milchstraße.
ordnen sich neu. dein name trägt sich
ohne buchstaben durch umlaufbahnen.
nur ein samen. und doch wächst das
universum . jeden tag. und du mit ihm.

Herbst-Tanka | Der Dienstag dichtet

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Herbst-Tanka

das grau fährt über
ein rotgelbes farbenmeer
weiße segel ziehn
über dem horizontenmast
der herbst läutet die glocke

der name | Der Dienstag dichtet

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Das Gedicht kann am Ende positiv gelesen werden. Ich habe es für das Gedicht offen gelassen, es aber zunächst nicht so gemeint. Geschlechterrollen sind schwierig und irgendwie wünschte ich wir würden den Quatsch lassen.

der name
dass diese botschaft weggesperrt wird. ich
habe einen namen auf ein zettel geschrieben.
in der flasche aufs meer geschickt. in inneren
flammen verbrannt. wenn sie namen sagen
meinen sie konsequenzen. menschen sind
namen sind menschen. du reichst mir ein
blatt papier. klebst ihn mir auf den rücken.
wie engelsflügel reißen seine kanten ecken
in den wind. blut tropft auf seidiges gras.
nehme ich ein messer. löse es ab. es fließt
sedimentgestein. ich nehme einen meißel.
die flasche kommt zurück. der zettel fügt
sich zusammen. hier. ich schreie es hinaus
soll sie jeder hören. ich schreibe in den wind,
lasse stürme gesetze erbeben, orkane feste
muster brechen. namen haben konsequenzen.
meiner ist frau.

alleine blühen veilchen grau | Der Dienstag dichtet

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Myna Kaltschnee
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Ich finde Nähe kompliziert. Noch komplizierter ist es, das zu erklären – daher ein Gedicht.

alleine blühen veilchen grau
eine weiße fläche wie ein bettlaken
meine gedanken in deinen träumen.
fangen an zu brennen. aber es ist
frostig. roh. es ist stumpf. das kissen
liegt in der mitte. wir erdolchen es mit
federn, nackten knochen, blanker liebe.
all you need. ich falle von der kante
meiner wärmflasche. das verbrannte
gummi riecht nach zimt, dein atem
nach weihrauch. warum sind mauern
höher als bügelfalten. warum pocht
die sprungfeder dauernd gegen mein
herz. alleine blühen veilchen grau.

in anderen gärten | Der Dienstag dichtet

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Wenn ich nur an Moria denke, wird mir schlecht und wenn ich dazu noch Kommentare von gewissen Leuten oder Politikern lese, überlege ich alles, was Medien oder soziale Medien ist, ab jetzt zu meiden. Das hilft nur auch nicht, deswegen ein Gedicht:

in anderen gärten

wenn ich ihren hass rieche. ihre feigen
worte atmen höre. ich will mich auf
meine zehenspitzen stellen und in
andere gärten sehen. statt lilien sehe
ich elendsblüten. büsche aus armut.
kranken, toten, trauer, verzweiflung.
meine hände greifen ins leere und so
drehe ich mich um. vertrocknet riecht
die erde. das wasser verbrannt. neben
disteln aus neid, angst, missgunst steht
ein baum mit fehlendem mitgefühl und
ignoranz.
welche mauern reißt man leichter ein.
die aus synapsen oder die aus stein?

kopfkugelstoßen | Der Dienstag dichtet

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Ich hab eine Stirnhöhlenentzündung, hier also mal wieder ein Krankheitselfchen.

kopfkugelstoßen

universumsschmerz
ping pong
in meinem gedankenweltall
spielen die planetaren synapsen
kopfkugelstoßen