
Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichtenden findet ihr am Ende.
etwas, das nichts ist
etwas, das nichts ist, kann sich nicht
ausbreiten. etwas, das nichts ist, kann
keinen raum einnehmen.
ich beobachte die leere, wie sie wabert,
kreist, tanzt. eine abwesenheit, die sich
verdichtet. in meinem magen, zwischen
meinen beinen, zehen. an den haarspitzen
kräuselt sie sich. in den fingerspitzen
kribbelt sie.
etwas, das nichts ist, kann sich nicht wie
etwas anfühlen. und doch ist innere leere
eines der ausfüllendsten gefühle.
