Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
Habe mir den Knöchel verstaucht, weil ich mein Kind zum Lachen bringe wollte…
knirsch
ein trauriges kind, eine besorgte mutter, ein beet und ein großer sprung. ein kicherndes kind, eine mutige mutter, ein beet und ein größerer sprung ein lachendes kind, eine unvernünftige mutter, ein beet und ein zu großer sprung knirsch
Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 19-22 beinhaltet die Worte „Geist, herb, unterstellen“, gesponsert von Christiane.
Die Weinprobe
Der Wein schmeckte herb und Jürgen schluckte ihn nur widerwillig herunter. Er bemühte sich keine Grimasse zu ziehen, aber dem Gesichtsausdruck des Sommeliers zu urteilen, gelang ihm dies nur bedingt. Während er sich bei dieser Weinprobe vollkommen fehl am Platz fühlte, amüsierte sich Karin vorzüglich. Das war die Hauptsache, schließlich hatte er ihr diesen Ausflug geschenkt. Er hatte dabei nur nicht bedacht, dass er auch Wein trinken musste. Er überlegte einen Moment nach dem Glas Wasser zu greifen, dass neben ihm stand, aber der Sommelier hatte gesagt, man müsse den Wein wirken lassen. Das Wasser war nur dazu da, den Gaumen wieder frei zu machen, für den nächsten Wein. Bis dahin war Jürgens Gaumen gefangen, wollte er den Sommelier nicht beleidigen.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Dafür, dass ich jeden Donnerstag eine kleine Gedankenkritzelei machen wollte, setze ich in letzter Zeit oft aus. Ich bin allgemein weniger auf meinem oder anderen Blogs unterwegs. Ich male derzeit aber viel und gefühlt packe ich meine gesamte kreative Energie da rein. Hier also ein kleiner Reminder für mich selbst, warum ich Schreiben und Lesen liebe:
Ablenkung vom Alltag, vor allem von doofen Tagen
ein ganzer Blumenstrauß an Gefühlen
Wörter haben Bestand
ich kann mir selbst etwas vorstellen
Inspiration fürs Leben
ich erfahre Dinge, die ich in meinem Leben nie erlebt hätte, durch die Augen von jemand anderem (ob selbst geschrieben oder wem anders)
das Gefühl, wenn sich jemand in meinem Geschriebenen wiederfindet
das Gefühl, mich in dem Geschriebenen von jemand anderem wiederzufinden
Stille, Worte brauchen keine musikalische Untermalung
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nach dem regen
wolken ziehen durch meine haare. etwas sonnenschein blinzelt hinter dem rechten ohr hervor. die stirn, noch nass vom letzten regen, trocknet langsam. ich streiche mir kleine tropfen aus den augenbrauen und hänge das regencape auf meine nasenspitze.
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wind of change
braust leise um meine nase. bringt den duft von flieder, meer, abenteuer, aufregung, neuem, beängstigendem, ungewissheit. für einen moment auf ihm surfen, nachschnuppern, reinfühlen und dann feststellen. zuhause ist es doch am schönsten. die tür wird geschlossen und im radio läuft heimtückisch wind of change.
Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK* Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*
Schnecken machen Winterschlaf
Alle sprechen darüber, dass Bären Winterschlaf machen, aber wusstet ihr, dass auch Schnecken das tun? Schnecken werden von vielen übersehen, oder absichtlich ignoriert, wahrscheinlich wegen ihrer Schleimigkeit, aber Schnecken sind faszinierende Tier und wahre Überlebenskünstler. Hier mal eine Sammlung von meinen liebsten Schnecken-Facts:
Im Winter verschließen Gehäuseschnecken ihr Schneckenhaus mit einem robusten Deckel aus Kalk und fallen in eine Winterstarre, aus der sie erst im Frühjahr erwachen
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Nach so einem ernsten Thema, habe ich mal wieder Lust auf humorvollere Gedanken und ich bin gerade dabei das Buch für meinen Sohn zu updaten, in dem ich Fotos, Anekdoten etc sammele seit vor seiner Geburt. Hier also ein paar Anekdoten:
Als mein Mann und ich an meinem Geburtstag alleine in ein Restaurant gehen wollten, hat die Oma zum ersten Mal versucht Little J ins Bett zu bringen. Wir haben ihm schon Tage vorher erzählt, dass wir das Vorhaben, wo wir hingehen etc. und er hat es ganz gut aufgenommen. Es war schließlich das erste Mal, dass jemand, der nicht Mama oder Papa ist, ihn ins Bett gebracht hat. War etwas schwierig für Oma, aber nach zwei Stunden schlief er happy im Elternbett ein (ach so, parallel war Zeitumstellung und nicht Zuhause, sondern bei Oma – beste Voraussetzungen). Am nächsten Morgen ist er aufgewacht, hat mich angesehen und noch bevor ich etwas sagen konnte, sagte er mit sehr ernster Miene: „Wo seid ihr gewesen??“
Ich wollte schon ewig mein Buch ANDERNORTS vertonen, hatte aber nie den Elan dazu. Vor ein paar Wochen hatte ich dann die Idee einfach einen Podcast daraus zu machen. Allerdings nicht nur mit Geschichten aus dem Buch und vor allem nicht nur meine eigenen. Ich liebe einfach Kurzgeschichten, daher macht es mir besondere Freude ihnen einen ganzen Podcast zu widmen.
Liebestränke, Zaubertränke, Heiltränke… Tränke gibt es in vielen Geschichten, Alice in Wunderland, Asterix und Obelix oder Harry Potter. Ein Schluck und alle Probleme sind gelöst. Was eine nette Vorstellung und auch ein wenig gruselig, oder?
In dieser Ausgabe lese ich zwei Geschichten, die im Bereich Folklore und Horror angesiedelt sind, daher eine CW = Body Horror, Blut, Krankheit
„Die Drei“ von Benjamin Spang aus der Erntenacht-Anthologie
„Der Quacksalber“ aus Andernorts
LINKS
Hier findet ihr die Anthologie Erntenacht zu kaufen: AMAZON
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Am Muttertag habe ich viel nachgedacht, über meine Mutter und darüber, was für eine Mutter ich bin/sein kann.
bin ich
bin ich. nicht du. bin mehr als ich. nun zwei. bin nicht ich. bin auch nicht du. außer manchmal im spiegel eines momentes. bin ich du. und manchmal ist das nicht so schlecht. und manchmal bin ich nicht so gut. aber das bin ich. nicht du. bin mehr als ich. nun zwei. und noch so vieles mehr.
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leise tröpfelt
leise tröpfelt. tropfen tropfen. regenbogenglänzend. ich kämme mit klammen fingern durch meine nassen haare. fröstele ein bisschen, als ich mein regencape geradeziehe. es raschelt schmatzend. und am horizont winken ein paar schafförmige wölkchen.