Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
herbstlaubmeer
über mir rauscht es, unter mir raschelt es. ich grabe meine nase tief in die herbstwaldluft ein. atme orangetöne, rotnuancen und das sich langsam verflüchtigende grün. am rande modert es. riecht nach vergänglichkeit, nach herannahender kälte und dunkelheit. nur wenn ich die augen schließe. offen ertrinken meine sinne im herbstlaubmeer.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Rezept für (m)einen perfekten Halloweenabend
1 Horrorfilm mit wenig „Jump Scare“ aber viel Gruselstimmung handvoll Deko mit Kerzen, Totenköpfen, Spinnen und Kürbissen 1 flauschige Decke, um zur Not das Gesicht vergraben zu können nach Bedarf Kürbissuppe nach Bedarf Gewürztee mit Pumpkin Spice und Milch bis Bauchweh Halloween-Süßigkeiten, zB Knabbergeister, Gummi-Fledermäuse 1 Person zum Händchenhalten
Zum Nachtisch: 1 Albtraum, weil ich Horrorfilme eigentlich nicht gut vertrage
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Ich spiele derzeit wegen Zeitmangel kein Klavier. Will aber wieder starten wenn das Kind etwas größer ist. Manchmal setze ich mich dann aber doch davor und spiele und dann merke ich wie magisch das Ganze eigentlich ist.
finger, augen, ohren, musik
meine finger fahren über kleine rillen und lange kalte flächen. manchmal stoßen sie an kanten, berühren sich gegenseitig. drücken, loslassen, mal sanft, mal schnell. meine augen lesen kleine punkte mit langen strichen, die über linien tanzen. hoch und nieder, übereinander, nebeneinander, erhöht, tiefer, verschoben. meine ohren hören eine fremde sprache. töne werden nicht zu worten, sondern gefühlen. ohne, dass ich nachdenke, wandert das gesehene in meine finger und das gespielte in meine ohren. als wäre kein gehirn dazwischen. als würde ich nur noch aus fingern, augen und ohren bestehen. und musik.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Aller guten Dinge sind vier
Zeit für lustige Anekdoten. Ich wurde schon vier Mal von Hunden gebissen und vier Mal von Autos angefahren. Ich glaube, beides ist überdurchschnittlich oft, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass mir nie groß etwas passiert ist.
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Neues Banner! WIe gesagt, könnt ihr nutzen, müsst ihr nicht. Ich hatte einfach Lust auf was Neues.
durch augen weht
durch augen weht eine brise zukunft. hinter kleinen lidern, flackern pupillen im takt eines werdens. ich will sie in die hand nehmen. eines sperre ich in einen hellen raum. eines in einen dunklen. eines ist blind, eines sieht. eines träumt, eines existiert. durch augen weht eine brise vergangenheit. es ist nur ein körnchen. ein winziges war. ich will es nehmen und wandeln. als ich es mit einer pinzette greife, flackern die wimpern und es fällt. durch augen weht ein sein, ein sollen. es ist nicht meins. ich wollte dich. ob du die welt oder die welt dich wollte. das körnchen antwortet mit einem klack.
Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK* Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*
Omas Sockenschublade (Bild Nr 2)
Lange stehe ich vor diesem Bild. Es fasziniert mich, nicht, weil es besonders schön ist, sondern weil es mir einen Schauder den Rücken hinunterjagd. Ich sehe Gesichter, verschwommen, verzerrte Fratzen, sehe wie eine Frau von einer Seekreatur umschlungen wird. All das findet über den Wolken statt. Unterhalb ist alles zerstört, geschmolzen in den Höllenfeuern oder weil die Menschheit es nicht geschafft hat, den Planeten Erde zu erhalten. Nur ein einzelner Schmetterling ist zu erkennen. Wenn er noch am Leben ist, nicht mehr lange. Ich muss an die Bilder von Hieronymus Bosch denken. Der niederländische Maler hat keine solcher Weltuntergangsszenarien entworfen. Bei ihm war alles von Religion inspiriert, aber nicht minder schrecklich. Horrorgestalten verzierten seine Gemälde und mehr als einmal zeichnete er die Hölle. Ob der Maler oder die Malerin dieses Bildes davon inspiriert war?
Ich mache immernoch Themen von meiner Kritzelliste, bin aber weniger überzeugt vond em Projekt als vorher. Ich denke nächstes Jahr wird es wieder der Inktober 52. :).
Ein paar der Bilder landen in cleanerer Version in meinem Gedichtband, aber mein Lieblingssketch ist der Wegweiser. Am liebsten würde ich den irgendwo einbauen. Mal schaun.
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Kind vs Gesellschaft
Seit ich ein Kind habe, mache ich mir viele Gedanken darüber wie wir Kinder als Gesellschaft betrachten. Kinder sollen immer brav sein, ja nicht laut oder auffällig. Sie sollen niemanden stören. Dabei komme ich mehr und mehr zu der Auffassung, dass unsere Welt einfach nicht für Kinder gemacht ist. Kinder wollen Nähe, Schutz, wollen Erfahrungen machen und ihre Emotionen ausleben. Klar, Hauen ist doof, aber Wut muss raus. Warum nicht durch Schreien und Strampeln? Ich glaube, dass würde so einiges Erwachsenen auch guttun.
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weggeworfen
wenn mir mal wieder die kreativität aus der nase läuft, nehme ich ein taschentuch und fange so viel wie möglich auf. leider habe ich die stofftaschentücher schon vor jahren ausgemistet und die aus papier landen immer im müll zwischen bananenschalen und anderen obstresten.
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Mein Leben in Songs
Mir ist aufgefallen, dass ich sehr häufig Lieder mit Menschen oder Lebensabschnitten/Ereignissen verbinde. Hier mal random ein paar dieser Lieder.
Carolus Rex von Sabaton ist „das Lied“ von meinem Mann und mir. Der Song lief bei unserem ersten Kuss.
„Vs the World“ von Amon Amarth lief bei der Geburt meines Sohnes, was nicht nur wegen dem Titel lustig ist, sondern auch, weil die Band (über Umwege) uns zu seinem Namen inspiriert hat.