Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
krankheitselfchen
sonnenscheinhusten kleine hochsommerviren feiern feuchtfröhlich ein gartenfest in nase und lungenflügel rhinoparty
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Was ist eigentlich dieses „Frau“?
Gerade gibt es eine riesige Diskussion über die Boxerin Imane Khelif. Ihr wird „vorgeworfen“ ein Mann oder eine Transperson zu sein, dabei spielen Fehl- und Falschinformationen eine Rolle, aber das interessiert mich weniger und könnt ihr bei der fantastischen Seite Volksverpetzer (*KLICK*) nachlesen. Mich interessiert etwas Anderes: Was ist eigentlich dieses „Frau“ und warum wollen das so viele schützen?
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so ein tag
der tropfen ist bereits gefallen und das fass übergelaufen. der seidene faden ist zerissen. das letzte loch ist mittlerweile auch verstopft. grüne zweige sind leider ausverkauft. das eingemachte schimmelt. der keks ist gegessen und wurde mit dem letzten drops verschluckt. ich lege meine haut schichtenweise in den schrank, während ich die tägliche dosis apfel auf zwei erhöhe. so ein tag eben.
Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Diesmal mit dem Etüdensommerpausenintermezzo. Ziel ist es mindestens 7 aus 12 Wörtern (siehe Bild) in einem Text unterzubringen und es muss ein Wunsch vorkommen.
Ein blumiger Wunsch
Nun stand sie hier, in ihrer ersten eigenen Wohnung. Ein Zimmer, das mit ihrem Kinderzimmerbett und der kleinen Couch aus dem Keller ihrer Oma bereits voll war, ein kleines 70er-Jahre-grünes Badezimmer und eine Nische, in die sich die Küchenzeile quetschte. Die Wände waren fleckig und der Parkettboden löchrig und zerkratzt. Das beste an der Wohnung war der Balkon. Er war klein, aber ein Stuhl und ein kleiner Tisch würden draufpassen. Trotz all der Unzulänglichkeiten liebte sie die Wohnung, weil sie ihre war. Sie war nun eigenständig, erwachsen, frei.
Ich will noch dieses Jahr meinen ersten Gedichtband herausbringen und suche Testlesende. Mir geht es vor allem um Lesefluss und ob Gedichte statt Bilder Fragezeichen auslösen. (genauen Fragenkatalog gibt es zum Text dazu)
Hat jemand Zeit und Lust ein paar meiner Gedichte zu „adoptieren“?
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Warum nicht ein Limogarten?
Ich hatte kürzlich bei meinen „guten News des Tages“ (ich poste jeden Tag auf Social Media eine gute Nachricht) den alkoholfreien Biergarten als Thema, also ein Biergarten, der das Zusammensein ohne Alkohol fördern soll. Fand ich eine super Idee, aber eine ganze Reihe Menschen fühlte sich angegriffen. Es gab viele hämische Kommentare, dass das Ding schnell Pleite gehen wird, was an sich ok ist, aber die schiere Masse dieser Kommentare hat mich überrascht. Was ich noch krasser fand, war der Ton. Es gab viele Menschen, die mich als dumm bezeichnet haben, dass ich das poste und einige, die mich als Schlampe oder was auch immer bezeichnet haben. Einige Kommentare waren so krass, dass ich sie gemeldet habe und die Konten dann gesperrt wurden. Und das wegen einem alkoholfreien Biergarten!
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eine blume
willensstark kämpft sich eine blume durch den asphalt. steht stolz auf unbewohnbarem grund. bis das nächste auto drüber fährt. die knospe zerstört, die blätter zermanscht, der stengel geknickt. nur ein loch bleibt, durch das luft kommt und ein wenig sonne für den nächsten versuch.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Porridge mit Sojasoße?
Da ich immer wieder verwirrt angesehen werde, wenn ich sagen, dass ich meinen Haferbrei herzhaft esse, dachte ich, ich poste mal mein Rezept/Rezeptvariation/Idee.
100gr Haferflocken (ich mische 50/50 fein und kernig)
handvoll Gemüse, z.B. Wok-Gemüse oder Kaisergemüse, entweder mit oder ohne Soße
wenn ohne Soße, dann Gemüsesoße oder Kimchi
Sojasauce oder Siracha oder Yakisobasoße
Beilagen: Rührei, gekochtes Ei, Sojasprossen, Sesam, gekochter Schinken
Ich mische die Haferflocken so mit Wasser, dass sie bedeckt sind, mische das Gemüse dazu (nicht das Kimchi!) und packe das Ganze für 1-3 Minuten in die Mikrowelle. Wenn die Haferflocken aufkochen, rausnehmen und für 5 Minuten beiseitestellen. Danach Soße und ggf Kimchi untermischen und ggf. mit Beilagen verzieren.
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zu schwer
auf flügelschläge kleine funkelnde steinchen geklebt. träger werden sie, wegen des gewichts. langsamer werden sie, wegen dem größeren luftwiderstand. dummheit sichtbar für alle und keiner sagt etwas.
Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK* Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*
„Östlich der Sonne, westlich vom Mond“
Es gibt Bücher, die liest man und genießt sie. Wenn man sie sieht, denkt man über den tollen Inhalt nach, aber es bleibt nichts Tiefergehendes haften. Und dann gibt es Bücher, die begleiten einen durch das ganze Leben. Immer wieder denkt man sie und nimmt sie in die Hand. So ein Buch ist für mich „Östlich der Sonne, westlich vom Mond“ von Vratislav Stovicek (Autor) und Zdenka Krejcova (Illustratorin).
Ich habe das Buch von unseren neuen Nachbarn erhalten, als ich im Schwarzwald mit meinen Eltern gelebt habe. Sie hatten selbst keine Kinder und dieses Buch hat mich, als ich es bei ihnen entdeckte so magisch angezogen, dass sie es mir geschenkt haben. Da war ich neun Jahre alt.