Meine Traumhochzeit oder so | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Meine Traumhochzeit oder so

Ich habe nie von einer Hochzeit geträumt, wollte nie ein weißes Kleid anziehen und ehrlich gesagt, graut es mich vor jeder Hochzeitseinladung. Natürlich war nicht jede Hochzeit, auf der ich war furchtbar, aber viele wirkten stressig auf mich. Nach monatelanger Vorbereitung lief nichts, wie es sollte, die zukünftig Verheirateten hatten sich zahllose Male gestritten, die Verwandtschaft nervte und am eigentlichen Abend war das Paar irgendwas zwischen gestresst und froh, dass der Tag endlich da ist. Die besten Hochzeiten, auf denen ich war, fanden in Hinterhöfen mit einer Handvoll Leute statt und die Braut hatte das Kleid auf Amazon bestellt oder von Oma bekommen.

Soviel zum Akt an sich. Mir bedeutet heiraten auch so nicht viel. Ich bin nicht christlich aufgewachsen und nicht sonderlich romantisch veranlagt. Für mich war es ein viel wichtigerer Schritt mit meinem, jetzt, Mann zu beschließen ein Kind in diese Welt zu bringen. Ehen kann man auflösen, ein Kind bindet einen aneinander, solange es lebt. Ich habe mich nicht nur für ein Kind, sondern auch für ein Leben mit meinem Mann entschieden. Heiraten hat für auf der einen Seite für mich eher praktische Vorteile, wie Sicherheit, ein gemeinsamer Name und es macht einiges einfacher, wie wenn einer von uns krank wird. Aber auch wenn ich Heiraten nicht wichtig finde, finde ich es ein schönes Symbol. Ja, das Kind verbindet uns, aber jetzt tut das auch der Titel „Ehepaar“. Klingt halt irgendwie cool zu sagen, dass das „mein Mann“ ist und nicht nur „mein Freund“. So ganz rational lässt sich das wohl nicht erklären.

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Die fünf Apokalyptischen Reiter | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 36-39 beinhaltet die Worte „Vorbote, abgrundtief, ersetzen“, gesponsert von Christiane selbst.

Die fünf Apokalyptischen Reiter

Die Naturkatastrophen, die sich mittlerweile tagtäglich auf der ganzen Welt ereigneten, waren nur Vorboten gewesen, von dem, was nun folgte. Niemand hatte gewusst, wie lange das mit uns Menschen auf diesem Planeten noch gut gehen würde, aber dass das Ende so nahe war, das hatten wir alle nicht erwartet und auch nicht, dass es tatsächlich die Apokalyptischen Reiter sein würden, die das Ende einleiten.

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Cancel Culture – Talk Culture | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Cancel Culture – Talk Culture

Hasst noch jemand dieses Wort? Für mich steht es für alles, was bei Social Media falsch läuft. Zum einen wird jede Kritik, jeder Versuch etwas zu ändern, direkt als Cancel Culture abgetan und gleichzeitig gibt es Empörungswellen, die am Leben erhalten werden, um zu unterhalten. Wie soll man eine echte Kritik von einer Empörungswelle unterscheiden, wenn mit so viel unterschiedlichem Maß gemessen wird?

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Gespräche mit Rüdiger – Von der Zukunft | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Diesmal mit dem Etüdensommerpausenintermezzo. Ziel ist es mindestens 7 aus 12 Wörtern (siehe Bild) in einem Text unterzubringen und er muss Kommunikation zwischen mindestens zwei Arten (Mensch, Tier, Pflanze, Wesenheiten) beinhalten.

Gespräche mit Rüdiger – Von der Zukunft

Ich strecke die Füße im Sand aus und genieße das Kitzeln zwischen den Zehen. Heute ist kein besonders geeignetes Wetter, um an den Strand zu gehen, aber dafür bin ich alleine. Eine kühle Böe erfasst mich und ich ziehe meine Häkeljacke enger um meine Schultern. Gerade will ich die Augen schließen, um das Meeresrauschen zu genießen, da höre ich ein Räuspern hinter mir.

„Für dich hast du Snacks eingepackt und für mich?“, fragt Rüdiger und stiefelte auf mein Badehandtuch, auf dem er mit seinen Pfoten großzügig Sand verteilt.

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Nach den Sternen greifen | Impulswerkstatt

Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

Meine Geschichte wurde von Bild 1 inspiriert.

Nach den Sternen greifen

Pietro lag am Strand. Sand klebte an seinem Shirt und seiner Hose, seine Beine waren benetzt und in seinen nassen Haaren hingen Klumpen. Es war kurz vor Mitternacht und immer noch so heiß, dass er keine Lust hatte sich zu rühren. Den Tag über hatte er Besuchende der Strandbar bedient, in der er in den Semesterferien arbeitete. Die meisten Gäste waren nett, aber die Arbeit war öde und er freute sich jeden Abend darauf, endlich eine Runde zu schwimmen und sich an den Strand legen zu können. So auch heute. Nur, dass heute ein besonderer Tag war. Er konnte nicht ausmachen warum, aber bereits heute Morgen hatte er bemerkt, dass heute etwas anders war. Es war nur ein Gefühl, keine Situation, kein Ding, an dem er es festmachen konnte und nun lag er hier, wie jeden Abend nach Schichtende und dachte darüber nach, was dieses „anders“ war.

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Lara auf Reise IV | Writing Friday

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einer Schreibaufgabe eine fortlaufende Geschichte veröffentlicht. Das aktuelle Thema und die Aufgaben, sowie eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Letzte Aufgabe: Lara muss wegen eines familiären Notfalls zurück nach Deutschland. Entscheide ob Jonas mit ihr reist und wie es für die beiden weitergeht.

Hier einmal die ganze Geschichte. Wenn ihr alle Teile davor schon gelesen habt, scrollt einfach bis zum Trennzeichen. Der 19. und 20. Juni sind die letzten beiden Einträge.

08. Juni, sonnig, Melbourne Australien

Die Stadt ist einfach großartig. Heute sind meine Zimmernachbarin Clarissa und ich surfen gegangen. Für mich war es das erste Mal und es hat eine lange Zeit gedauert bis ich den Dreh raushatte. Dementsprechend fertig war ich dann abends. Während Clarissa noch mit dem englischen Surf-Trupp feiern gegangen ist, habe ich beschlossen, mich auszuruhen. Hat ja keinen Sinn, wenn ich mich gleich in der ersten Woche meine Weltreise komplett verausgabe, außerdem mag ich die Unterkunft, in der wir übernachten. Nebenan ist eine Art Hostel für Leute, die Work-and-Travel machen. Ich bin ganz froh, nicht dort gelandet zu sein. Hier ist es schön ruhig. Außer mir und Clarissa gibt es noch zwei weitere Gäste: einen Fotografen, der sehr introvertiert zu sein scheint und eine Frau, die wegen einer Convention hier ist. Ich habe sie nur kurz bei der Anreise gesehen. Die Besitzer der Unterkunft leben auch hier und sind sehr nett. Ich schätze, dass sie über siebzig sind, auf jeden Fall haben sie erzählt, dass sie ihr Haus schon seit dreißig Jahren als Unterkunft zur Verfügung stellen. Das Haus ist alt und sieht so aus, als hätte es schon eine Menge Geschichten erlebt. Ich glaube, bevor ich schlafen gehe, werde ich es nochmal erkundigen.

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Pecunia non olet | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 23-26 beinhaltet die Worte „Örtlichkeit, sausen, unkonventionell“, gesponsert von mir.

Pecunia non olet

Frau Lokus saß wie immer auf ihrem kleinen Hocker. Er sah ziemlich schäbig aus. Seine Sitzfläche war mit rissigem und ausgeblichenem Leder überzogen und seine Beine waren über die Jahre krumm geworden. Der Chef von Frau Lokus, Herr Priem, hatte ihr mehrfach angeboten, ihn zu ersetzen, aber sie meinte, er sei perfekt eingesessen. Irgendwann hatte er aufgegeben. Natürlich konnte er ihr auch einfach einen neuen Stuhl vorsetzen, schließlich war er ihr Chef, aber ihre Beziehung war eher unkonventionell. Herr Priem hatte Respekt vor Frau Lokus und auch ein wenig Angst. Immer wenn, er etwas vorschlagen wollte, mit dem sie nicht einverstanden war, merkte er, wie es in seinen Ohren zu sausen begann und er entschied sich schnell dazu, Frau Lokus Willen nachzugeben. Eigentlich war es ihm auch egal, denn Frau Lokus war zuverlässig und bekam so viel Trinkgeld wie alle anderen Toilettenservicekräfte zusammen. Da ihm achtzig Prozent davon zustanden, beschwerte er sich nicht, auch wenn das hieß, die Personalpläne und das Interieur der Toilette Frau Lokus Willen anzupassen.

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Lara auf Reise | Writing Friday

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einer Schreibaufgabe eine fortlaufende Geschichte veröffentlicht. Das aktuelle Thema und die Aufgaben, sowie eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Was bisher geschah: Lara ist auf Weltreise. In ihrer ersten Station in Melbourne lernt sie Clarissa kennen. Die Pension in der sie unterkommen, ist etwas unheimlich. Die Besitzer sind merkwürdig und Lara fühlt sich beobachtet. Bei einer Kneipenrunde lernt Clarissa jemanden kennen, der ihnen einen kostenlosen Flug nach Thailand und eine Unterkunft anbietet. In Thailand verschwindet Clarissa mit dem Typen und Lara fliegt aus der Pension, weil sie nachts angeblich zu laut war. Sie kommt bei anderen Reisenden unter. In ihrer Tasche findet sie ein Briefmarkenbuch, das anscheinend Clarissa gehört und mit spanischen Sätzen und eigenartigen Zeilen bekritzelt ist…

15. Juni, sonnig, Koh Chang

Ups, ich wollte gestern noch schreiben, aber dann ist soviel passiert. Ich habe Jonas kennengelernt. Er kommt ursprünglich aus Berlin und ist schon seit einem Jahr unterwegs. Er ist wirklich faszinierend. Ich habe ihn gestern früh kennengelernt, als ich aus Dankbarkeit Kaffee für alle kaufen wollte. Er hat mir geholfen die riesige Bestellung zum Gästehaus zu bringen, als er gesehen hat, dass ich struggle. Auf jeden Fall waren wir den Tag dann unzertrennlich. Er hat mir so viele coole Strände und gezeigt und mir sogar eine neue Unterkunft besorgt. Es ist schon nach Mitternacht. Ich erzähle Morgen mehr. Ach ja, dieses eigenartige Gefühl beobachtet zu werden ist plötzlich weg. Wurde durch einen Anflug von Verliebtheit verdrängt.

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Lara auf Reise II | Writing Friday

Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einer Schreibaufgabe eine fortlaufende Geschichte veröffentlicht. Das aktuelle Thema und die Aufgaben, sowie eine Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Was bisher geschah: Lara ist auf Weltreise. In ihrer ersten Station in Melbourne lernt sie Clarissa kennen. Die Pension in der sie unterkommen, ist etwas unheimlich. Die Besitzer sind merkwürdig und Lara fühlt sich beobachtet…

Erste Wendung: Lara reist weiter nach Thailand. Schreibe über die Reise, die Menschen und die Eindrücke in Thailand.

11. Juni, sonnig, Melbourne

Clarissa hat mich heute Morgen überrascht. Sie hat noch jemanden kennengelernt, der uns mit nach Thailand nehmen will. Eigentlich wollte ich eine Weile in Australien bleiben, aber einen kostenlosen Flug nach Thailand werde ich nie wieder bekommen. Also haben wir unsere Sachen gepackt und sitzen jetzt am Flughafen. Flug geht in zwei Stunden.

11. Juni, Regnerisch, Koh Chang

Es ist mitten in der Nacht. Nach unserem Flug, sind wir von Bangkok noch in den Süden gefahren und dann mit einem Boot auf die Elefanteninsel gefahren. Der neue Bekannte von Clarissa wohnt dort und hat uns eingeladen in einem seiner Ferienwohnungen zu übernachten. Ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Idee war. Clarissa wirkt verliebt und ich bin das fünfte Rad am Wagen. Wir haben zwar ein Zweierzimmer, aber ich bin alleine hier. Clarissa ist bei Jeff, wie er sich nennt. Irgendwie ist das Zimmer gruselig. Ich kann aber auch nicht sagen warum. Wohl wieder eine Nacht, bei der ich mit Nachtlicht schlafe.

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Ein kleiner Spaziergang | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 23-26 beinhaltet die Worte „Örtlichkeit, sausen, unkonventionell“, gesponsert von mir.

Ein kleiner Spaziergang

Der Wind sauste ihm um die Ohren. Durch die Kälte, die er mit sich brachte, zitterte Pietro. Er hätte eine dickere Jacke anziehen sollen, vielleicht die von seiner Großmutter. Das orange-blaue Muster war zwar etwas unkonventionell, aber mit ihr konnte man sicher einen sibirischen Winter überdauern. Er stolperte über einen großen Stein und konnte sich ebenso mit den Händen abfangen. Er war so gar nicht mit den Örtlichkeiten vertraut. Überall gab es Unwegsamkeiten, wie große Steine, die sich optisch kaum vom normalen Untergrund abhoben, eigenartige Kiesgruben, kleine rutschige Hügel und tiefe Löcher im Boden. Er stolperte mehr durch die Gegend, als dass er lief. Hier und da bückte er sich und sammelte einen kleinen Stein auf, der interessant wirkte und stopfte ihn in seine Tasche. Ein wirkliches Muster gab es nicht. Er wollte Informationen sammeln und hatte keine konkreten Anhaltspunkte, nach was er suchte. Ihm wurde etwas langweilig, also begann er zu summen. Erst waren es nur irgendwelche Töne, dann formte er daraus ein Lied. Erst nach einigen Takten fiel ihm auf, dass er das Lied kannte und einen Beatles-Song summte, den seine Nachbarin ständig hörte.

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