Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 23-27 beinhaltet die Worte „Putzlappen, elegant, schlafen“, gesponsert von Christiane.
Fancy Friday Cleaner
Als es sechs Uhr abends war ließ sich Paul auf seine Couch fallen. Freitag. Bis Montag durfte er die Wohnung nicht mehr verlassen. Nur noch Leute mit für die Gesellschaft relevanten Jobs durften raus. Er war Steuerberater. Das war zwar irgendwie schon relevant, aber nicht unbedingt am Wochenende. Er sah auf sein Handy und klickte auf die To-Do-Listen-App. Eigentlich musste er nur putzen und die Lebensmittel für die nächste Woche bestellen. Sollte er es gleich hinter sich bringen oder war es zu deprimierend an einem Freitagabend zu putzen? Immerhin war es aktiver als das, was er letzte Woche getan hatte: Er war aus Langeweile schlafen gegangen.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Selfcare
Ich bin derzeit etwas gestresst, weil a) vieles schiefgeht, wie Kind hatte Unfall (wieder alles einigermaßen ok), Auto kaputt, Steuerberater hat Mist gebaut etc. und b) vieles ansteht, wie Sommerfest, Wechsel in Kindergarten, mein Gedichtband etc.. Meine To-Do-Listen sind voll, mein Kopf auch. Also dachte ich, wie ich mir zwischendurch eine Pause gönnen kann, damit mal ein bisschen frische Luft in meinen Kopf kommt und beim Überlegen ist immer wieder das Wort „selfcare“ aufgetaucht. Aber was ist das eigentlich? Es wird in Artikeln, Hollywood-Filmen und in Social Media damit um sich geworfen, aber so wirklich definiert wird der Begriff von niemanden. Selfcare ist ein Konglumerat an Handlungen, wie Baden, Gesichtsmaske, Fingernägel anmalen…eigentlich weniger „Care“ und mehr „Optimisierung“. Aber das will ich ja gar nicht. Und dann gibt es noch sowas wie Meditation, Yoga, Mindset ändern oder soziale Beziehungen pflegen. Das ist für mich auch eher etwas, das ich auf meine To-Do-Liste packe, und nicht etwas, das meinen Kopf leert. Selfcare hat gefühlt einfach zu viele Vorschriften.
Eigentlich will ich mich auch nicht „pflegen“, ich will den Kopf leeren. Hier also mal meine persönliche Kopf-leer-Care:
Katze kraulen und die Nase in ihr weiches Fell drücken
mit den Magnetbausteinen meines Sohnes Gebilde bauen und wieder einreißen
eine Runde Spazierengehen und dabei random Musik hören
One Piece lesen, weil das nicht Teil meiner Lesechallenge ist
etwas malen, dass ich niemanden zeige
Klavierspielen, mit Kopfhörern
random YouTube-Videos sehen, z.B. von Naturaufnahmen oder schönen Orten
aus dem Fenster schauen (ich wohne im vierten Stock auf einem Berg)
virtuelle Galerien anschauen
mir Geschichten ausdenken und sie nicht aufschreiben
Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK* Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*
hölzern eingefroren in lebendem material, weil leben zu viel maserung hat. zu viele schnitte müssen gesetzt werden, zu viel geht verloren. ich möchte meinen holzkopf deinem nähern. meine unbewegtheit auf dich zubewegen. werden mir splitter den weg versperren. werden sie in mein gehölz schneiden. dann müsste ich zugeben, dass meine darrdichte geringer ist, als ich behaupte. dass unter der rinde fleisch verborgen ist, das bluten kann. wenn ich meine starre löse, setzt es vielleicht aus versehen mein herz frei.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Beobachtungen diese Woche:
Freiheit und Begrenzheit
Wodurch einige ihr Freiheit gefährdet sehen:
Fahrradhelme
Verbot andere zu verletzen
wenn andere Gendersprache benutzen
Menschen, die im falschen Körper geboren wurden
Solaranlagen
Jungen in pinker Kleidung oder mit Nagellack
Wodurch einige ihre Freiheit nicht gefährdet sehen:
Verbote bestimmte Wörter zu benutzen
die Klimakatastrophe
wenn Religion nicht ausgelebt werden kann
wenn Frauen nachts nicht ohne Angst auf die Straße gehen können
wenn Frauen nicht über ihren eigenen Körper bestimmen können
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Das Gute am schlechten Wetter
Wie letzte Woche geschrieben ist Jammern eigentlich was Positives, aber, wenn man damit durch ist, muss man sich trotzdem mit den Problemen auseinandersetzen – oder die Perspektive wechseln. Gerade jammern alle über das regnerische und kühle Wetter. Die Rede ist vom Herbst-Sommer und dem nie endenden Frühling, aber ist das so schlecht?
Gründe, warum schlechtes Wetter gut ist:
die Grundwasserspiegel steigen durch den Regen
kein Sonnenbrand dank abwesender Sonne und damit weniger Hautkrebswahrscheinlichkeit
weniger Wäsche waschen, weil man weniger schwitzt und damit weniger Wasserverbrauch
weniger Duschen, weil s.o.
die Freibäder sind ruhig
die Tierparks sind leer
man steht nicht stundenlang für ein Eis an
ohne in Schweiß auszubrechen abends heißen Tee trinken
man kann Sport zu jeder Tageszeit machen und nicht erst spät nachts oder früh morgens
mehr Schlaf, weil man nicht die ganze Zeit in Biergärten rumhängen muss
keine angeschmolzene Schokolade
man kann ohne schlechtes Gewissen zu Hause bleiben, weil das Argument „schlechtes Wetter“ immer zieht
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Warum ist Jammern so verpönt?
Irgendwie ist es angesehen „hart im Nehmen zu sein“. Man „steht etwas durch“ oder „wächst unter schwierigen Bedingungen“. Ok, kann man machen, und ich bin auch eher jemand, der Schwierigkeiten und Missgeschicke mit Humor nimmt, aber ich frage mich, ob man sich nicht auch mal wirklich Zeit zum Jammern nehmen muss, darüber wie unfair die Welt ist, wie beschissen der Tag läuft oder wie Karma einen anscheinend hasst. Immer nur stark zu sein ist anstrengend und wenn man zu viel runterschluckt, kommt es mit Schwung wieder hoch. Hier also mein Versuch es mal anders zu machen, nicht tough zu sein und einfach mal ausgiebig zu Jammern:
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Heute mal eine sehr kurze Gedankenkritzelei und einen Tag zu spät. Gestern war nur eine reine Katastrophe, weil Kind Magen-Darm hat. Whoop! (Ich zähle die Stunden bis ich über der Schüssel hänge… 😉 )
Wie man die Welt zu einem besseren Ort macht
(Ich arbeite immer mal wieder an dieser Liste, vielleicht habt ihr mir Lust zu helfen.)
Anderen Komplimente machen, auch zu Kleinigkeiten, die die Person erfreuen könnten und wenn es nur ein cooles Shirt ist
besonders freundlich zu Servicekräften, Sprechstundenhilfen etc. sein, zB ein erholsames Wochenende wünschen oder einfach nur offen und ehrlich gemeint anlächeln
im Straßenverkehr (ob als Autofahrer, Fußgänger oder Fahrradfahrer) andere vorlassen und freundlich kommunizieren
den Kolleg*innen ohne Anlass was zum Naschen (kann auch gesund sein) mitbringen
wenn man jemanden besucht, ein kleines Geschenk mitbringen (Selbstgemachtes z.B.)
sich die Gesichter in der Nachbarschaft merken und grüßen
wenn man einen Balkon oder Garten hat, Vögeln und Insekten Futter, Wasser oder Zuhause bieten
Blumensamen für Bienen kaufen und auf allen (potentiellen) Grünflächen verteilen, die man findet
auf Social Media auf positive Kommentare reagieren und mehr Komlimente machen
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Die Weinprobe
Der Wein schmeckte herb und Jürgen schluckte ihn nur widerwillig herunter. Er bemühte sich keine Grimasse zu ziehen, aber dem Gesichtsausdruck des Sommeliers zu urteilen, gelang ihm dies nur bedingt. Während er sich bei dieser Weinprobe vollkommen fehl am Platz fühlte, amüsierte sich Karin vorzüglich. Das war die Hauptsache, schließlich hatte er ihr diesen Ausflug geschenkt. Er hatte dabei nur nicht bedacht, dass er auch Wein trinken musste. Er überlegte einen Moment nach dem Glas Wasser zu greifen, dass neben ihm stand, aber der Sommelier hatte gesagt, man müsse den Wein wirken lassen. Das Wasser war nur dazu da, den Gaumen wieder frei zu machen, für den nächsten Wein. Bis dahin war Jürgens Gaumen gefangen, wollte er den Sommelier nicht beleidigen.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Dafür, dass ich jeden Donnerstag eine kleine Gedankenkritzelei machen wollte, setze ich in letzter Zeit oft aus. Ich bin allgemein weniger auf meinem oder anderen Blogs unterwegs. Ich male derzeit aber viel und gefühlt packe ich meine gesamte kreative Energie da rein. Hier also ein kleiner Reminder für mich selbst, warum ich Schreiben und Lesen liebe:
Ablenkung vom Alltag, vor allem von doofen Tagen
ein ganzer Blumenstrauß an Gefühlen
Wörter haben Bestand
ich kann mir selbst etwas vorstellen
Inspiration fürs Leben
ich erfahre Dinge, die ich in meinem Leben nie erlebt hätte, durch die Augen von jemand anderem (ob selbst geschrieben oder wem anders)
das Gefühl, wenn sich jemand in meinem Geschriebenen wiederfindet
das Gefühl, mich in dem Geschriebenen von jemand anderem wiederzufinden
Stille, Worte brauchen keine musikalische Untermalung
Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK* Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*
Schnecken machen Winterschlaf
Alle sprechen darüber, dass Bären Winterschlaf machen, aber wusstet ihr, dass auch Schnecken das tun? Schnecken werden von vielen übersehen, oder absichtlich ignoriert, wahrscheinlich wegen ihrer Schleimigkeit, aber Schnecken sind faszinierende Tier und wahre Überlebenskünstler. Hier mal eine Sammlung von meinen liebsten Schnecken-Facts:
Im Winter verschließen Gehäuseschnecken ihr Schneckenhaus mit einem robusten Deckel aus Kalk und fallen in eine Winterstarre, aus der sie erst im Frühjahr erwachen