Warum nicht ein Limogarten? | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum nicht ein Limogarten?

Ich hatte kürzlich bei meinen „guten News des Tages“ (ich poste jeden Tag auf Social Media eine gute Nachricht) den alkoholfreien Biergarten als Thema, also ein Biergarten, der das Zusammensein ohne Alkohol fördern soll. Fand ich eine super Idee, aber eine ganze Reihe Menschen fühlte sich angegriffen. Es gab viele hämische Kommentare, dass das Ding schnell Pleite gehen wird, was an sich ok ist, aber die schiere Masse dieser Kommentare hat mich überrascht. Was ich noch krasser fand, war der Ton. Es gab viele Menschen, die mich als dumm bezeichnet haben, dass ich das poste und einige, die mich als Schlampe oder was auch immer bezeichnet haben. Einige Kommentare waren so krass, dass ich sie gemeldet habe und die Konten dann gesperrt wurden. Und das wegen einem alkoholfreien Biergarten!

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Porridge mit Sojasoße? | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Porridge mit Sojasoße?

Da ich immer wieder verwirrt angesehen werde, wenn ich sagen, dass ich meinen Haferbrei herzhaft esse, dachte ich, ich poste mal mein Rezept/Rezeptvariation/Idee.

  • 100gr Haferflocken (ich mische 50/50 fein und kernig)
  • handvoll Gemüse, z.B. Wok-Gemüse oder Kaisergemüse, entweder mit oder ohne Soße
  • wenn ohne Soße, dann Gemüsesoße oder Kimchi
  • Sojasauce oder Siracha oder Yakisobasoße
  • Beilagen: Rührei, gekochtes Ei, Sojasprossen, Sesam, gekochter Schinken

Ich mische die Haferflocken so mit Wasser, dass sie bedeckt sind, mische das Gemüse dazu (nicht das Kimchi!) und packe das Ganze für 1-3 Minuten in die Mikrowelle. Wenn die Haferflocken aufkochen, rausnehmen und für 5 Minuten beiseitestellen. Danach Soße und ggf Kimchi untermischen und ggf. mit Beilagen verzieren.

„Östlich der Sonne, westlich vom Mond“ | Impulswerkstatt

Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

„Östlich der Sonne, westlich vom Mond“

Es gibt Bücher, die liest man und genießt sie. Wenn man sie sieht, denkt man über den tollen Inhalt nach, aber es bleibt nichts Tiefergehendes haften. Und dann gibt es Bücher, die begleiten einen durch das ganze Leben. Immer wieder denkt man sie und nimmt sie in die Hand. So ein Buch ist für mich „Östlich der Sonne, westlich vom Mond“ von Vratislav Stovicek (Autor) und Zdenka Krejcova (Illustratorin).

Ich habe das Buch von unseren neuen Nachbarn erhalten, als ich im Schwarzwald mit meinen Eltern gelebt habe. Sie hatten selbst keine Kinder und dieses Buch hat mich, als ich es bei ihnen entdeckte so magisch angezogen, dass sie es mir geschenkt haben. Da war ich neun Jahre alt.

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Neuer Aktionstag: Der „Sei nett Tag zu allen“-Tag | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Neuer Aktionstag: Der „Sei nett Tag zu allen“-Tag

Es gibt einen „Internationalen Tag der Jogginghose“, einen „Tag der Blockflöte“ und einen „Hobbit-Tag“. Auf den ersten Blick sind das sinnfreie Aktionstage, aber Leute erfreuen sich daran und ich dachte mir, da Menschen anscheinend Aktions-/Feier-/Gedenktage lieben, warum nicht einen weiteren erfinden, der allen Freude bereitet:

Wie wäre ein „Sei nett zu allen“-Tag?

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Fancy Friday Cleaner | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 23-27 beinhaltet die Worte „Putzlappen, elegant, schlafen“, gesponsert von Christiane.

Fancy Friday Cleaner

Als es sechs Uhr abends war ließ sich Paul auf seine Couch fallen. Freitag. Bis Montag durfte er die Wohnung nicht mehr verlassen. Nur noch Leute mit für die Gesellschaft relevanten Jobs durften raus. Er war Steuerberater. Das war zwar irgendwie schon relevant, aber nicht unbedingt am Wochenende. Er sah auf sein Handy und klickte auf die To-Do-Listen-App. Eigentlich musste er nur putzen und die Lebensmittel für die nächste Woche bestellen. Sollte er es gleich hinter sich bringen oder war es zu deprimierend an einem Freitagabend zu putzen? Immerhin war es aktiver als das, was er letzte Woche getan hatte: Er war aus Langeweile schlafen gegangen.

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Kopf-leer-Care | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Selfcare

Ich bin derzeit etwas gestresst, weil a) vieles schiefgeht, wie Kind hatte Unfall (wieder alles einigermaßen ok), Auto kaputt, Steuerberater hat Mist gebaut etc. und b) vieles ansteht, wie Sommerfest, Wechsel in Kindergarten, mein Gedichtband etc.. Meine To-Do-Listen sind voll, mein Kopf auch. Also dachte ich, wie ich mir zwischendurch eine Pause gönnen kann, damit mal ein bisschen frische Luft in meinen Kopf kommt und beim Überlegen ist immer wieder das Wort „selfcare“ aufgetaucht. Aber was ist das eigentlich? Es wird in Artikeln, Hollywood-Filmen und in Social Media damit um sich geworfen, aber so wirklich definiert wird der Begriff von niemanden. Selfcare ist ein Konglumerat an Handlungen, wie Baden, Gesichtsmaske, Fingernägel anmalen…eigentlich weniger „Care“ und mehr „Optimisierung“. Aber das will ich ja gar nicht. Und dann gibt es noch sowas wie Meditation, Yoga, Mindset ändern oder soziale Beziehungen pflegen. Das ist für mich auch eher etwas, das ich auf meine To-Do-Liste packe, und nicht etwas, das meinen Kopf leert. Selfcare hat gefühlt einfach zu viele Vorschriften.

Eigentlich will ich mich auch nicht „pflegen“, ich will den Kopf leeren. Hier also mal meine persönliche Kopf-leer-Care:

  • Katze kraulen und die Nase in ihr weiches Fell drücken
  • mit den Magnetbausteinen meines Sohnes Gebilde bauen und wieder einreißen
  • eine Runde Spazierengehen und dabei random Musik hören
  • One Piece lesen, weil das nicht Teil meiner Lesechallenge ist
  • etwas malen, dass ich niemanden zeige
  • Klavierspielen, mit Kopfhörern
  • random YouTube-Videos sehen, z.B. von Naturaufnahmen oder schönen Orten
  • aus dem Fenster schauen (ich wohne im vierten Stock auf einem Berg)
  • virtuelle Galerien anschauen
  • mir Geschichten ausdenken und sie nicht aufschreiben

hölzern | Impulswerkstatt

Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

hölzern
eingefroren in lebendem material, weil
leben zu viel maserung hat. zu viele schnitte
müssen gesetzt werden, zu viel geht verloren.
ich möchte meinen holzkopf deinem nähern.
meine unbewegtheit auf dich zubewegen.
werden mir splitter den weg versperren.
werden sie in mein gehölz schneiden. dann
müsste ich zugeben, dass meine darrdichte
geringer ist, als ich behaupte. dass unter
der rinde fleisch verborgen ist, das bluten
kann. wenn ich meine starre löse, setzt es
vielleicht aus versehen mein herz frei.

Freiheit und Begrenzheit | Gedankenkritzelei

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Beobachtungen diese Woche:

Freiheit und Begrenzheit

Wodurch einige ihr Freiheit gefährdet sehen:

  • Fahrradhelme
  • Verbot andere zu verletzen
  • wenn andere Gendersprache benutzen
  • Menschen, die im falschen Körper geboren wurden
  • Solaranlagen
  • Jungen in pinker Kleidung oder mit Nagellack

Wodurch einige ihre Freiheit nicht gefährdet sehen:

  • Verbote bestimmte Wörter zu benutzen
  • die Klimakatastrophe
  • wenn Religion nicht ausgelebt werden kann
  • wenn Frauen nachts nicht ohne Angst auf die Straße gehen können
  • wenn Frauen nicht über ihren eigenen Körper bestimmen können

Das Gute am schlechten Wetter | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Das Gute am schlechten Wetter

Wie letzte Woche geschrieben ist Jammern eigentlich was Positives, aber, wenn man damit durch ist, muss man sich trotzdem mit den Problemen auseinandersetzen – oder die Perspektive wechseln. Gerade jammern alle über das regnerische und kühle Wetter. Die Rede ist vom Herbst-Sommer und dem nie endenden Frühling, aber ist das so schlecht?

Gründe, warum schlechtes Wetter gut ist:

  • die Grundwasserspiegel steigen durch den Regen
  • kein Sonnenbrand dank abwesender Sonne und damit weniger Hautkrebswahrscheinlichkeit
  • weniger Wäsche waschen, weil man weniger schwitzt und damit weniger Wasserverbrauch
  • weniger Duschen, weil s.o.
  • die Freibäder sind ruhig
  • die Tierparks sind leer
  • man steht nicht stundenlang für ein Eis an
  • ohne in Schweiß auszubrechen abends heißen Tee trinken
  • man kann Sport zu jeder Tageszeit machen und nicht erst spät nachts oder früh morgens
  • mehr Schlaf, weil man nicht die ganze Zeit in Biergärten rumhängen muss
  • keine angeschmolzene Schokolade
  • man kann ohne schlechtes Gewissen zu Hause bleiben, weil das Argument „schlechtes Wetter“ immer zieht
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Warum ist Jammern so verpönt | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum ist Jammern so verpönt?

Irgendwie ist es angesehen „hart im Nehmen zu sein“. Man „steht etwas durch“ oder „wächst unter schwierigen Bedingungen“. Ok, kann man machen, und ich bin auch eher jemand, der Schwierigkeiten und Missgeschicke mit Humor nimmt, aber ich frage mich, ob man sich nicht auch mal wirklich Zeit zum Jammern nehmen muss, darüber wie unfair die Welt ist, wie beschissen der Tag läuft oder wie Karma einen anscheinend hasst. Immer nur stark zu sein ist anstrengend und wenn man zu viel runterschluckt, kommt es mit Schwung wieder hoch. Hier also mein Versuch es mal anders zu machen, nicht tough zu sein und einfach mal ausgiebig zu Jammern:

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