Warum ich Schreiben/Lesen liebe | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Dafür, dass ich jeden Donnerstag eine kleine Gedankenkritzelei machen wollte, setze ich in letzter Zeit oft aus. Ich bin allgemein weniger auf meinem oder anderen Blogs unterwegs. Ich male derzeit aber viel und gefühlt packe ich meine gesamte kreative Energie da rein. Hier also ein kleiner Reminder für mich selbst, warum ich Schreiben und Lesen liebe:

  • Ablenkung vom Alltag, vor allem von doofen Tagen
  • ein ganzer Blumenstrauß an Gefühlen
  • Wörter haben Bestand
  • ich kann mir selbst etwas vorstellen
  • Inspiration fürs Leben
  • ich erfahre Dinge, die ich in meinem Leben nie erlebt hätte, durch die Augen von jemand anderem (ob selbst geschrieben oder wem anders)
  • das Gefühl, wenn sich jemand in meinem Geschriebenen wiederfindet
  • das Gefühl, mich in dem Geschriebenen von jemand anderem wiederzufinden
  • Stille, Worte brauchen keine musikalische Untermalung

nach dem regen | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

nach dem regen

wolken ziehen durch meine
haare. etwas sonnenschein
blinzelt hinter dem rechten
ohr hervor. die stirn, noch nass
vom letzten regen, trocknet
langsam. ich streiche mir kleine
tropfen aus den augenbrauen
und hänge das regencape auf
meine nasenspitze.

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wind of change | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

wind of change

braust leise um meine nase. bringt
den duft von flieder, meer, abenteuer,
aufregung, neuem, beängstigendem,
ungewissheit. für einen moment auf ihm
surfen, nachschnuppern, reinfühlen und
dann feststellen. zuhause ist es doch am
schönsten. die tür wird geschlossen und
im radio läuft heimtückisch wind of change.

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Schnecken machen Winterschlaf | Der Dienstag dichtet

Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

Schnecken machen Winterschlaf

Alle sprechen darüber, dass Bären Winterschlaf machen, aber wusstet ihr, dass auch Schnecken das tun? Schnecken werden von vielen übersehen, oder absichtlich ignoriert, wahrscheinlich wegen ihrer Schleimigkeit, aber Schnecken sind faszinierende Tier und wahre Überlebenskünstler. Hier mal eine Sammlung von meinen liebsten Schnecken-Facts:

Im Winter verschließen Gehäuseschnecken ihr Schneckenhaus mit einem robusten Deckel aus Kalk und fallen in eine Winterstarre, aus der sie erst im Frühjahr erwachen

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Anekdoten von Little J | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Nach so einem ernsten Thema, habe ich mal wieder Lust auf humorvollere Gedanken und ich bin gerade dabei das Buch für meinen Sohn zu updaten, in dem ich Fotos, Anekdoten etc sammele seit vor seiner Geburt. Hier also ein paar Anekdoten:

Als mein Mann und ich an meinem Geburtstag alleine in ein Restaurant gehen wollten, hat die Oma zum ersten Mal versucht Little J ins Bett zu bringen. Wir haben ihm schon Tage vorher erzählt, dass wir das Vorhaben, wo wir hingehen etc. und er hat es ganz gut aufgenommen. Es war schließlich das erste Mal, dass jemand, der nicht Mama oder Papa ist, ihn ins Bett gebracht hat. War etwas schwierig für Oma, aber nach zwei Stunden schlief er happy im Elternbett ein (ach so, parallel war Zeitumstellung und nicht Zuhause, sondern bei Oma – beste Voraussetzungen). Am nächsten Morgen ist er aufgewacht, hat mich angesehen und noch bevor ich etwas sagen konnte, sagte er mit sehr ernster Miene: „Wo seid ihr gewesen??“

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Katha liest #12 Skål | Kritzelnews

Ich wollte schon ewig mein Buch ANDERNORTS vertonen, hatte aber nie den Elan dazu. Vor ein paar Wochen hatte ich dann die Idee einfach einen Podcast daraus zu machen. Allerdings nicht nur mit Geschichten aus dem Buch und vor allem nicht nur meine eigenen. Ich liebe einfach Kurzgeschichten, daher macht es mir besondere Freude ihnen einen ganzen Podcast zu widmen.

Liebestränke, Zaubertränke, Heiltränke… Tränke gibt es in vielen Geschichten, Alice in Wunderland, Asterix und Obelix oder Harry Potter. Ein Schluck und alle Probleme sind gelöst. Was eine nette Vorstellung und auch ein wenig gruselig, oder?

In dieser Ausgabe lese ich zwei Geschichten, die im Bereich Folklore und Horror angesiedelt sind, daher eine CW = Body Horror, Blut, Krankheit

  1. „Die Drei“ von Benjamin Spang aus der Erntenacht-Anthologie
  2. „Der Quacksalber“ aus Andernorts

LINKS

Hier findet ihr die Anthologie Erntenacht zu kaufen: AMAZON

Wenn ihr mehr von Benjamin Spang lesen wollt, stöbert auf seiner Website: https://www.benjaminspang.de/

bin ich | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Am Muttertag habe ich viel nachgedacht, über meine Mutter und darüber, was für eine Mutter ich bin/sein kann.

bin ich

bin ich. nicht du. bin mehr
als ich. nun zwei. bin nicht
ich. bin auch nicht du. außer
manchmal im spiegel eines
momentes. bin ich du. und
manchmal ist das nicht so
schlecht. und manchmal bin
ich nicht so gut. aber das
bin ich. nicht du. bin mehr
als ich. nun zwei. und noch
so vieles mehr.

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leise tröpfelt | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

leise tröpfelt

leise tröpfelt. tropfen tropfen.
regenbogenglänzend. ich
kämme mit klammen fingern
durch meine nassen haare.
fröstele ein bisschen, als ich
mein regencape geradeziehe.
es raschelt schmatzend. und
am horizont winken ein paar
schafförmige wölkchen.

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aprilföhn | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

aprilföhn

heute hat mich der aprilföhn
kalt erwischt. meine winterhaut
frühlingsluft erwartend aus der
letzten pore keuchend. meine
garderobe gänzlich unpassend.
meine stimmung zwischen angst
vor wüstenem sommer und der
freude über nackte füße in warmen
grünen gras.

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Picknick im Winter | Impulswerkstatt

Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

Zum Mosaikstück 1:

Picknick im Winter

„Wenn ein Blinder einen Blinden führt, fallen beide in die Grube“, gab Max zu Bedenken, als Lisa seine Hand nahm.

„Ach der Spruch stammt von einem Sehenden und die hatten noch nie Ahnung davon, wie man sich in uns hineinversetzt“, antwortete Lisa überzeugt. „Ich kenn den Weg und wenn wir uns verlaufen, können wir immer noch jemanden um Hilfe bitten.“

Max zögerte noch, aber Lisa zog ihn einfach hinter sich her. Sie liefen eine Straße entlang, die er noch nicht kannte. Er hörte Baulärm, eine Ampel, auf der anderen Straßenseite gab es ein Geschäft mit einer Türklingel. Lisa ging zügigen Schrittes, als sie dann plötzlich stoppte, lief er beinahe in sie hinein.

„Ok, hier bin ich mir nicht ganz sicher. Glaubst du, wir sind dem Geruch nähergekommen“, fragte Lisa.

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