Eigentlich heiße ich Katharina, aber jeder nennt mich Katha. Ich spreche mit Katzen, schaue halbnackten Menschen beim Ringen zu und verkleide mich zu Halloween. Außerdem schreibe ich gerne Krams und doodle so vor mich hin. Hier findet ihr, was ich so kritzele.
Ich will noch dieses Jahr meinen ersten Gedichtband herausbringen und suche Testlesende. Mir geht es vor allem um Lesefluss und ob Gedichte statt Bilder Fragezeichen auslösen. (genauen Fragenkatalog gibt es zum Text dazu)
Hat jemand Zeit und Lust ein paar meiner Gedichte zu „adoptieren“?
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Warum nicht ein Limogarten?
Ich hatte kürzlich bei meinen „guten News des Tages“ (ich poste jeden Tag auf Social Media eine gute Nachricht) den alkoholfreien Biergarten als Thema, also ein Biergarten, der das Zusammensein ohne Alkohol fördern soll. Fand ich eine super Idee, aber eine ganze Reihe Menschen fühlte sich angegriffen. Es gab viele hämische Kommentare, dass das Ding schnell Pleite gehen wird, was an sich ok ist, aber die schiere Masse dieser Kommentare hat mich überrascht. Was ich noch krasser fand, war der Ton. Es gab viele Menschen, die mich als dumm bezeichnet haben, dass ich das poste und einige, die mich als Schlampe oder was auch immer bezeichnet haben. Einige Kommentare waren so krass, dass ich sie gemeldet habe und die Konten dann gesperrt wurden. Und das wegen einem alkoholfreien Biergarten!
Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
eine blume
willensstark kämpft sich eine blume durch den asphalt. steht stolz auf unbewohnbarem grund. bis das nächste auto drüber fährt. die knospe zerstört, die blätter zermanscht, der stengel geknickt. nur ein loch bleibt, durch das luft kommt und ein wenig sonne für den nächsten versuch.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Porridge mit Sojasoße?
Da ich immer wieder verwirrt angesehen werde, wenn ich sagen, dass ich meinen Haferbrei herzhaft esse, dachte ich, ich poste mal mein Rezept/Rezeptvariation/Idee.
100gr Haferflocken (ich mische 50/50 fein und kernig)
handvoll Gemüse, z.B. Wok-Gemüse oder Kaisergemüse, entweder mit oder ohne Soße
wenn ohne Soße, dann Gemüsesoße oder Kimchi
Sojasauce oder Siracha oder Yakisobasoße
Beilagen: Rührei, gekochtes Ei, Sojasprossen, Sesam, gekochter Schinken
Ich mische die Haferflocken so mit Wasser, dass sie bedeckt sind, mische das Gemüse dazu (nicht das Kimchi!) und packe das Ganze für 1-3 Minuten in die Mikrowelle. Wenn die Haferflocken aufkochen, rausnehmen und für 5 Minuten beiseitestellen. Danach Soße und ggf Kimchi untermischen und ggf. mit Beilagen verzieren.
Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
zu schwer
auf flügelschläge kleine funkelnde steinchen geklebt. träger werden sie, wegen des gewichts. langsamer werden sie, wegen dem größeren luftwiderstand. dummheit sichtbar für alle und keiner sagt etwas.
Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK* Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*
„Östlich der Sonne, westlich vom Mond“
Es gibt Bücher, die liest man und genießt sie. Wenn man sie sieht, denkt man über den tollen Inhalt nach, aber es bleibt nichts Tiefergehendes haften. Und dann gibt es Bücher, die begleiten einen durch das ganze Leben. Immer wieder denkt man sie und nimmt sie in die Hand. So ein Buch ist für mich „Östlich der Sonne, westlich vom Mond“ von Vratislav Stovicek (Autor) und Zdenka Krejcova (Illustratorin).
Ich habe das Buch von unseren neuen Nachbarn erhalten, als ich im Schwarzwald mit meinen Eltern gelebt habe. Sie hatten selbst keine Kinder und dieses Buch hat mich, als ich es bei ihnen entdeckte so magisch angezogen, dass sie es mir geschenkt haben. Da war ich neun Jahre alt.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Neuer Aktionstag: Der „Sei nett Tag zu allen“-Tag
Es gibt einen „Internationalen Tag der Jogginghose“, einen „Tag der Blockflöte“ und einen „Hobbit-Tag“. Auf den ersten Blick sind das sinnfreie Aktionstage, aber Leute erfreuen sich daran und ich dachte mir, da Menschen anscheinend Aktions-/Feier-/Gedenktage lieben, warum nicht einen weiteren erfinden, der allen Freude bereitet:
Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
ein flüstern
ist in mir. ein kleiner sturm wandert, wabert, weht über meine kopfhaut. haare stellen sich auf, umschlingen einander. follikel zittern. eine böe bahnt sich ihren weg. nur ein flüstern, ein leiser gedanke. vielleicht auch eine große idee.
Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 23-27 beinhaltet die Worte „Putzlappen, elegant, schlafen“, gesponsert von Christiane.
Fancy Friday Cleaner
Als es sechs Uhr abends war ließ sich Paul auf seine Couch fallen. Freitag. Bis Montag durfte er die Wohnung nicht mehr verlassen. Nur noch Leute mit für die Gesellschaft relevanten Jobs durften raus. Er war Steuerberater. Das war zwar irgendwie schon relevant, aber nicht unbedingt am Wochenende. Er sah auf sein Handy und klickte auf die To-Do-Listen-App. Eigentlich musste er nur putzen und die Lebensmittel für die nächste Woche bestellen. Sollte er es gleich hinter sich bringen oder war es zu deprimierend an einem Freitagabend zu putzen? Immerhin war es aktiver als das, was er letzte Woche getan hatte: Er war aus Langeweile schlafen gegangen.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Selfcare
Ich bin derzeit etwas gestresst, weil a) vieles schiefgeht, wie Kind hatte Unfall (wieder alles einigermaßen ok), Auto kaputt, Steuerberater hat Mist gebaut etc. und b) vieles ansteht, wie Sommerfest, Wechsel in Kindergarten, mein Gedichtband etc.. Meine To-Do-Listen sind voll, mein Kopf auch. Also dachte ich, wie ich mir zwischendurch eine Pause gönnen kann, damit mal ein bisschen frische Luft in meinen Kopf kommt und beim Überlegen ist immer wieder das Wort „selfcare“ aufgetaucht. Aber was ist das eigentlich? Es wird in Artikeln, Hollywood-Filmen und in Social Media damit um sich geworfen, aber so wirklich definiert wird der Begriff von niemanden. Selfcare ist ein Konglumerat an Handlungen, wie Baden, Gesichtsmaske, Fingernägel anmalen…eigentlich weniger „Care“ und mehr „Optimisierung“. Aber das will ich ja gar nicht. Und dann gibt es noch sowas wie Meditation, Yoga, Mindset ändern oder soziale Beziehungen pflegen. Das ist für mich auch eher etwas, das ich auf meine To-Do-Liste packe, und nicht etwas, das meinen Kopf leert. Selfcare hat gefühlt einfach zu viele Vorschriften.
Eigentlich will ich mich auch nicht „pflegen“, ich will den Kopf leeren. Hier also mal meine persönliche Kopf-leer-Care:
Katze kraulen und die Nase in ihr weiches Fell drücken
mit den Magnetbausteinen meines Sohnes Gebilde bauen und wieder einreißen
eine Runde Spazierengehen und dabei random Musik hören
One Piece lesen, weil das nicht Teil meiner Lesechallenge ist
etwas malen, dass ich niemanden zeige
Klavierspielen, mit Kopfhörern
random YouTube-Videos sehen, z.B. von Naturaufnahmen oder schönen Orten
aus dem Fenster schauen (ich wohne im vierten Stock auf einem Berg)
virtuelle Galerien anschauen
mir Geschichten ausdenken und sie nicht aufschreiben