Eigentlich heiße ich Katharina, aber jeder nennt mich Katha. Ich spreche mit Katzen, schaue halbnackten Menschen beim Ringen zu und verkleide mich zu Halloween. Außerdem schreibe ich gerne Krams und doodle so vor mich hin. Hier findet ihr, was ich so kritzele.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Trinkt weniger Alkohol! Esst mehr Sauerkraut!
Immer weniger Leute kaufen Sauerkraut und die jetzigen Kunden findet man eher nicht unter den jungen Erwachsenen. 61% des Umsatzes von Sauerkraut-Konserven stammen von den „Wiederaufbauern“ (knapp 30%) und den „Babyboomern“ (knapp 32%). Wenn das so weitergeht, sind die Deutschen nicht mehr die Krauts sondern die Alcs, weil Bier mehr für Deutschland steht als alles andere, was unsere Essens/Getränke-Tradition so vorzuweisen hat.
Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
warm ums herz
manchmal ist es in der kälte wärmer als im sommer. wir sitzen am fenster. auf dem marmor eine kuschelige decke, hinter uns dampftender heißer tee und die heizung schnurrt wie ein kätzchen. wir beobachten wie der schnee fällt und die welt mit weißen linien nachmalt. kälteblitze prallen von der scheibe ab. kurz spüre ich ein wenig gänsehaut in meinen gedanken, während sich meine warme haut an deine presst und unser atem die welt vernebelt. du lachst und selbst draußen wir der kälte ein wenig warm ums herz.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Morgens mit Kleinkind
Mein Sohn kommt jede Nacht zu uns ins Bett und wir finden das toll. Muss dazu gesagt werden, weil Leute mir immer wieder in beruhigendem Ton erzählen, dass das sicher bald aufhört und nicht verstehen, dass ich da jetzt schon drüber traurig bin, wenn es aufhört. Mein Sohn schläft gut und wir schlafen auch gut. Und ich liebe es morgens neben ihm aufzuwachen, denn oft erzählt er von seinen verrückten Träumen oder sagt/fragt nach irgendwelchen Sachen, die ihn beschäftigen.
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Frohes Neues!
braun
der himmel ist blau. scheiße ist braun. faschisten sind böse. der himmel färbt sich rot. nach zu viel bockwürsten bekommt man durchfall. aber es gibt auch böse ausländer. der himmel ist dunkel, ohne sterne. von pflaumen bekommt man irgendwann verstopfung. tofu ist menschenfleisch. ob man dir ins hirn geschissen hat, möchte ich fragen.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Alte und neue Vorsätze
Ich habe letztes Jahr eine Liste mit etwas ungewöhnlicheren Vorsätzen geschrieben, die mehr aus Ideen bestand. Hier ein kleiner Recap, wie es lief und eine neue Liste.
„So oft wie möglich zwei unterschiedliche Socken anziehen“
Ich habe mir „Uneven Socks“ gekauft, habe aber auch so wild durchgemischt, auch wenn es nur funktioniert, wenn die Socken maximal ähnlich sind. Zwei unterschiedlich sich anfühlende Socken anzuhaben ist sensorisch verwirrend.
„wenn ich nicht weiß, welchen Film ich sehen will, einen anschauen, bei dem ich sofort denke „Niemals!““
Ein paar Mal habe ich das gemacht und bin voll auf die Nase geflogen. Also, es ist schön, seinen Horizont zu erweitern, aber ich möchte meine Lebenszeit, die ich durch so Filme wie „Der Gesang der Flusskrebse“ verschwendet habe, gerne wieder haben.
„beim Zugfahren jemand Fremdes nach dem liebsten Hobby fragen“
Einmal. Die Antwort war Stricken und wir hatten ein sehr nettes Gespräch über alles Mögliche. Am Ende kann man Gespräche beim Zugfahren nicht erzwingen. Manchmal passieren sie, manchmal eben nicht.
„öfter ohne Anlass Komplimente verteilen oder Leuten sagen, was für tolle Arbeit sie leisten“
Ich versuche es, mache es aber immer noch zu wenig. Kommt auf meine 2025-Liste
„im Sommer mindestens einmal mit Kind Eis als Abendbrot essen und im Winter Waffeln als Frühstück“
Waffeln als Frühstück nicht, aber als Mittagessen. Mir war es zu anstrengend morgens Waffeln zu machen und aus dem Haus und in ein Café zu gehen, ist morgens auch nicht unseres. Eis gab es erst kürzlich wieder zum Abendbrot, weil ich übersehen habe, dass in der Gewürzmischung Chilli ist. Upsi. Per se finde ich aber einen entspannten Umgang mit Essen gut, aber eben unerzwungen.
„Postkarten an Unbekannte schicken und ihnen erzählen, wieviel Positives es auf der Welt gibt“
Nur 2. Das ist eine traurige Bilanz. Kommt auf meine 2025-Liste.
„mal ernsthaft mit jemandem von den Zeugen Jehovas sprechen“
Hat sich nicht ergeben.
„Zahnpasta mit Geschmack probieren“
Japp. Ich klaue regelmäßig die vom Kind.
„wenn ich ganz mies drauf bin und mir was gönnen möchte, nach Amazon Wishlists suchen und Leuten ihre Wünsche schicken“
Auch nur einmal gemacht, aber eine sehr nette Dame auf X hat jetzt ein Frozen-Uno. Mache ich aber lieber zweckgebunden, zB für Leute, die im Tierschutz aktiv sind oder aktiv etwas brauchen, unabhängig davon, wie ich mich fühle.
„wenn ich das Gefühl habe, dass mich der Stress überrollt, Nagellackvorrat meiner besten Freundin plündern und alle Fingernägel in einer unterschiedlichen Farbe lackieren“
Voll vergessen, dass ich mir das vorgenommen habe. Ehrlich gesagt aber auch eine dumme Idee. Ich mag Nagellack nicht.
„„Hallo“ in den gängigsten Sprachen zusammen mit dem Kind lernen, wenn das gut läuft auch „Schön dich kennenzulernen““
Bisher sind es nur 5 Sprachen, aber wir arbeiten dran. War nicht so einfach wie ich dachte, da er dieses Jahr einen riesigen Sprung mit Sprache gemacht hat und dabei die Aussprache auf der Strecke blieb. Einige Wörter kriegt er noch nicht hin, aber es steht auf der 2025-Liste.
Zusammenfassend gar nicht schlecht. Also hier eine neue Liste mit Übernahmen aus der letzten:
Was ich mir für 2025 vornehme:
öfter ohne Anlass Komplimente verteilen oder Leuten sagen, was für tolle Arbeit sie leisten
Postkarten an Unbekannte schicken und ihnen erzählen, wieviel Positives es auf der Welt gibt
mal ernsthaft mit jemandem von den Zeugen Jehovas sprechen
„Hallo“ in den gängigsten Sprachen zusammen mit dem Kind lernen, wenn das gut läuft auch „Schön dich kennenzulernen“
Neu dazu kommt:
Menschen nette Notizen hinterlassen, zB meinem Mann, Nachbarn, Kollegen, Freunden…
wenn ich das Gefühl habe, nichts zu können, anderen Kunstschaffenden Komplimente über Social Media machen
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Einen guten Start in 2025!!
auf ein neues
nach einem jahr voller treibhausgase blasen sie explodierende chemie in die luft. entschlackung. entgiftung. nächstes jahr wird es besser, sagen sie sich, doch außer verbrannten fingern ändert sich nichts. hätten sie lieber abführmittel genommen und all den scheiß des jahres an die keramikgötter geopfert. auf ein neues.
Die beste News: Ich finde so viele gute News, dass ich ständig welche aus meinen Notizen lösche. Da ich so beschäftigt in letzter Zeit war, habe ich das nicht getan und dafür einige, die sich noch drinnen befanden, einem Faktencheck unterzogen. Hier mal ein paar mehr gute News, um positiv ist Neue Jahr zu starten:
1. Weißkopfseeadler in Wisconsin
Weißkopfseeadler nisten wieder im gesamten US-Bundesstaat Wisconsin dank effektiven Schutzprogrammen. Zeitweise gab es sogar nur 1000 Weißkopfseeadler in den USA. QUELLE *klick*
2. Anti-Sklaverei-Beauftragten Australien
Australien hat erstmals einen Anti-Sklaverei-Beauftragten benannt. Dieser soll gegen moderne Sklaverei im Land und in den Lieferketten australischer Unternehmen vorgehen. QUELLE *klick*
Der letzte Schwung. Irgendwann habe ich die Themen der Kritzelliste nicht mehr umgesetzt, sondern theamtisch für dei Woche was gezeichnet. Ich habe zwar die Motivation jede Woche zu Zeichnen, aber mir hat die Herausforderung des Inktobers 52 gefehlt, also wieder Zurück. Es war aber trotzdem ein tolles Jahr und auch wenn ich zwischenzeitlich frustriert war, die meistend er Bilder gefallen mir. Der Sonnenmond hat sogar meinen Sohn überzeugt und ich musste ihn diesen als Sticker ausdrucken.
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Habt schöne Feiertage, egal wie oder ob ihr feiert!
und dann ist wieder dieses einmal im jahr
und dann ist wieder dieses einmal im jahr. sterne erleuchten die fenster, lichterketten die bäume. manchmal etwas zu hell und bunt, aber man muss ja was zeigen. das essen ist bei vielen reichlich. karpfen, ente, tofu, kartoffelsalat, lebkuchen und schokoweihnachtsmänner. etwa in der reihenfolge. bei manchen zu viel, bei anderen nicht. an die wird wenigstens gedacht, während man unter stöhnen große geschenkburgen stapelt. glühwein gibt es auch, bier, wein, sekt. ein bisschen glanz zum antrinken und um den schwelenden streit zu verdrängen. und dann, zwischen dem ganzen schein und trara, riecht es nach omas plätzchen, kaminfeuer, tannenzweigen. dieses eine lied erinnert an chorgesang, vorführungen, ans gemeinsame baumschmücken, warme schunkelnde arme. dann linsen zwischen all den kugeln, dem glitzer und glanz ein paar kindliche augen hervor. und dann ist wieder dieses einmal im jahr.
Kurz vor Weihnachten kamen bei Silke immer noch keine Weihnachtsgefühle auf. Sie hatte wie immer alles dekoriert, Weihnachtsgeschenke gekauft und Plätzchen gebacken. Wo war ihr überschwängliches »Es ist Weihnachten«- Gefühl? Verzweifelt versuchte sie sich am Abend vor dem vierten Advent an einer To-do-Liste, die ihr helfen sollten, dieses Gefühl wiederzufinden, doch ihr fiel nichts ein. […]