
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Ich fahre in den Urlaub und nehme mit …
Nächste Woche fahren wir in den Urlaub, Ostsee, erst Camping (in unserem Transit) auf Rügen und dann ab zur Familie nähe Wismar. Im Prinzip das, was wir auch letztes Mal gemacht haben, ein bisschen Abenteuer gemischt mit Ruhe und Vertrautem. Mit 5 Jahre altem Kind ist das perfekt. Und wie jedes Jahr heißt das – Packen. Da aber meine Packliste viel zu klinisch ist und mich überhaupt nicht für den Urlaub inspiriert, dachte ich, ich schreibe nochmal eine etwas andere Packliste, eine die mir Lust darauf macht, loszufahren und Abenteuer zu erleben.
Ich fahre in den Urlaub und nehme mit …
- eine Spürnase für Abenteuer
- extra Gelassenheit, falls etwas schiefläuft
- Musik im Kopf, falls wir statt Sonne durch den Regen tanzen müssen
- Strandspazierausdauer
- Nicht-Perfektionismus
- Neugierde für Neues, Ungewohntes, Albernes
- extra Raum für Meeresluft in meinen Lungen
- entleerte Geschmacks- und Geruchsnerven für neue Erfahrungen
- eine Sorgenabhaltesperre
- Platz zwischen meinen Zehen für Sand
- Alltagsvergessenheit
- genügend Lockerheit auf dem Kopf für Wind in den Haaren
- „Handy in die Hand nehm“-Schwäche
- Raum in meinem Kopf für unfotografierbare Erinnerungen

Mit der Sorgenabhaltesperre kriegt ihr bestimmt einen schönen Urlaub hin. Ansonsten wünsche ich euch die Unbefangenheit und Neugier eures 5-jaehrigen!
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Ich bemühe mich immer die Perspektive des Kindes zu übernehmen. Man wird so viel optimistischer und unbeschwerter.
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Nicht-Perfektionismus, Sorgenabhaltesperre und Alltagsvergessenheit sind das A und O für einen super coolen, erholsamen Urlaub.
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Absolut. 😇
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😁😁😁
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So manches von deiner Liste könnte ich auch gebrauchen, wie z.B. den Nicht-Perfektionismus und die Sorgenabhaltesperre.
Schönen Urlaub und genießt die Zeit!
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Mir gefällt Deine Herangehensweise sehr! Zurückblickend sind es doch immer die ungeplanten Besonderheiten, die einem den Urlaub in Erinnerung halten.
Den Blick-durch-die Augen-eines-Fünfjährigen, die Angewohnheit eines “Eingeborenens“, die Änderung eines Tag-Nacht-Rhythmusses, eine Sammlung von Phantasienamen für neu Entdecktes, die Bekanntschaft mit lokaler Fauna und Flora, einen keine „Postkarten – und WhatsApp-versende-Drang“, das Finden eines neuen Geschmacks sowie zahlreiche Märchenstunden von und mit allen Mitreisenden könnten Euren Urlaub vielleicht noch ein bisschen genussvoller machen.
Gute Reise!
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Danke. 🥰
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