
Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichtenden findet ihr am Ende.
etwas, das nichts ist
etwas, das nichts ist, kann sich nicht
ausbreiten. etwas, das nichts ist, kann
keinen raum einnehmen.
ich beobachte die leere, wie sie wabert,
kreist, tanzt. eine abwesenheit, die sich
verdichtet. in meinem magen, zwischen
meinen beinen, zehen. an den haarspitzen
kräuselt sie sich. in den fingerspitzen
kribbelt sie.
etwas, das nichts ist, kann sich nicht wie
etwas anfühlen. und doch ist innere leere
eines der ausfüllendsten gefühle.
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Das klingt jetzt aber nicht wirklich gut, wenn man hinter die Buchstaben schaut…
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Es gibt auch mal doofe Momente und jede*r empfindet sie anders.
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Das stimmt allerdings. So lange sie kurz sind, sollte es gehen.
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Das Leben ist halt nicht immer Füllhorn, und was fehlt, schmerzt mehr als man möchte. Aber gibt zu denken, was man dagegen tun kann, ändern kann.
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Manchmal muss es auch einfach zulassen, glaube ich.
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Ohne die innere Leere gibt es keine neue Fülle. Ab und zu muss etwas heraus, damit Neues herein kann. L.G., Reiner
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Genau. 😇
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Ich finde, die Leere ist sehr schwer zu definieren. Bei mir ist sie selten wirklich leer, es fehlt aber etwas und das wird durch Traurigkeit oder Melancholie aufgefüllt. Auf jeden Fall sehr gut beschrieben!
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Für mich ist sie auch nie gleich. Ein sehr wandelbares Gefühl.
Danke. 😇
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