
Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.
Zu dem Thema ein interessanter Artikel: Klick
nicht die kleidung
ein grauer hoodie mit verblasstem markennamen
und eine ausgebeulte blaue jeans, die an den
rändern ausgefranst ist. ein enges silbernes kleid,
das oberhalb der knie endet und bei der letzten
party ein paar pailletten verloren hat. ein brauner
langer faltenrock, in dem eine weiße bluse steckt
und darüber ein blauer pullunder mit muster. eine
enge jeans und einweihnachtspullover mit schlitten,
schneemann und rentieren, der den hintern verdeckt.
lüsterne augen, denen das egal ist und große hände,
die dominanz beweisen wollen.
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Ich weiss nicht genau, wie ich das Gedicht verstehen soll. Mein erster Gedanke war: egal, was du anziehst, gebumst wird immer. Aber vielleicht ist das zu krass gesehen und zu einfach gedacht?
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Es geht mir darum, zu zeigen, dass die Kleidung von Opfern von Vergewaltigungen egal ist. Vergewaltigung hat mit Machtausübung zu tun, nicht mit Attraktivität.
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Dann war ich ja gedanklich schon dicht an der Spur. Klar, Machtausübung oder einfach Trieb abreagieren sind wohl die zwei Motive.
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