Die Künstlerin | abc.etüden 36+37

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Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 36+37 beinhaltet die Worte „Verzweiflungstat“, „ambivalent“ und „hingeben“, gesponsort vom Etüdenerfinder Ludwig Zeidler.

So wie die Dame in der Geschichte fühle ich mich jedes Mal, wenn ich eine Geschichte oder ein Gedicht auf den letzten Drücker schreibe und scheiße finde. Wenn ich es dann veröffentliche, sind das meist die beliebtesten Texte von mir. Vielleicht schwingt auch eine kleine Kritik am Kunstbetrieb mit, aber nur vielleicht. 😉

Die Künstlerin

Sie schwang  den Pinsel hin und her und hin und her. Dann verharrte sie einen Augenblick und versank in einer kreisenden Bewegung. Sie stellte sich vor, wie die kleinsten Partikel  miteinander spielten, wie sie Vereinigungen schlossen, nur um sich dann wieder zu trennen. Die Farbe durchlief ambivalente Zustände, gleichzeitig flüssig und fest, hell und dunkel, körnig und weich. Widersprüche ergänzten sich, lösten sich auf. Während eine Spur Gold in einen Berg Grün floss, kümmerte sie sich um ein Tal Rot. Sie atmete tief durch. Ein und aus. Volle Konzentration. Sie hatte beschlossen, sich diesem Prozess ganz hinzugeben, denn nur so konnte sie das Ergebnis erzielen, das man von ihr erwartete.Weiterlesen »

Musik | Bildhaftes

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Ich war am Samstag bei einem Open Air mit dem Orchester unseres Staatstheaters. Es war einfach magisch. Gespielt wurde ein Mix aus Oper, Klassik und Filmmusik. Ich habe mich vor allem über die Zugabe mit Indiana Jones-Theme gefreut.

Das Bild hatte ich vorher gezeichnet und dort, wo wir saßen und zugehört haben, fotografiert.

Tomatenliebe | Bildhaftes

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Die erste Tomate ist rot!!

Das ist das erste Mal, dass ich selbst Pflanzen aus Samen gezogen haben. Von 6 sind 4 etwas geworden und 3 davon stehen auf unserem Balkon. Da sind sicher 50 Tomaten dran, aber sie haben ewig gebraucht grün zu werden. Aber jetzt. Endlich!

Selbstgezogene Tomaten schmecken doch am besten. 🙂

Acrylic Pouring | Bildhaftes

Wie unschwer erkennbar habe ich ein Hochzeitsgeschenk gebastelt. Das Thema war Reise und ich dachte ich kreiere eine abstrakte Erdoberfläche. Das Bild habe ich mit einer Acrylic Pouring-Technik gemacht, sprich Acrylgießen. Was ne Sauerei! Nicht nur meine halbe Atelierecke war voller Farbe, sondern auch meine Haare. Nuja, Spitzen waren eh wieder dran.

Mein Fazit: Sieht hübsch aus, ist mir zuviel Sauerei und vor allem zuviel Farbverschwendung. Ich werde das sicher hier und da noch anwenden, aber so ganz eher nicht.

Erster Acryl-Versuch | Bildhaftes

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Ich habe mir Acrylfarbe und Zubehör geholt, weil ich irgendwie die fixe Idee hatte, das mal ausprobieren zu müssen. Macht Spaß. 🙂
So ganz habe ich die Eigenschaften von Acrylfarbe aber noch nicht raus. Malt sich doch etwas anders als zB mit Abtönfarbe. Die Konsistenz ist spannend, etwas zäh und schwer zu bändigen.
Ich werde demnächst auch mal mit Pouring (Acryl gießen) rumexperimentieren und mit Strukturen spielen, dafür muss ich dann aber etwas recherchieren.
Es ist super spannend mit so einem neuen Medium herumzuspielen.

Lieblingsetüde | abc.etüden

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Dies ist ein Text zu den abc.Etüden von Christiane. Diesen Monat gibt es eine kleines Special und zwar rebloggen wir unsere Lieblingsetüde(n).

So eine wirkliche Lieblingsetüde habe ich nicht. Ich mag einige Texte mehr als andere aus unterschiedlichen Gründen. Also habe ich mich für eine Etüde entschieden, die ziemlich aus der Reihe springt und habe ein paar Auszüge nochmal neu „inszeniert“.

Die vollständige Etüde findet ihr hier: „Allein/einsam“ | Extraetüden.

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Metal Collage | Developing my style

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Ich hassliebe ja Collagen. Ich mag Scheren, ich HASSE Kleber. Wenn ich mit einer Collage fertig bin, klebt immer alles außer der Collage.
Die hier habe ich für unser Musik/Gäste-Zimmer gemacht und weil wir ungefähr 100 EMP-Kataloge bei uns rumliegen haben. Btw. nur mit Bands, die ich auch mag.

*Collagen fallen nicht ganz unter die Stilfindung, aber ich habe noch keine Rubrik für kreative Ausdünstungen. Ich denke mal ich ändere die Rubrik in etwas das nicht kreative Ausdünstungen heißt, aber was besseres fällt mir gerade nicht ein. 😉

 

Up | Developing my style

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Nach Wunderkugel und Pfötchen, jetzt Ballons. Das mit den Nachthimmel macht wirklich Spaß, dauert aber ewig. Ich werde mir wohl mal einen weißen Stift besorgen. Invertiert Zeichnen, ist doch ein ganz schöner Aufwand.
Als Nächstes möchte ich mal etwas noch minimalistischeres probieren. Ich designe gerade die Cover für meine Ulraubstagebücher. Mal schaun, was dabei rumkommt.