Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Wenn Tage Personen wären
Ich habe letztens schon über die Tage als Personen nachgedacht, fand die aber zu langweilig und habe zu den Monaten als Personen etwas geschrieben. Hier falls ihr es noch nicht glesen habt. Klick Losgelassen hat mich der Gedanke an die Tage aber nicht und ich habe auch die Tage als Personen beschrieben und mit einem Zusatz aufgepeppt: Was ist ihre Lieblingsspeise?
Montag der grummelige verschlafene Teenager Lieblingsessen: kalte Pizza vom Vortag
Dienstag der geschäftige Pragmatiker Lieblingsessen: belegtes Brot
Mittwoch der hoffnungslose Meckerkopp Lieblingsessen: egal was, es ist eh zu kalt/warm/salzig…
Donnerstag der hoffnungsvolle Hippie Lieblingsessen: buntes Gemüseallerlei mit Klecks Sour Cream
Freitag das vorfreudige Kind Lieblingsessen: Spaghetti mit Würstchen
Samstag die motivierte Partymaus Lieblingsessen: fancy Sushi und gestyltes Dessert
Sonntag die gechillte Couchpotatoe Lieblingsessen: Chips mit Guacamole
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Weghörfreiheit
Das Problem ist nicht, dass wir keine Meinungsfreiheit haben, sondern dass plötzlich alle denken, dass ihr Meinung interessant genug ist, um von allen gehört werden zu müssen. Das klingt erstmal hart, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass Menschen, die glauben, ihre Meinung nicht äußern zu dürfen, diese besonders wichtig nehmen. Nur ist sie das halt oft nicht.
Kurzer Background
Wenn ich auf Social Media neutrale Personenbezeichnungen wähle, kommt IMMER mindestens ein Kommentar darüber, wie scheiße das ist und dass ich ein anderes Wort benutzen soll (Forschende ist ein absolutes Triggerwort). Das kommt in den meisten Fällen von Leuten, die sagen, dass es keine Meinungsfreiheit gibt. Eine Weile habe ich nett reagiert und darauf hingewiesen, dass ich schreiben darf, wie ich das möchte. Dann habe ich das aufgegeben, und begonnen zu trollen: „Immer diese Sprachpolizei!!11 Ich schreibe wie ich will!“ Mittlerweile blende ich aus und bei ganz unnetten Kommentaren blocke ich die Person.
Bitte nicht widersprechen!
Das interessante ist ja auch, dass die Beschränkung der Meinungsfreiheit oft mit dem Gegenwind verwechselt wird, den eine Meinungsäußerung manchmal nach sich zieht. Nachdem eine Person ihre Meinung kundgetan hat, heißt das nicht, dass es Zustimmung geben muss. Jede geäußerte Meinung kann und sollte hinterfragt und diskutiert werden, aber das wollen Meinungsfreiheitskämpfer selten. Sie wollen Zustimmung. Sie wollen Recht haben. Das mag in der eigenen Bubble funktionieren, nicht aber auf Social Media oder dort, wo eine Vielzahl Menschen mit unterschiedlichen Meinungen existieren.
Ich höre halt nicht zu
Meinungsfreiheit bedeutet übrigens auch nicht Beleidigungsfreiheit. Wer mich anraunzt, wird sofort geblockt. Wenn mich jemand auf der Straße beleidigt, bleibe ich doch auch nicht stehen und höre zu. Ich glaube, dass da jede Person weggehen würde. Dasselbe Prinzip wende ich online an. Auf meinen Social Media-Kanälen kann jede*r seine Meinung kundtun, aber Meinungsfreiheit bedeutet nicht Zuhörzwang. Ich nehme mir die Freiheit heraus, Meinungen zu ignorieren und das nach eigenem egoistischem Interesse. Ich muss nicht reagieren. Ich muss nicht zuhören. Ich muss nicht begründen, warum ich das tue.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Ruhemomente gegen voll-leere Köpfe
Kennt ihr das, wenn euer Kopf so voll ist, dass er dann irgendwie doch wieder leer ist? Bei mir explodieren gerade beruflich und privat einige Dinge, sowohl positiv als auch negativ, dass ich manchmal nicht so genau weiß, wo mir der Kopf gerade steht. Alles wirkt vollgestopft und doch ist da eine eigenartige Leere. Mir ist bewusst, dass das kein besonders gesunder Zustand ist und ich auf meiner Belastungsgrenze balanciere, aber gerade kann ich das nicht ändern. Was ich tun kann, ist mir Momente zu schaffen, in denen ich meinen vollen leeren Kopf etwas Ruhe gönne, um mich zu erholen und mich gleichzeitig nicht noch zusätzlich belasten, weil sie viel Zeit kosten.
Hier also eine Liste mit kurzen Ruhemomenten:
aufmerksam ein Lied hören, dass ich besonders mag
aufmerksam ein Lied hören, dass mir eine besondere Erinnerung bringt
etwas ohne Ablenkung essen, was ich gerne mag, aber nicht oft esse
ein paar Seiten lesen
mit meinem Kind kuscheln und ihn fragen, wie sein Tag war
auf den Kalender schauen und mich auf künftige Ereignisse vorfreuen
die Katze kraulen und meine Nase in das weiche Fell drücken
ein kurzes Gedicht als Momentaufnahme schreiben, ohne den Druck es jemals jemandem zu zeigen
eine kurze Yogasequenz oder eine Muskelübung zum Auspowern ohne konkretes Ziel
jemandem anschreiben, dem ich schon lange schreiben wollte
eine Tasse Kaffee oder Tee trinken und aus dem Fenster schauen
einen Kurzfilm von meiner Liste schauen
Fotos auf dem Handy durchschauen
abend oder morgens ein paar Atemzüge kühle Luft nehmen und dabei die Augen schließen
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Wenn Monate Personen wären
In irgendeinem Social Media-Post meinte jemand, dass jeder Tag so seinen eigenen Charakter hat. Ich weiß nicht, ob die Person sich das so gedacht hat, aber meine Assoziation war der Montag als der grummelige verschlafene Teenager. Tage fand ich aber nicht so spannend, also habe ich das Mal auf die Monate angewendet. (Geschlechtszuweisung ist random)
Januar: der buchlesende Emo
Februar: der kaltfüßige Grübler
März: die auf die Uhr starrende Managerin
April: das kichernde Mädchen
Mai: der blumenliebende Junge
Juni: die energiegeladene Allrounderin
Juli: der schwitzende Sonnenanbeter
August: die eisessende Abendliebhaberin
September: der durch Blätterhaufen jagende immer nasse Outdoortyp
Oktober: der beinahe farbenfrohe Grufti
November: das graue Mäusschen
Dezember: die shoppingsüchtige Verkleidungskünstlerin
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Ich solidarisiere mich Romance
Mir fällt es oft schwer, in meinen Geschichten Liebe rüberzubringen. Meist wirkt sie unbeholfen, was zu einige Charakteren passt, aber zu anderen eben nicht. Um mich inspirieren zu lassen, dachte ich, ich lese mal ein paar Sachen aus dem Romance-Genre, auch, weil ich da irgendwie noch nie was gelesen habe. Dabei ist mir etwas aufgefallen: Romance ist wahnsinnig populär und gleichzeitig wird das Genre belächelt, als sei es keine „richtige Literatur“. Warum?
Trivialliteratur
Vorher ein kurzer Rant zu dem Begriff (Unterhaltungsliteratur wird meist synonym benutzt, aber ich bleibe hier bei dem Begriff). Laut Definition ist ein Liebesroman der Trivialliteratur einer, der sich hauptsächlich an weibliche Lesende richtet und leicht zugängliche Muster verfolgt. Der Begriff ist einfach furchtbar. Alleine schon, dass der Gegenpart Hochliteratur heißt, sich also darüber stellt, nervt mich. Klar gibt es in der Aufzählung typischer Trivialliteratur auch Abenteuergeschichten und Fantasy wird oft in den Bereich verfrachtet, aber Romance-Büchern wird die Trivialität nahezu unterstellt.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Ich war die Woche bei Familie im Norden und habe meinen Laptop vergessen, daher gedankenkritzele ich erst heute und da es gerade passt zum Thema Sonntag.
Sonntagsmomente
Früher fand ich, dass Sonntage eine Zeitverschwendung sind und habe während meines Studiums an den Tagen meist gearbeitet. Als ich dann einen Job hatte, habe ich an den Tagen meist gefaulenzt und mich von Freitag- und Samstagabenden erholt. Seit ich ein Kind habe, sind Sonntage entweder Ausflugtage oder ein Balanceakt zwischen Ausruhen und Kind beschäftigen (meist im Wechsel mit meine Mann). Aber egal wie meine Sonntag im Laufe der Jahre aussahen, es gibt besondere Sonntagsmomente, die immer wiedergekommen sind und Sonntage dann doch irgendwie besonders machen.
Die besten Sonntagsmomente:
Kalte Butter auf warmen Brötchen/Brezeln
Backexperimente, am besten im vollen Chaos, weil irgendeine Zutat fehlt
Baden mit Kaffee, Atelier-Videos und viel Schaum
Familienanrufe, früher meine Onkel heute meine Schwiegereltern
Tasche für die kommende Woche packen
To-Do-Liste für die nächste Woche schreiben
Spazierengehen
die leere Innenstadt genießen
Sport in Ruhe ohne Zeitdruck
Sonntagsbrunch mir Freunden
der Blick aus dem Fenster auf eine ruhige Stadt
Filmabende mit kurzen Filmen
Früh ins Bettgehen (nicht erst seit ich alt bin)
Die Wohnungstür anzusehen und sie mal einen ganzen Tag nicht zu öffnen
Durchlüften ohne Straßenlärm
Morgens Lesen
Es gibt sicher noch mehr, aber das sind die Momente, die mir als erstes eingefallen sind. Habt ihr auch Sonntagsmomente?
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Nackte Kunst
Ich habe am Dienstag schon ein Gedicht darüber geschrieben, aber das Thema interessiert mich sehr. Immer wenn wir schreiben, malen, etwas kreieren, machen wir uns etwas nackt. Mal mehr, mal weniger, aber immer etwas, alleine schon weil man seine Werke zeigt, zur Bewertung gibt. Neben diesem offensichtlichen Nackt-machen gibt es eine weitere Ebene, die ich viel interessanter finde.
We need your art
Ich habe kürzlich ein Buch gelesen: „We need your art“ von Amie McNee. Das Buch ist an kreative Menschen gerichtet, denen die Motivation, Zeit etc. fehlt, etwas zu kreieren. Die Autorin gibt Tipps, wie man die innere Barriere überwindet und das relativ vehement. Ehrlich gesagt, habe ich mich von dem Buch etwas angeschrien gefühlt, vielleicht auch, weil ich keine Blockaden habe. Ich brauche das Schreiben und die Kunst und hatte nie Phasen, in denen ich nichts erschaffen habe. Aber, es gab einige Wahrheiten in dem Buch, die mich dazu verleitet haben, über die Essenz meiner Kunst nachzudenken.
Sich zeigen
In jedes Werk fließt etwas von einem selbst mit rein. Alleine schon das Thema, das man gewählt hat, die Farben, Worte, das Medium, sagt etwas über einen aus. Man teilt quasi das, was einem wichtig ist. Das tun wir in vielen anderen Lebensbereichen auch, daher machen sich die meisten wohl nicht viele Gedanken darum. Ich auch nicht. Ja, es kostet immer Mut, seine Kunst anderen zu zeigen, aber, und das mutmaßt die Autorin, erst, wenn man einen Schritt weitergeht, schafft man wirklich gute Kunst.
Sich nackt machen
Und das ist der Unterschied. Wenn ich etwas wage, wenn ich „zu viel“ von mir preisgebe, meine ungeschönten Gefühle, meine Leidenschaften, meine Scham in die Kunst lege, scheint das meine Werke zu bereichern. Sie werden nahbarer und ehrlicher und ich glaube das merken die, die sie sehen oder lesen. Das merke ich bei meinen Gedankenkritzeleien. Wenn ich lange überlebe, ob ich das wirklich so veröffentlichen kann und es dann nach langem Zögern tue, ist die Resonanz größer, als bei Themen, die ich runtertippe und ohne Zögern veröffentliche. Sich selbst preiszugeben, ist aber extrem schambehaftet. Ich meine, es fühlt sich nicht gut an, wenn Menschen z.B. meine Geschichten lesen und scheiße finden, aber dann gefällt ihnen die Geschichte eben nicht. Wenn ich ein Teil von mir in die Geschichte legen, dann ist das Urteil härter. Es fühlt sich an, als würde die Person mich scheiße finden.
Fazit
Fazit ist vielleicht zu viel gesagt, weil das etwas ist, bei dem ich mir unsicher bin, denn vielleicht gibt es auch Kunst und Bücher, die viele gut finden, obwohl die erschaffende Person nichts preisgegeben hat. Ist etwas schwer rauszufinden. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass meine Kunst, meine Texte besser sind, wenn ich mich ein bisschen für sie schäme, wenn ich zögere, sie zu zeigen. Ich will das öfter machen und versuche mir bei jedem Schreiben klar zu machen, dass ich mich nicht zurückhalten muss. Werde ich das immer schaffen? Wahrscheinlich nicht, aber wenn meine Texte und meine Bilder dadurch nahbarer werden, wenn sie Menschen berühren, dann ist es auf jeden Fall wert, es zu probieren und sich nackt zu machen.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Wird die Welt immer schlimmer?
Ich höre oft, dass die Menschheit schlimmer wird, moralisch verfällt und dann war ich am Wochenende auf Schloss Waldeck und habe die Folterkammer gesehen. Jetzt frage ich mich, ist das so? Werden wir Menschen immer „schlimmer“ oder waren wir einfach schon immer grausam?
„Sowas hätte es früher nicht gegeben“
Das sagte eine ältere Frau im Supermarkt, als ein kleiner Junge einen Apfel aus dem Regal nahm und ihn aus Wut auf den Boden fallen ließ. Sie meckerte dann weiter, dass Kinder früher noch Anstand hatten und dann habe ich nicht mehr zugehört, sondern den Vater beobachtet, der wortlos den Apfel in den Einkaufswagen gelegt, dann den Jungen auf den Arm genommen und ruhig mit ihm geredet hat. Ich bin dann weiter, aber eine Frage blieb: Waren Kinder früher weniger wütend oder einfach nur zu ängstlich die Wut zu zeigen?
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Keine Toleranz für die Intoleranz
Manchmal möchte ich wegen der ganzen Ungerechtigkeit auf der Welt schreien, meist nachdem ich durch Social Media gescrollt habe. Ich habe dann das Gefühl, die (Online-)Welt besteht nur aus empathielosen Arschlöchern und die kommen mit allem durch, aber ist das so?
Selbstgebauter Doom
Doomscrollen ist ein fantastisches Wort, dabei ist es nicht mal so, als wären wir dem „Doom“ einfach nur ausgeliefert. Wir haben ihn selbst erschaffen. Die Algorithmen von Social Media bevorzugen krasse Meinungen (meist Negative), weil darauf reagiert wird. Wenn ich schreibe, dass ich Blumen mag, wird es da weniger Reaktionen draufgeben, als wenn ich sage, dass ich JK Rowling mag (tue ich nicht, keine Angst). Populäre Beiträge werden eben gepusht. Der Algorithmus schaut nicht danach, ob es negative Reaktionen sind.
Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Freitag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.
Kinderwunsch sollte ein No-Go-Thema sein
„Und wie oft habt ihr Sex?“ würden wir nie ein Pärchen fragen, aber ob sie Kinder haben wollen schon. Dabei ist der Wunsch ein Kind zu bekommen, nicht weniger intim und oft mit mehr Emotionen verbunden als das Sexualleben. Warum ist es so normal nach dem Kinderwunsch zu fragen?
Wie komme ich jetzt darauf?
Bevor ich kein Kind hatte, haben tatsächlich relativ wenige Leute nach meinem Kinderwunsch gefragt (die meisten dachten wohl, dass ich Kinder nicht mag), aber seit ich ein Kind habe, werde ich gehäuft nach Kind Nummer zwei gefragt und es NERVT. „Langsam müsst ihr mal, sonst ist der Abstand zu groß“ oder „aber ein Kind braucht doch Geschwister“ sind Sprüche die ich immer häufiger höre. Das Thema ist nicht sehr emotional für mich, aber ich will mich nicht für so eine persönliche Entscheidung rechtfertigen.