die zeit stolpert über meine füße | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

Kurze Info: Nächste Mal gibt es eine neue Grafik. Ihr könnt aber gerne auch alte verwenden, oder keine. 😅

die zeit stolpert über meine füße

die zeit stolpert über meine füße.
unachtsam habe ich sie im gang
abgelegt. höre das rattern der gleise
unter mir. sehe wie die zeit bis zum
nächsten halt verstreicht. ich müsste
mal pipi, aber die toilette hinter mir ist
verstopft. nach vorne will nicht gehen.
das macht alles nur noch schneller. Ich
betrachte die felder und häuser, die
vorbeiziehen, obwohl sie stillstehen.die
zeit meckert und droht mit weckern und
deadlines. etwas sand rieselt aus meinen
schuhen und das rattern der gleise klingt
wie der rhythmus des sekundenzeigers.

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Veränderungen und Loslassen

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Veränderungen und Loslassen

Meistens ist es einfacher in eingefahrenen Mustern zu bleiben, als was Neues zu starten. Das Neue macht Angst, dauert länger und ist anstrengender. Deswegen nutzen wir wahrscheinlich so Momente wie den Jahreswechsel, um Änderungen zu erzwingen. Bringt selten was, aber gefühlt jeder macht es. Und dann gibt es noch Veränderungen, die kann man nicht stoppen und muss sich damit abfinden, dass es plötzlich schwieriger ist, bis das Neue quasi zum Alten wird.

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verflucht nass | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

verflucht nass

auf die haut. sanft rieselnd, streichelnd.
tropft langsam von meiner nasenspitze.
läuft über meinen hals, nacken, kitzelt
meinen rücken. trommelt auf dächer,
lässt blätter rauschen. regenschirmtanz
und matschepfützespringen. manchmal.
heute fällt er mit voller wucht, in strömen.
schwemmt kitzeln weg und übertönt
beruhigende tropfmusik. manchmal sind
regentage magisch, manchmal einfach nur
verflucht nass.

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Der Herbst naht | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Wer mir schon eine Weile folgt, weiß, dass ich den Herbst liebe. Hier mal eine Liste, was ich ander Jahreszeit besonders toll finde:

  • Kürbisse überall
  • Blätterrascheln, wenn man Spazierengeht
  • es ist warm genug, draußen zu verweilen, aber kalt genug, dass man nicht von Schatten zu Schatten hüpfen muss
  • es ist abends endlich wieder dunkel
  • der Duft von Herbstregen
  • lange ausgedehnte Regentage
  • Herbstdeko besteht aus Naturdingen
  • Kastanien sammeln
  • wenn es bei Wind Blätter regnet
  • keine Mücken
  • die kalte Luft, wenn man im Bett nochmal das Fenster öffnet
  • Spielplätze werden leerer und erträglicher
  • man kann wieder Tee trinken
  • Halloween!!!
  • hatte ich Kürbisse erwähnt?

nachleere | Der Dienstag dichtet

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Wir haben jemand neues in der Runde! Schaut auch bei ihr vorbei: L wie

nachleere

wenn alles voll war und viel. wenn
die farben aus den fotos quellen.
die buchstaben aus dem überfüllten
tagebuch fallen. die berge waren
höher als normal, die täler tiefer.
das meer blauer, die sonne heller.
das lachen war breiter, die freude
lauter. und dann ist plötzlich
ruhiger, etwas dunkler, weniger
hoch und tief. nach voll und viel
ist immer ein wenig leer.

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Ein paar Urlaubsfotos | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Hier ein paar Fotos aus meinem Urlaub von…

…einer Sandburgenküche mit Blättern, Algen, Steinen und Stöcken.

…einem klapprigen Tisch, auf dem Dosenbier, italienischem Gebäck und ein Campinglicht, um das Mücken kreisen, stehen.

…einer kleinen Spinne, die zum Kapitän des Tretboots ernannt wird.

…einer schielenden Kuh, die gemolken wird.

…einer geliehenen Sandschaufel und einem glücklichen Kind, das sie hält.

…einem Gorilla, der Kinder beobachtet, die wiederum ihn beobachten.

…zwei Star Wars-Fans, die kichernd vor Darth Vader stehen.

…von einer glücklichen Oma und einem noch glücklicheren Enkelkind.

…nackten Füßen, zwischen denen eine Strandpizza liegt.

…einem vollen Apfelbaum, einem vollen Eimer und zwei Menschen mit vollen Bäuchen.

urlaubskater | Der Dienstag dichtet

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Wir haben jemand neues in der Runde! Hallo 🙂 Schaut auch bei ihr vorbei: L wie

urlaubskater

meeresrauschen in den muschelohren.
ein kribbeln in den füßen wie beim
laufen über sand. und salzgeruch in
den haaren. meine gedanken kehren
wellenartig zu den postkartenmotiven
zurück und mein körper weicht den
wasserstrahlen der dusche aus. wenn
ich nur ein wenig urlaub behalten
dürfte. vielleicht bleibt ein kleines
körnchen unterm fingernagel kleben.

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bare necessities | Der Dienstag dichtet

Der Dienstag ist für mich Gedichtetag. Wer sich anschließen will, ist herzlich willkommen. Einfach einen Kommentar schreiben. Die Liste der bisherigen Dienstagdichter findet ihr am Ende.

In kurzes Hallo aus dem Urlaub! ☀️

bare necessities

die zehen kreisen im sand, die
finger in der luft. daneben baumelt
die seele. der verstand lässt ein
paar gehirnzellen schleifen. kajal
und wimperntusche bleiben liegen,
neben der bürste. die knitter werden
ignoriert, die flecken auf den schuhen
auch. ein paar tage wird der alltag
noch beiseite geschoben. vielleicht
bleiben ein paar zehenkreiser zurück
oder ein wenig bare necessities.

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brise | Der Dienstag dichtet

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Morgen geht es ab in den Urlaub, dh ich lese hier nichts, aber ein Dienstaggedicht wird es geben. Ich hole alles nach. Habt ein paar schöne Sommertage.

brise

leise schleicht eine sanfte brise
an meiner nase vorbei. erzählt
von glitzernden körnchen im
sonnenschein und wassertropfen
auf nackten oberarmen. sie riecht
salzig, nach durchatmen, nach
spannenden erlebnissen und
ruhemomenten. leise schleicht ein
funken abenteuerlust in meine füße.
es kribbelt. bald geht es los.

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Sportarten, die ich gerne bei Olympia sehen würde | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Text, sondern eine Gedankenkritzelei. Jeden Donnerstag schreibe ich über etwas, das mir auf dem Herzen liegt. Wenn ich etwas wissenschatftlicher werde, bemühe ich mich keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Sportarten, die ich gerne bei Olympia sehen würde

Da mich die Sommergrippe immernoch in Schach hält und ich Aufmunterung brauche, hier eine kleine lustige Liste. Sportarten, die ich gerne bei Olympia sehen würde (bis auf die letzten beiden gibt es die Sportarten wirklich):

  • Unterwasserhockey
  • Springreiten mit Stockpferden
  • Higheel-Rennen
  • Schachboxen (Boxen und Schach rundenweise im Wechsel)
  • Sepak Takraw (Volleyball mit Füßen)
  • Ultimate Frisbee
  • Gummistiefelweitwurf
  • Extrembügeln
  • Quadball (quasi Quidditch)
  • Küchengeräte Tennis (wir spielen das mit Pfannewender und Luftballon, ander Variationen möglich)
  • Tiefschlaf (wie laut darf es werden, bevor jemand aufwacht)

Ergänzungen aus den Kommentaren:

  • Teebeutelweitwurf (Wortman)
  • Schaumschlägerzehnkampen (Werner)
  • Glücksmomente-Fangen (Werner)
  • Kirschkernweitspucken (Werner)