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Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

Eine Art Rätsel, daher verrate ich auch nicht welches Bild Inspiration war. 🙂

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Es gibt sie überall auf der Welt. Deutschland, China, Island, Kroatien, Australien, Mexiko. In Wohnzimmern, Schlafzimmern, Badzimmern, Regalen, Fußböden, Spülmaschinen. Manchmal sind sie alleinlebend, oft kommen sie in Rudeln vor. Das größte dokumentierte Rudel befindet sich in Washington. Dort leben 5631. Selbst auf den Weltmeeren sind sie zu finden. Einige konnten Rennen von Fundraising in Flüssen entkommen, 29.000 konnten von einem Schiff aus Hongkong fliehen. Vereinzelt kommen sie wieder an Land, die meisten bevorzugen jedoch die offene See. Auch an Land werden sie manchmal ausgesetzt. Nummeriert, um wiedergefunden zu werden und ein Spiel zu spielen. Es gibt sie millimeterklein, handtellergroß und haushoch. Die größten fand man 2007 bis 2014 an Häfen. Mit zweiunddreißig Metern waren sie größer als so manches Schiff. Fans können sich winzige Abbildungen, vergoldet oder versilbert, um den Hals, ans Handgelenk oder die Ohren hängen. Sogar an Autospiegeln habe ich sie schon baumeln gesehen. Sie sind Inhalt von Sketchen, spielen Nebenrollen in Filmen und kamen sogar in Theaterstücken vor. Auch Lieder wurden über sie komponiert. Der berühmteste in Deutschland stammt aus der Sesamstraße. Sie sind ein Zeichen für Spaß, Kitsch und zeitweise sogar für Protest. Am 13ten Januar jeden Jahres feiern wir sie.

Warum Halloween der beste Feiertag des Jahres ist | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Warum Halloween der beste Feiertag des Jahres ist:

  • Niemand erwartet von einem, dass man ihn besucht oder trifft, d.h. man kann den Tag komplett frei von Konventionen gestalten
  • Halloween-Süßigkeiten: Kekse in Geistform schmecken so viel besser als genau dieselben Kekse in langweiliger Form
  • Kürbisessen, Kürbisschnitzen, Kürbis, Kürbis, Kürbis
  • Neue Listen mit den besten Horrorfilmen des Jahres
  • Neue Horrorfilme/-serien und /-bücher
  • Man kann sich verkleiden oder, mindestens genauso toll, die eigenen Kinder (ja, mein Sohn hat ein Kürbiskostüm, nein, er mag es nicht und ja, ich habe ihm das trotzdem angezogen)
  • Weihnachts- und Osterdeko besteht aus Hasen und Engeln, Halloween-Deko aus Spinnen, Kürbissen und Geistern, was einfach so viel stylischer ist
  • Es gibt gefühlt alles mit Kürbisgeschmack
  • Fotos im Internet von Tieren in Halloweenkostümen
  • Man muss keine Karten oder Whatsapp-Nachrichten verschicken, weil keiner ein „Happy Halloween“ erwartet
  • Es gibt überall exorbitant viele Horrordeko und Kleidung mit Spinnen, Kürbissen und Geistern zu kaufen
  • Hatte ich mein Faible für Kürbisse erwähnt?

Die Stimme | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 40-44 beinhaltet die Worte „Lehrer, grob, hauchen“, gesponsert von Christiane selbst.

Ich hatte Lust auf etwas Gruseliges zur Einstimmung in die Halloween-Zeit und dann ist irgendwie was Anderes geworden. Ich will keine CN voran schreiben, weil die spoilert, aber, wenn ihr CN braucht, findet ihr sie unter dem Text.

Die Stimme

Als er Halt suchte, war sie plötzlich da, die Stimme aus dem Radio. Erst hörte er sie nur hauchen, dann flüstern und schleißlich verstand er die Stimme deutlich. Sie war sanft und wohlklingend, umarmte ihn mit Worten und streichelte ihn mit Verständnis. Wenn er einen schlechten Tag hatte, konnte er ihr alles erzählen. Sie hörte zu, fragte interessiert nach und gab keine unerwünschten Tipps. Wenn er fertig war, baute sie ihn auf, mit Erzählungen, manchmal Witzen und Tierlautinterpretationen. Vor allem das Schnattern des Pinguins ließ ihn Tränen lachen.

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Wenn ich 44 Milliarden hätte | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Wenn ich 44 Milliarden hätte

Elon Musk hat Twitter für 44 Milliarden US Dollar gekauft und es jetzt schon so runtergewirtschaftet, dass es weniger als ein Viertel des Geldes Wert ist. Ich habe mich also gefragt, was wäre wenn Musk statt die 44 Milliarden mit Twitter in den Sand zu setzen, mir gegeben hätte, um die Welt zu verbessern.

Hier Ideen, die eventuelle nicht so ganz ernst gemeint sind:

  • Shein oder Temu kaufen und nachhaltig machen
  • Bahngesellschaften kaufen und Zugfahren gratis machen
  • In die Forschung von coolem Geoengineering investieren z.B. Schwefelpartikel
  • Fluggesellschaften kaufen und Kurzstreckenflüge aus dem Programm streichen
  • Alle großen Influencer einkaufen und in Vegetarier/Veganer verwandeln
  • Menschen bezahlen, die Social Media infiltrieren und hauptberuflich falsche Informationen/Lügen wiederlegen
  • Eine Agentur gründen mit Menschen, die hauptberuflich einsame Menschen besuchen und aufmuntern
  • Misshandelte oder „unschöne“ Tiere adoptieren und Menschen Geld dafür geben, dass sie eine Familie für diese Tiere sind (und Tierarzthelferinnen bezahlen, die das regelmäßig kontrollieren)
  • Eine gratis Onlineschule gründen, in der alle alles lernen können
  • Zu jeder Wahl auf der Welt eine Kampagne gründen, die die Menschen über den tatsächlichen Wahlinhalt der Parteien aufklärt mit z.B. Werbung

Liste bitte erweitern!

Das Beste an 2,5 | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Jede Phase im Leben meines Kindes hat tolle Momente. Es war cool meinem Sohn beim Laufen lernen zuzusehen, aber auch die ruhigen Momente der Stillzeit habe ich sehr genossen und das Herumtragen im Tuch bevor mein Sohn zu schwer wurde. Aber jede Phase endet irgendwann und mit ihr verschwinden einige Momente für immer, was mir vor allem kürzlich beim Ausmisten alter Sachen schmerzlich bewusstgeworden ist. Also habe ich mir vorgenommen aufzuschreiben, was ich an dem jeweiligen Alter besonders toll finde. Einerseits um diese Zeit noch mehr zu genießen und andererseits als Erinnerung.

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Meine Traumhochzeit oder so | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Meine Traumhochzeit oder so

Ich habe nie von einer Hochzeit geträumt, wollte nie ein weißes Kleid anziehen und ehrlich gesagt, graut es mich vor jeder Hochzeitseinladung. Natürlich war nicht jede Hochzeit, auf der ich war furchtbar, aber viele wirkten stressig auf mich. Nach monatelanger Vorbereitung lief nichts, wie es sollte, die zukünftig Verheirateten hatten sich zahllose Male gestritten, die Verwandtschaft nervte und am eigentlichen Abend war das Paar irgendwas zwischen gestresst und froh, dass der Tag endlich da ist. Die besten Hochzeiten, auf denen ich war, fanden in Hinterhöfen mit einer Handvoll Leute statt und die Braut hatte das Kleid auf Amazon bestellt oder von Oma bekommen.

Soviel zum Akt an sich. Mir bedeutet heiraten auch so nicht viel. Ich bin nicht christlich aufgewachsen und nicht sonderlich romantisch veranlagt. Für mich war es ein viel wichtigerer Schritt mit meinem, jetzt, Mann zu beschließen ein Kind in diese Welt zu bringen. Ehen kann man auflösen, ein Kind bindet einen aneinander, solange es lebt. Ich habe mich nicht nur für ein Kind, sondern auch für ein Leben mit meinem Mann entschieden. Heiraten hat für auf der einen Seite für mich eher praktische Vorteile, wie Sicherheit, ein gemeinsamer Name und es macht einiges einfacher, wie wenn einer von uns krank wird. Aber auch wenn ich Heiraten nicht wichtig finde, finde ich es ein schönes Symbol. Ja, das Kind verbindet uns, aber jetzt tut das auch der Titel „Ehepaar“. Klingt halt irgendwie cool zu sagen, dass das „mein Mann“ ist und nicht nur „mein Freund“. So ganz rational lässt sich das wohl nicht erklären.

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Die fünf Apokalyptischen Reiter | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Ziel ist es 3 Worte in 300 Zeichen unterzubringen. Die Schreibeinladung für die Wochen 36-39 beinhaltet die Worte „Vorbote, abgrundtief, ersetzen“, gesponsert von Christiane selbst.

Die fünf Apokalyptischen Reiter

Die Naturkatastrophen, die sich mittlerweile tagtäglich auf der ganzen Welt ereigneten, waren nur Vorboten gewesen, von dem, was nun folgte. Niemand hatte gewusst, wie lange das mit uns Menschen auf diesem Planeten noch gut gehen würde, aber dass das Ende so nahe war, das hatten wir alle nicht erwartet und auch nicht, dass es tatsächlich die Apokalyptischen Reiter sein würden, die das Ende einleiten.

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Cancel Culture – Talk Culture | Gedankenkritzelei

Das ist kein wissenschaftlicher Artikel, sondern eine Gedankenkritzelei. Es gibt selten Quellen und nirgendwo den Anspruch auf Richtigkeit. Ich bemühe mich aber, keine Falschinformationen auf den Weg zu bringen. Wenn das doch passiert, lasst einen Kommentar da. Ebenso, wenn ihr Lust zu diskutieren habt oder wenn ihr eine virtuelle Umarmung braucht. Die gibt es hier gratis.

Cancel Culture – Talk Culture

Hasst noch jemand dieses Wort? Für mich steht es für alles, was bei Social Media falsch läuft. Zum einen wird jede Kritik, jeder Versuch etwas zu ändern, direkt als Cancel Culture abgetan und gleichzeitig gibt es Empörungswellen, die am Leben erhalten werden, um zu unterhalten. Wie soll man eine echte Kritik von einer Empörungswelle unterscheiden, wenn mit so viel unterschiedlichem Maß gemessen wird?

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Gespräche mit Rüdiger – Von der Zukunft | abc.etüden

Dies ist ein Text zu den abc.etüden von Christiane. Diesmal mit dem Etüdensommerpausenintermezzo. Ziel ist es mindestens 7 aus 12 Wörtern (siehe Bild) in einem Text unterzubringen und er muss Kommunikation zwischen mindestens zwei Arten (Mensch, Tier, Pflanze, Wesenheiten) beinhalten.

Gespräche mit Rüdiger – Von der Zukunft

Ich strecke die Füße im Sand aus und genieße das Kitzeln zwischen den Zehen. Heute ist kein besonders geeignetes Wetter, um an den Strand zu gehen, aber dafür bin ich alleine. Eine kühle Böe erfasst mich und ich ziehe meine Häkeljacke enger um meine Schultern. Gerade will ich die Augen schließen, um das Meeresrauschen zu genießen, da höre ich ein Räuspern hinter mir.

„Für dich hast du Snacks eingepackt und für mich?“, fragt Rüdiger und stiefelte auf mein Badehandtuch, auf dem er mit seinen Pfoten großzügig Sand verteilt.

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Nach den Sternen greifen | Impulswerkstatt

Zettel und Federhalter. Über dem Federhalter steht Impulswerkstatt

Dies ist ein Text zu der Impulswerkstatt von Myriade. Ziel ist es etwas Kreatives zu vorgeschlagenen Bildern oder zu einer Schreibaufgabe zu erstellen. Hier könnt ihr alles darüber lesen: *KLICK*
Die aktuellen Bilder und Mosaikstücken zur aktuellen Impulswerkstatt findet ihr hier: *KLICK*

Meine Geschichte wurde von Bild 1 inspiriert.

Nach den Sternen greifen

Pietro lag am Strand. Sand klebte an seinem Shirt und seiner Hose, seine Beine waren benetzt und in seinen nassen Haaren hingen Klumpen. Es war kurz vor Mitternacht und immer noch so heiß, dass er keine Lust hatte sich zu rühren. Den Tag über hatte er Besuchende der Strandbar bedient, in der er in den Semesterferien arbeitete. Die meisten Gäste waren nett, aber die Arbeit war öde und er freute sich jeden Abend darauf, endlich eine Runde zu schwimmen und sich an den Strand legen zu können. So auch heute. Nur, dass heute ein besonderer Tag war. Er konnte nicht ausmachen warum, aber bereits heute Morgen hatte er bemerkt, dass heute etwas anders war. Es war nur ein Gefühl, keine Situation, kein Ding, an dem er es festmachen konnte und nun lag er hier, wie jeden Abend nach Schichtende und dachte darüber nach, was dieses „anders“ war.

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