„Sparky“ – Writing Friday KW42

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Diese Geschichte musste ich ein zweites Mal schreiben, da ich meine USB-Stick verloren habe. Und wie das so ist, wenn man eine Geschichte zwei Mal schreibt, man findet sie Mist und hat die romantische Vorstellung, dass die erste Version super toll war. Hier also die doofe zweite Version. 😉

Thema: Casper der Geist kriegt unerwartet Besuch, berichte davon.

Ein Häschen hoppelte aus dem Geisterportal und Casper fluchte. Mittlerweile war er stolzer Besitzer von vier Hasen, acht Eichhörnchen, einer Natter und acht Vöglen diverser Gattungen. Sein Haus war schon lange nicht mehr so belebt gewesen.

Allerdings war das nicht Caspers ursprünglicher Plan.

Er wollte Sparky aus dem Reich der Geister zu ihm holen. Seit sein Hund vor vier Wochen an Altersschwäche gestorben war, fühlte er sich alleine und wollte seinen Freund mit Hilfe des Portals zu sich holen. Aber irgendwie wollte es ihm einfach nicht gelingen, dabei hielt er sich genau an die Anleitung.

Es klingelte an der Tür. Eine Amsel versteckte sich im Schuhschrank und ein Eichhörnchen sprang auf den Hutständer. Casper bekam nie Besuch. Er war so überrascht, dass er beinahe über seine nicht vorhandenen Füße stolperte.Weiterlesen »

„Gegen die Halloweenisierung des Abendlandes“ | Writing Friday – KW40

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich liebe Halloween und alles was gruselig und creepy ist. Konnte mich erst nicht für ein Thema entschieden, aber irgendwie hatte ich die Idee eine Kontraposition einzunehmen. Hier also ein Artikel von Heinz. Er hastt Halloween.

Thema: Erzähle aus der Sicht eines Vampirs an Halloween.

 

AUFRUF: Gegen die Halloweenisierung des Abendlandes
Eine Kolumne von Heinz, dem Vampir

Es ist wieder soweit. Halloween steht vor der Tür.

Eigentlich ist Halloween nichts Neues. Bereits seit einigen hundert Jahren gibt es verschieden Bräuche vor Allerheiligen. Früher wedelten Menschen mit irgendwelchen Kräutermischungen durch die Luft und schnitzen Kürbisse, wenn es eine gute Ernte gab. Das war tolerierbar und eigentlich ganz putzig.

Ich betone „war“. Seit nun mehr zwanzig Jahren stelle ich eine Halloweenisierung des Abendlandes fest. Was vor gut 200 Jahren mit ein paar Exil-Engländern begann, hat heute die ganze Welt ergriffen. Überall ist Halloween und nicht dieses „Kräuterduft und Kürbis“-Halloween, sondern ein „alle Verkleiden sich und es gibt mehr furchtbare Deko als an Weihnachten“-Halloween.Weiterlesen »

Writing Friday – KW38

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Ich habe das mit dem Vogel wörtlich genommen, da ich wirklich gerne Geschichten mit Tieren und Objekten als Hauptcharakter schreibe. Ich habe mir aber vorgenommen, etwas öfters aus meiner Komfortzone herauszukommen.

Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Dieser kunterbunte Vogel konnte einfach nicht anders als…“ beginnt.

Dieser kunterbunte Vogel konnte einfach nicht anders, als sich ständig in den Vordergrund zu spielen. Als gäbe es keine anderen Vögel in dieser vollgeschissenen Voliere. Arthurs Leben war die reinste Hölle seitdem dieser blöde Papagei angekommen war. Mit seinen beiden gebrochenen Flügeln bekam er sogar Mitleid von den Tauben, die für gewöhnlich nur an sich interessiert waren. Die Jungvögel und Küken fanden ihn auch super, weil er so bunt aussah und alles andere Gefiederte ließ sich von seiner arroganten Art beindrucken.

Nur er nicht. Arthur. Schwarz. Krähe. Übermäßig intelligent.Weiterlesen »

Writing Friday – KW37

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Da ich sowieso schon sehr oft über Katzen geschrieben habe, stelle ich euch jetzt den Grund vor: Yoda. Wird btw. nicht besser. Haben uns gerade eine Kitte geholt. Scottie. Mal sehn wann er in Texten auftaucht. 😉

Thema: Schreibe aus der Sicht deines Haustieres.

Per se mag ich ja meine Mitbewohner, aber einige ihrer Macken sind schon echt schwer zu tolerieren. Aber da man Kritiken immer mit positiven Sachen beginnen soll, erst die guten Seiten:

  1. Ich habe immer Futter. Nicht immer das was ich gerade will, aber hungern muss ich nie.
  2. Wasser ist auch immer da.
  3. Man streichelt mich. Zu wenig, aber immerhin überhaupt.
  4. Man spielt mit mir. Zu wenig, aber immerhin überhaupt.
  5. Sie stinken nur manchmal. Meist nachdem sie in dem feuchten Raum waren.

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Writing Friday – KW36

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Ich liege derzeit krank im Bett, also dachte ich, ich spinne mal ein wenig rum. Diesen Monat sind echt alle Themen cool, aber das Zahnbürsten-Thema ist mir gleich ins Auge gesprungen.

Thema: Setze deine Zahnbürste ins Rampenlicht.

„Und hier meine Damen und Herren sehen Sie eine sogenannte Zahnbürste aus den 2000er Jahren, etwa 2050, vielleicht früher.

Man glaubt es kaum, dies war ein normaler Gebrauchsgegenstand im Haushalt der 2000er, um die Zähne zu reinigen. Dazu wurde eine Paste – die Zahnpasta – auf die Zahnbürste verteilt. Sie sollte antibakteriell wirken. Anschließend wurde die Zahnbürste in den Mund eingeführt und in kreisender Bewegung über die Zähne geführt, bis alle Zähne so erreicht wurden. Dann wurde mit Wasser gespült.Weiterlesen »

Writing Friday KW35

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Das schwierigste Thema so far, aber es ist ja nur noch das eine übrig. Ich habe mich an einer theaterartigen Szene probiert.

Thema: Du bist Paartherapeutin, erzähle von einer Sitzung.

Peter (P): Hn ja, mein Name ist Peter und ich bin hier, weil…

Therapeut (T): Wir sind hier nicht bei den Anonymen Alkoholikern, sie müssen sich nicht vorstellen.

P: Aber Sie haben doch gesagt, ich soll sagen, was uns zu ihnen führt.Weiterlesen »

Writing Friday KW33

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf  Elizzy’s Seite.

Diesmal habe ich mich an einem Stil probiert, in dem ich noch nie geschrieben habe. Es war weniger anstrengend als gedacht und hat Spaß gemacht. Allerdings ist es etwas hastig und abstrakt geworden.

Thema: Schreibe eine Geschichte zu folgender Situation; Du betrittst einen schummrigen, alten Laden und kaufst …(Platz für eigene Idee)… dafür wirst du dann aber verfolgt.

Ein kleiner Laden neben dem nächsten. London ist eine wundervolle Stadt, wenn man weiß, was man von ihr möchte und wo man es finden kann. Ich weiß was ich suche: Kleine Schätze, Mitbringsel für mein Kuriositätenkabinett. Mein Haus ist viel zu voll und ich weiß, dass meine Frau fluchen wird, aber ein Hobby ist nun mal ein Hobby. Lieber baue ich an, als mir diese kleine Freude nehmen zu lassen. Diese kleinen Bummel sind das, was diese ewigen Geschäftsreisen erträglich macht.

Ein kleiner Laden an der Ecke erregt meine Aufmerksamkeit. Zunächst glaube ich, er sei verschlossen, doch die Tür lässt sich öffnen. Eine sehr grelle Türklingel ertönt. In der Ecke wacht eine alte Frau in ihrem Schaukelstuhl auf. Sie nickt mir zu und ich beginne mich umzusehen. Es ist dunkel und vollgestellt. Wundervoll.Weiterlesen »