„Henriette“| Writing Friday KW44

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Die Geschichte habe ich gestern Abend noch schnell geschrieben. Da ich heute nicht längere Zeit sitzen kann (krank sein ist super), kriegt ihr sie jetzt einfach unüberarbeitet und unkorrigiert.
Hoffe mir geht es das Wochenende besser, damit ich die anderen Beiträge lesen kann.

Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Henriette war eine ganz einfache Fee. Was jedoch niemand wusste war…“ beginnt.

Henriette war eine ganz einfache Fee. Was jedoch niemand wusste war, dass sie lieber eine Elfe sein wollte. Nun dachten die meisten Menschen, dass Feen und Elfen dasselbe sind, aber dem war nicht so.

Vor der Globalisierung lebten Elfen und Feen vollständig getrennt voneinander, ohne voneinander zu wissen. Elfen kamen aus den nördlichen Ländern und Feen aus den südlichen. Elfen kämpften, erlebten Abenteuer und Feen halfen den Menschen. Es gab gute und böse Feen, aber keine über die man wirklich viel zu sagen hätte. Es gab, die die Prinzessinnen halfen, die, die nachts Dinge für hart arbeitende Leute erledigten und die, die für gute Ernte sorgten. Alles im Hintergrund. Jede Fee hatte ihre Aufgabe und die erledigte sie nach bestem Wissen und Gewissen.Weiterlesen »

„Paranoia“ | Writing Friday KW43

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Ich habe einfach Mal drauf los geschrieben und dann festgestellt, dass mein Hauptcharakter mir sehr sehr ähnlich ist. Bis auf das Geschlecht könnte ich das sein.

Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Er sah nach hinten und ihm lief ein kalter Schauer über den Rücken, denn…“ beginnt.

Er sah nach hinten und ihm lief ein kalter Schauer über den Rücken. Ein Schatten kroch hinter ihm über die Wand und bestätigte seine Befürchtungen. Bereits den ganzen Abend hatte er seltsame Geräusche vom Dachboden gehört. Wieso um Himmels Willen war er nur hier hochgegangen? Er hätte zumindest bis zum Morgen warten können. Aber nein, er musste sich beweisen, dass er keine Angst hatte, dass jahrelanges Horrorfilme schauen keinen Einfluss auf ihn hatten. Und nun stand er hier und traute sich nicht zu bewegen.

Was sollte er tun? Einfach losrennen und hoffen, dass es nicht schneller war? Diverse Momente aus Horrorfilmen huschten durch sein Gehirn. Er sah die Fratze von „The Grudge“ hinter ihm auftauchen, einen Schatten ohne Körper wie in „Paranormal Activity“ und diese doofe Nonne, aus diesem doofen Film, den er eben erst im Kino gesehen hatte. Auf seinem Fernseher unten lief übrigens „Es“. Das half gerade auch nicht.Weiterlesen »

„Sparky“ – Writing Friday KW42

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf Elizzy’s Seite.

Diese Geschichte musste ich ein zweites Mal schreiben, da ich meine USB-Stick verloren habe. Und wie das so ist, wenn man eine Geschichte zwei Mal schreibt, man findet sie Mist und hat die romantische Vorstellung, dass die erste Version super toll war. Hier also die doofe zweite Version. 😉

Thema: Casper der Geist kriegt unerwartet Besuch, berichte davon.

Ein Häschen hoppelte aus dem Geisterportal und Casper fluchte. Mittlerweile war er stolzer Besitzer von vier Hasen, acht Eichhörnchen, einer Natter und acht Vöglen diverser Gattungen. Sein Haus war schon lange nicht mehr so belebt gewesen.

Allerdings war das nicht Caspers ursprünglicher Plan.

Er wollte Sparky aus dem Reich der Geister zu ihm holen. Seit sein Hund vor vier Wochen an Altersschwäche gestorben war, fühlte er sich alleine und wollte seinen Freund mit Hilfe des Portals zu sich holen. Aber irgendwie wollte es ihm einfach nicht gelingen, dabei hielt er sich genau an die Anleitung.

Es klingelte an der Tür. Eine Amsel versteckte sich im Schuhschrank und ein Eichhörnchen sprang auf den Hutständer. Casper bekam nie Besuch. Er war so überrascht, dass er beinahe über seine nicht vorhandenen Füße stolperte.Weiterlesen »

„Es war einmal ein Gürkchen…“ | Writing Friday – KW 41

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Eigentlich ist die Geschichte irgendwie über mich und meine Obsession für Halloween-Deko. Über eines Sammlungsstücke habe ich daher ien Märchen geschrieben. (RIP Gürkchen).

Thema: Erzähle ein Märchen über einen Kürbis.

„Es war einmal ein Kürbis…“ So wollte Gürkchen das auch seine Geschichte begann, doch stattdessen begann sie mit der Häme seiner Mitkürbisse.

Gürkchen war ein Zierkürbis. Gerade ein Zierkürbis zu sein war schon schwer, denn wirklich tolle Geschichten hatten nur „echte“ Kürbisse. Die, die man aushöhlte und in lustige Monster verwandelte. Die, aus denen in Märchen Kutschen wurden, um die Prinzessin zu ihrem Ball zu bringen. Zierkürbisse hingegen hatten nur einen Sinn: Zierde. Und da Gürkchen kein besonders hübscher Kürbis war, war er nicht mal besonders gute Zierde.Weiterlesen »

„Gegen die Halloweenisierung des Abendlandes“ | Writing Friday – KW40

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Ich liebe Halloween und alles was gruselig und creepy ist. Konnte mich erst nicht für ein Thema entschieden, aber irgendwie hatte ich die Idee eine Kontraposition einzunehmen. Hier also ein Artikel von Heinz. Er hastt Halloween.

Thema: Erzähle aus der Sicht eines Vampirs an Halloween.

 

AUFRUF: Gegen die Halloweenisierung des Abendlandes
Eine Kolumne von Heinz, dem Vampir

Es ist wieder soweit. Halloween steht vor der Tür.

Eigentlich ist Halloween nichts Neues. Bereits seit einigen hundert Jahren gibt es verschieden Bräuche vor Allerheiligen. Früher wedelten Menschen mit irgendwelchen Kräutermischungen durch die Luft und schnitzen Kürbisse, wenn es eine gute Ernte gab. Das war tolerierbar und eigentlich ganz putzig.

Ich betone „war“. Seit nun mehr zwanzig Jahren stelle ich eine Halloweenisierung des Abendlandes fest. Was vor gut 200 Jahren mit ein paar Exil-Engländern begann, hat heute die ganze Welt ergriffen. Überall ist Halloween und nicht dieses „Kräuterduft und Kürbis“-Halloween, sondern ein „alle Verkleiden sich und es gibt mehr furchtbare Deko als an Weihnachten“-Halloween.Weiterlesen »

„Großstadtdschungel“ | Writing Friday – KW39

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Ich hab das Thema diese Woche etwas freier interpretiert, angelehnt an mein Problem diese Woche. Nur hatte ich nicht das Glück, einen Helfer zu finden. Ach ja, und wenn ihr wisst, wo ich ein großes Nudelholz finde, bitte kommentieren. The struggle is real oder so.

Thema: Du irrst nun schon seit mehreren Tagen durch den Dschungel, als du plötzlich… (Platz für eigene Ideen) …siehst.

Dies ist der vierte Nachmittag, den ich mich durch die Shops in diesem Großstadtdschungel wühle und das nur, weil es gerade so In ist nicht online zu ordern, sondern die urbane Infrastruktur zu fördern. Dabei stehen auf meiner Sticky Note nur 3 Sachen: Chelseas (classic), Parka (lang, schwarz) und großes! Nudelholz. Jetzt heftet dieses Ding schon seit 4 Tagen an meiner Statusbar und schreit mich förmlich an. „Ist ja nicht so schwer sowas zu finden!“

Ist es aber. Es gibt nur so teenie-tiny Nudelhölzer, mit denen man Mini-Tarts aber sicher keine ausgewachsenen Mürbeteige machen kann. Jacken sind entweder elegant und lang oder kurz. Schuhe sind entweder unbequem oder teuer oder too much bling. Und wenn man nicht modernes Sklaventum unterstützen möchte, gehen ja auch so Läden wie H&M nicht.Weiterlesen »

„Arthur“ | Writing Friday – KW38

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Dies ist ein Text zu der Aktion „Writing Friday“ von Elizzy. Jeden Freitag wird zu einem der vorgegeben Themen veröffentlicht. Die Liste aller Teilnehmer findet ihr auf  Elizzy’s Seite.

Ich habe das mit dem Vogel wörtlich genommen, da ich wirklich gerne Geschichten mit Tieren und Objekten als Hauptcharakter schreibe. Ich habe mir aber vorgenommen, etwas öfters aus meiner Komfortzone herauszukommen.

Thema: Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz „Dieser kunterbunte Vogel konnte einfach nicht anders als…“ beginnt.

Dieser kunterbunte Vogel konnte einfach nicht anders, als sich ständig in den Vordergrund zu spielen. Als gäbe es keine anderen Vögel in dieser vollgeschissenen Voliere. Arthurs Leben war die reinste Hölle seitdem dieser blöde Papagei angekommen war. Mit seinen beiden gebrochenen Flügeln bekam er sogar Mitleid von den Tauben, die für gewöhnlich nur an sich interessiert waren. Die Jungvögel und Küken fanden ihn auch super, weil er so bunt aussah und alles andere Gefiederte ließ sich von seiner arroganten Art beindrucken.

Nur er nicht. Arthur. Schwarz. Krähe. Übermäßig intelligent.Weiterlesen »