Der After-Baby-Body-Unfug | Mama Gedanken

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen.
Hier findet ihr alle Texte zu dem Thema: *Klick*

So, ihr kennt das: Macht euch einen Tee, holt euch einen Keks und los geht’s.

Der After-Baby-Body-Unfug

Wenn man endlich genug Babybauchbilder gemacht hat und das kleine Wesen auf der Welt ist, ist eines der Hauptthemen (im Internet) der After-Baby-Body und der ist grundsätzlich falsch, wie es scheint. Zuviel Dehnungsstreifen, zu viel Haut, die Kilos purzeln nicht schnell genug oder noch schlimmer, man sieht danach genauso aus wie vorher…

Die Angst vor Veränderung

Während der Schwangerschaft verändern die Hormone und das wachsende Baby den weiblichen Körper und das ist wirklich beängstigend. Ich habe in einem anderen Text: HIER schonmal darüber geschrieben. Ich habe mir nichts anderes gewünscht, als dass ich genauso nach der Geburt aussehe, wie vor der Schwangerschaft – keine Dehnungsstreifen, lose Haut oder Krampfadern. Dafür habe ich viel getan, meine Gene anscheinend auch, weil mein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Außer einer sehr schwachen Linea Negra sieht man nichts mehr von der Schwangerschaft. Bereits 6 Tage nach der Geburt hatte ich mein Ausgangsgewicht und da mein Bauch nicht groß war, fällt die lose Haut auch nur mir auf. Ich könnte happy sein, aber da ist ein Problem: Ich habe das Gefühl, das niemandem sagen zu dürfen.

Verdrehtes Bodyshaming

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Das Baby und ich | Mama Gedanken

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen.
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So, ihr kennt das: Macht euch einen Tee, holt euch einen Keks und los geht’s.

Das Baby und ich

Während der Schwangerschaft hatte ich ein eigenartiges Verhältnis zu dem Embryo/Fötus in mir. Ich habe das Leben gespürt, aber irgendwie blieb es immer abstrakt und ich habe mich gefragt, wann der Moment ist, wann ich ihn liebe. Hier könnt ihr meine Gedanken dazu lesen: *Klick*

Was einem Instagram erzählt

Also wenn man Instagram und Social Media glaubt, empfinden alle Eltern direkt unglaubliches Glück in der Schwangerschaft und allesumfassende Liebe nach der Geburt. Andererseits schreien und kacken Kinder einen auch nicht an, wenn man Social Media glauben darf. Das Leben mit Baby wird als perfekt dargestellt, zwischen Kuscheleinheiten, dem perfekten Stillvorgang und neuen Babyklamotten, die nie vollgekotzt sind. Anscheinend schlafen Instagram-Eltern auch genug.

Die Geburt von Little J

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Stillzwang – Mama Gedanken

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen.
Hier findet ihr alle Texte zu dem Thema: *Klick*

So, ihr kennt das: Macht euch einen Tee, holt euch einen Keks und los geht’s.

Stillzwang

Wenn man Ratgeber liest, ist Stillen das wichtigste zum „bonding“ und der einzige Weg ein gesundes Kind zu haben. Wer nicht stillt, ist – überspitzt gesagt – eine Rabenmutter, denn in Deutschland besteht gefühlt Stillzwang.

Der Druck

Eines der ersten Dinge mit denen man als frische Mama konfrontiert wird, ist das Stillen. Bereits kurz nach der Geburt soll man „anlegen“ und ab dann ist man eine laufende Milchbar. Es gibt Bücher, Blogs, diverse YouTube-Videos und den Beruf Stillberater. Man hat das Gefühl, dass man Stillen muss, weil es so „natürlich“ (oh ja, dieses Wort von der Traumgeburt schon wieder) ist. Das vermittelt natürlich nicht jeder Ratgeber, aber anscheinend genug. Meine Hebamme und andere Mütter haben mir von dem Druck erzählt, den das auf Frauen auslöst. Einige sind so gestresst, dass sie nicht Stillen können und an sich als Frau und Mutter zweifeln.

Meine Startschwierigkeiten

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Die Sache mit der Traumgeburt | Mama Gedanken

Da es mir in meiner Reihe „Schwangere Gedanken“ so viel Spaß gemacht hat, mich über Klischees und Erwartungen an Schwangere aufzuregen, habe ich mir überlegt fortzufahren, denn auch an Mütter gibt es eine Reihe von unsinnigen Erwartungen. Falls btw. jm. ein besserer Titel einfällt, nur her damit.

So, ihr kennt das ja: Macht euch einen Tee, holt euch einen Keks und los geht’s.

Die Sache mit der Traumgeburt

Den Monat vor der Geburt meines Sohnes habe ich begonnen, mir aus Neugierde Geburtsberichte durchzulesen bzw. auf YouTube anzusehen. Dabei ist mir vor allem eines aufgefallen: das Wörtchen Traumgeburt.

Traumgeburt, die
Nicht der Zeitraum der Wehen oder das Nicht-Vorhandensein von Geburtsverletzungen machen die Traumgeburt zur Traumgeburt, sondern das maximal „Natürliche“. Laut den Damen, die diesen Begriff prägen, soll eine Traumgeburt ohne Schmerzmittel auskommen, am besten Zuhause sein, noch besser in der Badewanne nur mit einer Hebamme stattfinden. Irgendwie schwebt da so eine „die Frau im Teich zieht sich das Baby selbst raus“-Romantik mit.  Natürlich definiert so nicht jede Frau dieses Wort, für einige beschreibt es nur die Idealvorstellung, wie die Geburt ablaufen soll, aber auch das finde ich problematisch.

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Eigenartige Bräuche rund um die Geburt | Schwangere Gedanken

Hier findet ihr die vorangegangenen Teile: Schwangere Gedanken

Setzt euch hin und trinkt einen Tee, z.B. mit dem Namen die „Innere Ruhe“ oder „Harmonie“. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob die helfen. Am besten ihr holt euch auch einen Keks oder ein Osterei und legt ihn/es vor euch.

Bereit? Gut!

Eigenartige Bräuche rund um die Geburt

Auf meiner Reise durch das dicht bevölkerte Land YouTube bin ich, wie ich *hier* berichte auf einige Kuriositäten gestoßen, vor allem aber auf das Thema Bräuche. Was macht man üblicherweise, wenn man schwanger ist bzw. dann wenn das Kind da ist? Einen Brauch kennen die meisten und dieser ist auf YouTube interessanterweise kaum zu finden:

Pullerschnaps

Nachdem die Frau nun die Geburt überlebt hat und auf neuen Hormonwellen surft, darf der Mann sich betrinken. Gibt übrigens noch viele andere Namen dafür, z.B. Babybier, Pullerbier, Kindpinkeln, Kindpissen, Pissparty, Kindsbrunzen, Pinkelparty, Füßle baden, Pullerparty, Wieslfest, Rumpelschnaps. WTF! Meinen Recherchen zufolge (ja, ich war auf Wikipedia) entstand der brauch aus der Idee, dass der Umtrunk nachd er Geburt, dem Baby als Symbol beim Pipimachen hilft…ok. Daraus hat sich der heutige Brauch entwickelt, in dem anscheinend meist Väter Kurze trinken und aufs Baby anstoßen. Regional gibt es Unterschiede, ich beschreibe hier nur das nordhessische Modell. Ich finde es ein bisschen befremdlich ehrlich gesagt. Tatsächlich war ich aber mal auf so einer Feier. War eher ein kurzer Besuch an einem idyllischen Nachmittag mit Futtern und ohne Schnaps für mich, weil ich gefahren bin. Ist aber eben eine typisch deutsche Tradition, die ich jetzt weniger auf YouTube gefunden habe.

Dafür hier eine Kuriosität, die vor allem für jede Menge Fail-Videos sorgt:

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Ich habe zu viele YouTube-Videos gesehen | Schwangere Gedanken

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Bereit? Gut!

Ich habe zu viele YouTube-Videos gesehen

Ich war interessiert daran, wie es anderen Schwangeren so geht, wie sie sich auf die Geburt vorbereiten etc.. In Corona-Zeiten hat man weniger Austausch, außerdem kann ich bei YouTube vorspulen, wenn mir die Erzählung zu detailreich wird. Eigentlich ein bombensicherer Plan, der leider einer Facette des menschlichen Naturells widerspricht: Der Neugierde.

Die Überemotionalen

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Der Fötus und ich | Schwangere Gedanken

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Bereit? Gut!

Der Fötus und ich

Ich schrieb vor einer Weile, dass ich keine Beziehung zu dem Fötus in mir aufgebaut habe. Dies ist ein Update.

Die Ausgangslage

Ich hatte nie das Gefühl, dass da ein Fremdkörper in mir heranwächst, aber ich fand es skurril. Der Fötus fühlte sich immer wie ein Teil von mir an, aber sehr abstrakt. Am besten lässt es sich vielleicht mit der Beziehung zu den eigenen Organen beschreiben. Man spürt sein Herz, es ist Teil von einem, aber es ist irgendwie abstrakt, dass das kleine Ding einen am Leben hält. Dass da Leben in mir heranwächst, irgendwann Mama zu mir sagt (oder Mam, wie ich zu meiner), laufen lernt, zur Schule geht und vielleicht selbst mal auf die doofe Idee kommt Kinder zu kriegen, ist rational logisch, meine Emotionen hinkten da aber von Anfang hinterher. Vor allem am Anfang der Schwangerschaft sieht man zwar die körperlichen Veränderungen, aber spüren tut man das kleine Wesen nicht. Bei mir hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich einen quersitzenden Pups von dem Fötus unterscheiden konnte. Nach zahlreichen Nieren-, Rippen- und Blasentritten, spüre ich aber sehr wohl das Leben in mir. Ich habe sogar mitbekommen, wie er sich umgedreht hat und manchmal sieht mein Bauch wie eine La Ola-Welle aus. Ich nenne ihn jetzt nicht mehr Monsterchen sondern „kleines Rumpel“.

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Das ist übergriffig! | Schwangere Gedanken

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Setzt euch hin und trinkt einen Tee, z.B. mit dem Namen die „Innere Ruhe“ oder „Harmonie“. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob die helfen. Am besten ihr holt euch auch einen Keks und legt ihn vor euch.

Bereit? Gut!

Das ist übergriffig!

Kennt ihr den Sketch von Karoline Kebekus, in dem sie schwanger einen Spaziergang macht und angetascht wird. Nein? Ist ein Pflichtvideo für alle, die schon mal den Wunsch verspürt haben ungefragt einen Schwangerschaftsbauch zu berühren, der nicht ihr eigener ist.

„Kann ich mal anfassen?“ „Nein.“ „Wieso nicht?“

Weil ich das nicht möchte! Wieso wird von Schwangeren erwartet, dass sie es in Ordnung finden, wenn Fremde ihnen an den Bauch fassen? Ich finde das schon bei Freunden eher komplex. Man darf mich gerne Kaktus nennen, aber ich werde ungerne einfach so angefasst und schon gar nicht in der Körpermitte. Das war schon immer meine Safety Zone und gerade habe ich sie mit extra viel Stacheldraht umspannt, weil der Bauch ungewohnt ist und da reift Leben drinnen, dass es zu beschützen gilt. Sicherlich greifen dort irgendwelche natürlichen Instinkte. Nicht nur emotional ist es verständlich den Schwangerschaftsbauch schützen zu wollen, sondern auch logisch. So ein Schwangerschaftsbauch ist empfindlich. Die Haut dehnt sich, das darunter auch. Je nachdem wie fest man da „draufpatscht“, kann das sehr unangenehm werden.

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Essstörung II | Schwangere Gedanken

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Bereit? Gut!

Essstörung II

Ich hatte schon erzählt, wie es mir mit meinem verändernden Körper geht, aber Teil einer Essstörung, ist auch der veränderte Blick auf Nahrung. Das ändert sich bei vielen nicht, nachdem sie sich als geheilt bezeichnen. Macht übrigens wenig Sinn erst den Text hier zu lesen und dann den anderen. Ich finde es doof mich zu wiederholen, daher erst den anderen Text lesen, wenn ihr das nicht schon getan habt.

Wo? Hier: *KLICK*

Fertig? Gut, dann weiter im Konzept.

Wie nehme ich „Essen“ wahr?

Grundsätzlich ist Essen für mich da, um meinen Hunger zu stillen, meist erhoffe ich mir zusätzlich emotionalen Ausgleich. Das ist nicht ungewöhnlich und bei mir wahrscheinlich nur ausgeprägter als bei anderen, die ein normales Verhältnis zur Nahrung haben. Außerdem kenne ich die Nährwerte von den meisten Lebensmitteln immer noch auswendig, weil ich sie stundenlang gepaukt habe und zu einigen Lebensmitteln habe ich schlichtweg ein komisches Verhältnis (Übergebt euch nie nach einer Prinzenrolle! Wirklich! Ersticken ist scheiße!).

Wie gehe ich mit dem Heißhunger um?

Die Hormone steuern sicher auch meinen Heißhunger. Meist will ich das nicht zugeben und schiebe es auf die Reste meiner Essstörung. Hormone kann man schwerer kontrollieren, als einen psychischen Knacks – auf jeden Fall versucht mir das mein Unterbewusstsein weis zu machen. Manchmal gebe ich nach und meist hasse ich es danach. Mein Körper hasst mich auch. Sich in der Schwangerschaft zu überessen, wird bei mir mit Reflux bestraft und wirklich schlechtem Schlaf. Alle paar Stunden wach zu werden, bereitet mich zwar auf das Baby gut vor, aber die Albträume sind nicht hilfreich nochmal einzuschlafen und der Wecker klingelt morgens trotzdem. Ich versuche Heißhunger daher möglichst zu vermeiden, indem ich viel Tee trinke, mir die Zähne putze etc. Dank Essstörung kenne ich ein ganzes Repertoire an Essensvermeidungs-Strategien.

Und wie gehe ich mit dem Gegenteil um?

Manchmal geht Essen nicht und ich esse kaum etwas. Zum Beispiel wenn meine Essensvermeidungs-Strategien zu gut wirken oder ich gestresst bin. Auch danach hasse ich mich, denn ich frage mich, was das mit dem kleinen Wesen in mir macht. Ich weiß, dass ein paar Ausrutscher nicht schlimm sind, solange ich mich die meiste Zeit gesund ernähre, aber das ändert die Schuldgefühle in doofen Momenten nicht. Fühlt sich ziemlich bescheiden an, sich für eine schlechte Mutter zu halten, bevor das Kind überhaupt da ist.

Was ziehe ich daraus?

Es ist in Ordnung, seine Ernährung nicht 100% unter Kontrolle zu haben und es ist auch in Ordnung, sich Hilfe zu suchen, wenn alles außer Kontrolle gerät. Und: Es ist in Ordnung sich selbst in Frage zu stellen. Selbst gute Eltern denken nicht laufend, dass sie gute Eltern sind.

Wenn euch der Text emotional aufgewühlt hat oder ihr hungrig seid, nehmt euch jetzt den Keks und tunkt ihn in den letzten Rest vom Tee.

Gechillt? Gut! Habt einen schönen Tag.

Ich bin schwanger, nicht schwer krank | Schwangere Gedanken

Hier findet ihr die vorangegangenen Teile: Schwangere Gedanken

Setzt euch hin und trinkt einen Tee, z.B. mit dem Namen die „Innere Ruhe“ oder „Harmonie“. Allerdings habe ich keine Ahnung, ob die helfen. Am besten ihr holt euch auch einen Keks und legt ihn vor euch.

Bereit? Gut!

Ich bin schwanger, nicht schwer krank!

Sich um anderen Menschen Sorgen machen, ist, wenn auf einem normalen Level, Teil des Menschseins. Ohne Empathie versteht man andere nicht, kann keine Freundschaften führen und vielleicht nicht einmal lieben. Das Problem ist das unnormale Level, das, bei dem man hinterher nur sagen kann „aber er/sie/* hat es doch nur gut gemeint“.

„Du darfst nicht so schwer heben.“

Ich will gar nicht zählen, wie oft ich diesen Satz gehört habe und das bei den witzigsten Dingen. Meine Highlights sind ein leerer kniehoher Plastikmülleimer und ein Tablett mit 5 leeren Tassen. Es ist vielleicht nett gemeint, aber es geht mir auf den Sack. Zum einen weil die Häufigkeit wahnsinnig hoch ist. Ich höre das fast jeden Tag. Mein Freund ist immerhin so nett und sagt es selten, er nimmt mir vermeintlich zu schwere Dinge einfach weg. Das ist ein Level, mit dem ich leben kann, auch wenn es mir meine Mündigkeit abspricht, womit ich zu dem „zum anderen“ komme: Ich bin erwachsen und weiß, was ich tun kann und was nicht. Wenn ich merke, dass sich mein Bauch anspannt, wenn es irgendwo ziept oder ich mir etwas nicht zutraue, mache ich es nicht. Ich bin sportlich und beim Sport hebe ich kontrolliert 20 kg, weil es sich gut anfühlt, mache aber keine Klimmzüge mehr, weil es sich irgendwie falsch anfühlt. Wie gesagt, ich bin erwachsen, ich kann ganz gut entscheiden, was geht und was nicht. Danke für die Sorgen, aber ich bin schwanger und nicht schwer krank.

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