„800 Meter“ | Horror Stories

Horrorstories

Ich hatte mir vorgenommen, mehr im Bereich Horror zu schreiben, nachdem ich eine kleine Horrorgeschichte für den Writing Friday geschrieben habe. Das hier ist die zweite Geschichte, die ich verfasst habe. Ich bin nicht ganz zufrieden, weil sie sehr klassisch gerworden ist, aber bevor sie noch länger auf meiner Festplatte versauert, poste ich sie.

Ach ja, es ist nicht unbedingt schlau, eine Horrorgeschichte über den eigenen Arbeitsweg zu schreiben. Nach der ersten Version musste ich jeden Morgen TKKG hören, um mich abzulenken.

800 Meter

Ich laufe jeden Morgen zur Arbeit. Bei Sonne, Wind, Regen, Schnee. Wenn morgens noch Dunkelheit herrscht oder die Sonne schon aufgegangen ist. Das Laufen hilft mir meine Arbeit an der Arbeit zu lassen und mein Zuhause eben Zuhause. Ich laufe mich frei, auf 2,5 Kilometern.

Es ist gerade Winter und der kürzeste Tag im Jahr nähert sich immer schneller. Wenn ich um 6 Uhr das Haus verlassen, ist es dunkel, wenn ich später als gewöhnlich heimgehe auch. Bisher hat mir das wenig ausgemacht. Ich laufe ausschließlich an Straßen entlang, die stark bis mittel befahren sind. Erst links bei mir raus über eine kleine Promenade, dann eine stark befahrene Straße mit mehreren Ampeln hoch und dann gerade aus in die weiterführende Straße, die von vielen Autos befahren wird, die den gleichen Arbeitsweg haben wie ich. Nur der kleine Tunnel, kurz vor dem Parkplatz meiner Firma ist etwas unheimlich. Etwas Erschreckendes ist mir dort aber noch nie passiert.
Dafür aber in der Straße vor dem Tunnel, die ich für gut 800 Meter entlanglaufe. Sie führt serpentinenartig den Berg hinab und über eine kleine Brücke. Es gibt keine Alternative, die nicht einen massiven Umweg darstellen würde. Selbst der Bus fährt hier lang.Weiterlesen »