Kritzelblockade – 52 Doodles?

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Ich habe derzeit eine Art „Kunst-Sinnkrise“, ausgelöst durch die Instagram-Challenge „Draw it in your style“. Ich wollte dran teilnehmen und musste feststellen, dass ich gar nicht weiß, was mein Stil ist oder ob ich einen habe.

Die meiste Zeit nehme ich Charaktere aus z.B. Disney, zeichne die ab und verändere sie etwas. Das ist ne super Übung fürs Zeichnen…aber eben nur das. Ich mache nur selten eigenen Kram, wie der Baum, die ich komplett selbst entwerfe. Ehrlich gesagt bin ich genervt davon und sehe es mehr als Pflicht an jede Woche zu zeichnen, anstatt dass ich es aus purer Freude mache.

Was also tun?

Ich will einen eigenen Stil entwickeln. Wie ich das machen will, weiß ich noch nicht genau. Erst einmal werde ich mich auf das konzentrieren, was mir Spaß macht. Das sind Lineart und Muster. Ein wenig herumexperimentieren will ich auch wieder. Zum Beispiel überlege ich mal Bob Ross auszuprobieren und wieder eine Collage zu erstellen.

So far so good. Das heißt „52 Doodles“ gibts nicht mehr, sondern meine eigene „Developing my style“ Challenge (Englisch, weil ich es auch auf Instagram poste, plus deutsch ist mal wieder zu lang). Ich werde jede Woche mind. 1 Mal zeichnen, aber erst posten, wenn ich fertig bin. Also kann es mal 2 mal die Woche was geben und mal 2 Wochen nichts. Na dann. Let’s go.

 

7 Gedanken zu “Kritzelblockade – 52 Doodles?

    • Danke. 🙂 Das Problem ist, dass ich das nicht sehe, vor allem auch weil ich oftmals einfach Dinge abmale. Vllt reicht es mehr eigene Dinge zu machen, nur irgendwie bin ich halt frustriert und ich habe keine Freude mehr am zeichnen.

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      • ja, das kenne ich. das war bei mir auch ganz lange so. aber irgendwann habe ich verstanden, dass ich die dinge auf meine weise tue und das ist bereits mein stil. und so ist es auch bei dir. du erkennst es vielleicht anfangs noch nicht als eigenen stil, aber irgendwann, wenn du vielleicht mehrere zeichnungen nebeneinander legst oder gedichte, und irgendwann feststellst: ach, guck, das ist mir eigen, das ist meins, das ist mein stil, der sich da und da und da zeigt.
        was frustriert dich denn genau? du zeichnest doch gut! die freude lässt sich bestimmt wieder wecken. 🙂

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      • Das mit dem Nebeneinanderlegen hab ich probiert. Leider gefiel mir irgendwie nur noch wenig davon. Beim Schreiben hingegen weiß ich was ich will und habe Spaß dran – auch dem Ergebnis.
        Ich denke aber auch, dass ich wieder Spaß am Zeichnen bekomme. Neues auszuprobieren und rumzuexperimentieren reizt mich. 🙂

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      • das klingt mehr danach, als wärest du mit dem kritiker an deine zeichnungen heran gegangen, anstelle mit dem freundlichen inneren beobachter, der feststellt: das bin ich in zeichnungen. also wertfrei.
        besser machen kann man ja immer, es erfordert aber einen bestimmten weg und prozess.
        weißt du, wie ich es meine?
        ich kenne das aber auch, mit dem kritischen blick. der hat natürlich auch seine berechtigung. doch ich denke, in dem fall, in dem du nach deinem stil schauen möchtest, hat er einfach mal die klappe zu halten. 🙂

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